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LIE
1 : 1
MDA
 20' Sandro Wieser 1:0
 43' Gheroghe Boghiu 1:1
EURO 2016 Qualifikation - Gruppe G
14.06.2015 18:00 Uhr
Spielort
Rheinpark Stadion, Vaduz
2080 Zuschauer
Schiedsrichter
Libor Kovarik (CZE)
Schiedsrichter-Assistenten
Jiri Molacek (CZE)
Ivo Nadvornik (CZE)
Petr Ardeleanu (CZE)
Karel Hrubes (CZE)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Seyhan YILDIZ
Daniel KAUFMANN
Mario FRICK
Yves OEHRI   ab 41' Simon KÜHNE
Martin BÜCHEL   ab 69' Robin GUBSER
Michele POLVERINO
Sandro WIESER

Andreas CHRISTEN
Philippe ERNE
   ab 82' Daniel BRÄNDLE
Franz BURGMEIER
Ilie CEBANU
Igor ARMAŞ
Alexandru EPUREANU   ab 46' Cătălin CARP
Petru RACU
Andrei COJOCARI
Iulian ERHAN
Alexandru DEDOV
Artur PATRAŞ   ab 89' Maxim ANTONIUC
Alexandru GAȚCAN

Anatol CHEPTINE   ab 35' Nicolae MILINCENANU
Gheroghe BOGHIU

Ersatzspieler

Benjamin BÜCHEL
Daniel BRÄNDLE
Mathias SELE
Andreas MALIN
Simon KÜHNE
Robin GUBSER
Sandro WOLFINGER
Alexei KOȘELEV
Ion JARDAN
Nicolae CALANCEA
Nicolae MILINCENANU
Maxim ANTONIUC
Vadim RAŢA
Eugen ZASAVIJCHI
Eugeniu COCIUC
Vadim BOLOHAN
Cătălin CARP

