Breitenfussball
Wir wollen den Fussball, die Fussballer und die Fussballerinnen in den Mittelpunkt stellen.
Was heisst dies für uns: Den Sportler in die Mitte stellen?
Erstens: Wir müssen wieder vermehrt den jungen Fussballer, die junge Fussballerin, ins Zentrum unseres Denkens und Handelns stellen. Dies erreichen wir dann am besten, wenn wir alle unsere Ziele und Tätigkeiten auf die Interessen und Bedürfnisse der Sportler ausrichten, im Breiten- wie im Spitzenfussball.
Im Breitensport geht es einerseits um die Schaffung einer guten Basis für den Leistungssport und später um ein lustvolles Ausüben des Fussballsports. Wichtig in diesem Zusammenhang ist daher das altersspezifische Training.
Und zweitens heisst "den Sportler in die Mitte stellen" auch, dass wir nicht nur gute Sportler heranbilden, sondern dass diese auch gute Menschen werden und sich im Leben zurechtfinden. Es ist unser unbestrittenes Ziel, möglichst viele junge Fussballer zu Nationalspielern zu machen.
Dies setzt voraus, dass der Jugendliche bereit ist, taktisch, technisch und physisch hart an sich zu arbeiten. Wir wollen aber auch, dass die jungen Fussballer Werte fürs Leben lernen, wie Teamfähigkeit, soziale Kompetenz, gemeinsam Verlieren und gemeinsam Gewinnen, sich aufeinander verlassen können und sich dem anderen gegenüber, sei es der Schiedsrichter, der Gegner oder der Mitspieler, fair und korrekt verhält.
Wir denken, es muss für uns alle, die in der Betreuung und Ausbildung des Fussballsports tätig sind, eine wertvolle Aufgabe sein, sich diesen Zielen zu verpflichten. Nicht unsere persönlichen Ambitionen sollen unser Tun beeinflussen, im Zentrum stehen soll der Fussballer und seine sportliche und menschliche Entwicklung.
Wir möchten den Fussball für alle zugänglich machen, Mädchen und Knaben, Einheimischen und Ausländern, Kinder mit Behinderungen, einfach für alle die Spass am Fussball spielen haben.




