Nationalmannschaft  >  Statistik
Liechtenstein
2 : 2
Portugal

Aufstellung

Peter Jehle - Martin Telser - Daniel Hasler - Christof Ritter - Michael Stocklasa - Raphael Rohrer (46. Beck) - Martin Stocklasa - Andreas Gerster - Franz Burgmeier - Thomas Beck (89. Büchel) - Mario Frick (92. Frick)

Ersatzspieler

Ronny Büchel
Daniel Frick
Roger Beck

Torschützen

39. Daniel Hasler (Eigentor) 0:2
48. Franz Burgmeier 1:2
76. Thomas Beck 2:2

Filmberichte

Datum
09.10.2004 - 00:00 Uhr

Stadion
Vaduz, Rheinpark Stadion

Schiedsrichter
Novo Panic (BIH)

SRA
Turun (BZH), Muho und Miric (BZH), Miroslav

Zuschauer
3900

Aufstellung

 Ricardo -  Ferreira - Ricardo Carvalho - Jorge Andrade - Jorge Ribeiro -  Maniche -  Deco -  Costinha (46. Tiago) - Cristiano Ronaldo (62. Postiga) -  Pauleta - Simão Sabrosa (57. Petit)

Ersatzspieler

 Petit
Helder Postiga
 Tiago

Torschützen

23.  Pauleta 0:1

Spielbericht

Sensation dank Leidenschaft und Herz

Die Fussballhistorie ist um eine faustdicke Überraschung reicher: Liechtenstein trotzt dem Vize-Europameister Portugal ein 2:2 (0:2)-Remis ab und rehabilitiert sich für das 0:7 in der Slowakei.

Pauleta (23.) und ein Eigentor von Daniel Hasler (39.) brachte den Favoriten in Front, Burgmeier (48.) und Thomas Beck (76.) schafften noch die Wende zum 2:2. Tränen der Freude, überschwendliche Emotionen spielten sich nach Spielschluss ab. Eine Standing Ovation war der verdiente Lohn.

Zwei Tore und ein Pfostenschuss

«Mit der ersten Chance hatten wir das Spiel so richtig lanciert. Heute ist die Mannschaft mit dem Quäntchen Glück belohnt worden», urteilte Nationaltrainer Andermatt. Liechtenstein ging wie besessen ins Spiel, wollte sich nach dem Anpfiff sofort den nötigen Respekt verschaffen. Mario Frick 15.) und Thomas Beck (32.) vergaben ihre Chancen, wie auch Pauleta (16.), Deco (18.) und Deco (43.) auf der Gegenseite. Liechtenstein spielte keck, dennoch ist es von Portugal immer wieder in die Defensive gedrängt worden. Letztlich lagen die effizienten Gäste zur Halbzeit 0:2 vorne.

Mit Herzblut aus der Kabine

Liechtenstein kam mit viel Herzblut aus der Kabine. Dank des Anschlusstreffers von Burgmeier (1:2) kam die Spannung ins Spiel zurück. Portugals Nationaltrainer Scolari reagierte und verstärkte seine Defensive. Liechtenstein roch, dass diese portugiesische Elf auf Konter anfällig war und spielte zielstrebig nach vorne.

Mario Frick (55.) auf der einen sowie Pauleta (66.), Tiago (66.), Postiga Helder (69.) und Petit (82.) auf der anderen Seite verpassten weitere Tore. Stattdessen blieb ein Foul von Jorge Ribeiro an Roger Beck im Strafraum ungeahndet (71.). Thomas Beck erzielte sein erstes Länderspieltor, weshalb Portugal im Finish nur noch planlos anrannte. Es fehlte die Ruhe im Spielaufbau. Diese Schwäche offenbarte diese Elf schon an der EURO 2004, als im Finale gegen Griechenland die gleichen Verhaltensmuster auszumachen waren.

Telegramm

92. min Spielstand: 2:2
Daniel Frick kommt für Mario Frick

89. min Spielstand: 2:2
Ronny Büchel kommt für Thomas Beck

76. min Spielstand: 2:2
 Toooooooooor durch Thomas Beck

62. min Spielstand: 1:2
Helder Postiga kommt für Cristiano Ronaldo

57. min Spielstand: 1:2
Petit kommt für Simão Sabrosa

48. min Spielstand: 1:2
 Toooooooooor durch Franz Burgmeier

46. min Spielstand: 0:2
Tiago kommt für  Costinha

46. min Spielstand: 0:2
Roger Beck kommt für Raphael Rohrer

39. min Spielstand: 0:2
Eigentor: Daniel Hasler

23. min Spielstand: 0:1
Pauleta