Trainer

Rene Pauritsch
Alexandru Curteian
  • 0'  (0:0)
  • 1'  (0:0)
    Das Spiel im Rheinpark Stadion hat begonnen. Liechtenstein spielt ganz in blau.
  • 1'  (0:0)
    Keine Minute gespielt und Liechtenstein macht fast das 1:0. Erne schickt Oehri über links, der flankt zur Mitte, wo Büchels Kopfball auf der Linie geklärt wird. Der Nachschuss von Yildiz wird zum Corner abgelenkt.
  • 2'  (0:0)
    Direkt im Anschluss auf die Grosschance ein Eckball für Liechtenstein. Kaufmann kommt frei zum Kopfball, ein Moldawier kann jedoch auf der Linie klären.
  • 3'  (0:0)
    Es geht munter weiter. Diesmal auf der anderen Seite, wo Oehri gerade noch vor dem einschussbereiten moldauischen Stürmer klären kann.
  • 4'  (0:0)
    Gute Chance für Moldawien. Cheptine schiesst aus 20 Meter aber Peter Jehle klärt stark zum Eckball.
  • 10'  (0:0)
    Nach dem Blitzstart beider Teams ist jetzt etwas Ruhe eingekehrt. Dennoch ist zu spüren, dass beide Teams etwas wollen am heutigen Abend ...
  • 12'  (0:0)
    Ein Direktschuss von Polverino von der Strafraumgrenze geht deutlich am Tor vorbei.
  • 15'  (0:0)
    Eine weitere tolle Aktion der Liechtensteiner. Burgmeier lässt links einige Gegner stehen und schiesst aufs Tor. Der Ball wird geblockt und gelangt zu Polverino. Auch dieser zieht sofort ab, sieht seinen Schuss aber ebenfalls geblockt. Und zu guter letzt landet der Ball bei Christen, der ebenfalls voll draufhält und seinen Ball leider auch geblockt sieht.
  • 20' Sandro Wieser (1:0)
    Hammertor von Sandro Wieser. Der Mittelfeldmann zieht aus 25 Metern ab und brettert den Ball an die Unterkante der Latte. Tor!
  • 22'  (1:0)
    Liechtenstein lässt eine weiter Grosschance folgen. Erne flankt von rechts, wo Burgmeier den Ball volley knapp über das Tor jagt.
  • 24'  (1:0)
    Peter Jehle pariert einen Kopfball von Gatcan sicher.
  • 28'  (1:0)
    Cojocari zwingt Peter Jehle mit einem Distanzschuss zu einer Flugeinlage.
  • 30'  (1:0)
    Ein aussichtsreicher Vorstoss über Burgmeier endet mit einem Missverständnis zwischen Erne und Yildiz. Da wäre mehr drin gewesen.
  • 34'  (1:0)
    Eine Glanztat von Peter Jehle verhindert den Ausgleich durch Moldawiens Patras.
  • 35' Nicolae Milincenanu kommt für Anatol Cheptine (1:0)
  • 37'  (1:0)
    Wieder ein guter Angriff für Liechtenstein, der nach Pass von Polverino auf Burgmeier mit einem Direktschuss endet, welcher zur Ecke abgefälscht wird.
  • 41' Simon Kühne kommt für Yves Oehri (1:0)
  • 43' Gheroghe Boghiu (1:1)
    Ausgleich für Moldawien, nachdem Kaufmann den entscheidenden Ball in den Strafraum nicht abwehren konnte.
  • 46' Cătălin Carp kommt für Alexandru Epureanu (1:1)
  • 50' Sandro Wieser (1:1)
  • 51' Alexandru Gațcan (1:1)
  • 57'  (1:1)
    Bange Minuten für das Liechtensteiner Team. Sandro Wieser wird ausserhalb des Spielfelds gepflegt. Hoffentlich geht's weiter für den Torschützen.
  • 59'  (1:1)
    Toller Tempovorstoss von Kaufmann über das ganze Feld. Sein Pass auf Büchel kommt leider nicht an.
  • 60'  (1:1)
    Liechtenstein wieder komplett und gleich mit einer Chance. Kühne erobert sich den Ball, doch seine Flanke gerät zu hoch.
  • 62'  (1:1)
    Glück jetzt für Liechtenstein nach einem Querpass von Patras verpassen Freund und Feind das Leder.
  • 66'  (1:1)
    Der Druck Moldawiens wird grösser. Ein Schuss von Carp kann zur Ecke geklärt werden. Diese bringt nichts ein, doch die Liechtensteiner schaffen es zurzeit nicht, sich zu befreien.
  • 69' Robin Gubser kommt für Martin Büchel (1:1)
  • 70'  (1:1)
    Mann o Mann. Kaum auf dem Plätz hätte Robin Gubser mit seinem ersten Ballkontakt beinahe die Führung erzielt. Er setzt einen Freistoss von Wieser allerdings mit dem Kopf über die Latte.
  • 70'  (1:1)
    Moldawien kommt nach langer Flanke zu einem Torabschluss aus kurzer Distanz. Der Schuss rollt jedoch am Tor vorbei
  • 76' Philippe Erne (1:1)
  • 82'  (1:1)
    Glück für die Liechtensteiner. Kopfball von Boghiu an den Pfosten.
  • 82' Daniel Brändle kommt für Philippe Erne (1:1)
  • 84'  (1:1)
    Liechtenstein kontert über Simon Kühne, welcher den Ball auf den frisch eingewechselten Daniel Brändle zurück legt. Brändle kommt zum Abschluss, schiesst jedoch zu zentral auf den Torhüter.
  • 87'  (1:1)
    Schrägschuss von Carp knapp am entfernten Pfosten vorbei.
  • 88'  (1:1)
    Die Liechtensteiner kommen durch einen Distanzschuss von Andreas Christen noch einmal zu einer Chance. Der Ball fliegt aber erneut zu zentral und harmlos aufs Tor.
  • 89' Maxim Antoniuc kommt für Artur Patraş (1:1)
  • 90'  (1:1)
    Liechtenstein fährt kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit nochmals einen guten Konter. Simon Kühne bringt den letzten Pass allerdings nicht an den Mann.
  • 90' (+3) (1:1)
    Noch einmal Durchschnaufen nach einem Kopfball von Carp, der knapp vorbei geht.
  • 90' (+4) (1:1)
    Yes. Ein weiterer Punkt im Trockenen. Die Spieler fallen total erschöpft auf den Rasen!

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Liechtenstein sichert sich Punkt

Liechtensteins Fussball-Nati konnte auch das Rückspiel im Rahmen der EM-Ausscheidung gegen Moldawien positiv gestalten und holte ein 1:1 (1:0)-Remis. Sandro Wieser hatte sein Team in Front geschossen (20.), Boghiu glich allerdings noch vor der Pause wieder aus (43.).

