Kinderfussball

Zur Förderung des Kinderfussballs hat der LFV 2006 das Projekt KiFu begründet. Als Projektleiter hat die technische Kommission des LFV Beni Bruggmann, den schweizerischen Pionier des Kinderfussballs,  gewinnen können.

Die Hauptaspekte dieses Konzeptes sind:

  • Aus- und Weiterbildung für E- und F-Trainer/innen
  • Coaching der Trainer/innen, Besuch in den Vereinen
  • Kindgerechte Trainings und Turniere
  • Regionale Umsetzung mit Vorbildcharakter, KIFU als eine Einheit für sich anzusehen

Unser Projekt betreut die Trainerinnen und Trainer der jüngsten Spieler, nämlich der Fussballschulen, der F- und E-Junioren. Ziel ist es, durch Beratung und Betreuung die Trainer/innen zu fördern, damit sie ein kindgerechtes Training durchführen können. Damit wächst die Kompetenz der Trainer/innen, und die Kinder haben noch mehr Freude am Fussball.

Die Coaches und der Leiter des KiFu-Teams verstehen sich als Helfer. Sie besuchen die Trainer/innen bei den Trainings, besprechen das Gesehene und geben Ratschläge. Diese Begleitung führt dazu, dass sich die Trainer/innen sicherer fühlen und selbst immer mehr Freude am Training bekommen.

Die Philosophie des Teams ist einfach. Es geht darum, oft und in kleinen Gruppen zu spielen (GAG-Methode, das heisst in jedem Training zweimal spielen), und jedes Kind soll im Training einen Ball haben, damit viele Ballkontakte möglich sind.

Ein Merkmal des Projekts ist die Weiterbildung. Zweimal jährlich bekommen die Trainer/innen Anregungen fürs Training in Form von Übungen oder Trainings-Demonstrationen. Auch im theoretischen Bereich werden sie gefördert. Da gibt es Antworten auf vielfältige Fragen: "Wie baue ich ein Training auf"? "Wie schiesse ich richtig"? "Wie gehe ich mit Kindern um"? "Was mache ich mit schwierigen Kindern"?

Die Unterstützung geht aber noch weiter: Zur besseren Gestaltung des Trainings werden Hilfsmittel abgegeben. So erhält jeder Trainer und jede Trainerin ein Set mit 14 Überziehern in vier Farben. Dazu hat jeder Verein, als Ergänzung zu den E-Toren, vier leichte Kleintore bekommen, damit wirklich in kleinen Gruppen gespielt werden kann. Die Abgabe weiterer Trainingshilfen ist geplant.

Coaches und Kontaktpersonen