Je nach Sichtweise war Liechtenstein aufgrund des Nachlassens in der zweiten Halbzeit mit dem 1:1-Unentschieden gut bedient. Allerdings hätte Liechtenstein die Hochkaräter in der ersten Halbzeit zu einer komfortablen Führung nutzen müssen, dann wären die Sorgen mit Spieldauer wohl geringer gewesen. Unter dem Strich hätte die Partie auf beide Seiten kippen können.
Der Auftakt war sehr verheissungsvoll, doch ein Kracher von Wieser aus 25 Metern ins linke, obere Lattenkreuz war notwendig, um in Führung zu gehen (1:0); das Zuspiel kam von Yildiz. Liechtenstein hatte zu Beginn wie die Feuerwehr losgelegt und kam in den ersten zwei Minuten zu zwei Grosschancen: Zuerst scheiterte Büchel mit einem Kopfball, der Abstauber landete bei Erne, doch der scheiterte aus nächster Nähe an Torhüter Cebanu (1.). Beim nachfolgenden Eckball köpfelte Burgmeier den Wieser-Eckball ins lange Eck, Ehran klärte mit der Hand auf der Torlinie, doch Ref Kovarik hielt beide Augen zu (2.). Und Liechtenstein legte nach: Dreimal warf sich Armas innert vier Sekunden in die Schüsse von Burgmeier, Polverino und Yildiz (15.). Und einen weiteren Hochkaräter liess Burgmeier nach Erne-Zuspiel aus, denn sein Volley zischte haarscharf in Behind (22.).

Moldawier mit Torchancen
Auch Moldawien blieb nicht passiv und suchte jede Gelegenheit, um in den Angriff zu gelangen. Oehri bereinigte vor Boghiu aufmerksam (3.) und einen Cheptine-Volley aus 19 Metern klärte Torhüter Jehle stark (4.). Jehle stand immer mehr im Mittelpunkt des Geschehens: Er hielt den Gatcan-Kopfball (24.), einen Boghiu-Aufsetzer (25.) und Dedov-Schuss (27.). Die beste Möglichkeit machte er gegen Patras zunichte, der solo vor Jehle aufgetaucht war (34.). Gatcan zielte zudem zu hoch (28.).

Mehr Ballbesitz
In jener Phase liess sich Liechtenstein zu stark in die Defensive drängen und machte den Gegner somit stark. Und just fiel der Ausgleich: Kaufmann erlief sich einen Steilpass, schlug aber neben den Ball. Milinceanu dankte, lief Richtung Jehle und legte quer auf Boghiu, der einschoss (1:1). Die letzte Aktion bereinigte Jehle; er hielt einen Patras-Kopfball problemlos (48.+). Liechtenstein besass im ersten Abschnitt zwar die klareren Chancen, doch Moldawien wies einen deutlichen Vorteil punkto Ballbesitz auf. Dennoch war das 1:1-Remis zur Halbzeit für Moldawien sehr schmeichelhaft (1:1).

Moldawien blieb gefährlicher
Im zweiten Abschnitt blieb Moldawien am Drücker, bestimmte die Gangart und drängte Liechtenstein weit in die eigene Hälfte zurück. Die Entlastungen kamen nur noch sporadisch, die physische Präsenz gehörte den Gästen. Liechtenstein fand dennoch Möglichkeiten vor: Kaufmann ging in den Konter und bediente Büchel, doch der war sichtlich überrascht (59.). Gubser kam bei seinem ersten Ballkontakt zwei Meter vor dem Tor zum Kopfball, zielte aber zu hoch (70.), und im Finish zielten Brändle (84.) und Christen (88.) zu zentral. Die Dominanz der Gäste war teilweise erdrückend, dennoch fehlte neben der Präzision oft auch die Entschlossenheit. Boghiu köpfelte aufs Tordach (61.), an die Querlatte (82.) und schloss auch harmlos ab (68.). Glück musste Liechtenstein beanspruchen, als Miliceanu in einen Querpass von Patras grätschte - der Ball landete über dem Kasten (63.), als ein Carp-Schuss von Burgmeier noch abgefälscht wurde und zwei Meter neben das Tor trudelte (66.), Gatcan den Ball neben das Tor chippte (71.) und Carp mittels Kopfball verfehlte (94.). Liechtenstein hatte nach 65 Minuten keinen Zugriff zum Spiel, konnte die Bälle in der Angriffszone nicht halten. Schon deshalb war schade, dass Burgmeier, der sehr stark und selbstbewusst in die Partie gestartet war, nach der Oehri-Auswechslung als Linksverteidiger spielen musste. Alternativen, einen Verteidiger für einen Verteidiger einzutauschen, fehlen gemäss Nationaltrainer Rene Pauritsch nicht. «Wir haben junge Spieler auf dieser Position. Da das Spiel zu jenem Zeitpunkt zu kippen drohte, fehlte die Routine. Deshalb zog ich Burgmeier zurück, der das Coaching fortführen konnte», so Pauritsch.