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LIE
1 : 5
BLR
 79' Franz Burgmeier (Elfmeter) 1:5
 13' Mikhail Gordeichuk 0:1
 15' Siarhei Kisliak 0:2
 23' Siargei Krivets 0:3
 60' Pavel Savitski 0:4
 67' Pavel Savitski 0:5
Freundschaftsspiele
21.05.2014 19:00 Uhr
Spielort
Rheinpark Stadion, Vaduz
750 Zuschauer
Schiedsrichter
Laurent Kopriwa (LUX)
Schiedsrichter-Assistenten
Joao Paulo Vivas (LUX)
Claudio De Carolis (LUX)

Startaufstellung

Cengiz BICER   ab 46' Benjamin BÜCHEL
Yves OEHRI
Daniel KAUFMANN
Franz BURGMEIER
Martin BÜCHEL
Andreas CHRISTEN   ab 72' Robin GUBSER
Sandro WOLFINGER   ab 46' Simon KÜHNE

Philippe ERNE   ab 46' Olcay GÜR
Nicolas HASLER

Mathias CHRISTEN   ab 77' Niklas KIEBER
Seyhan YILDIZ   ab 83' Daniel BRÄNDLE
Siarhei CHERNIK
Dzianis PALIAKOU   ab 60' Mikhail SIVAKOU
Alexander MARTYNOVICH

Siarhei PALITSEVICH
Oleg VERETILO   ab 72' Artsem BYKAU
Edhar ALIAKHNOVICH
Siarhei KISLIAK   ab 66' Aliaksandr VALADZKO
Anton PUTSILA
Mikhail GORDEICHUK
   ab 46' Pavel SAVITSKI
Siargei KRIVETS
   ab 46' Siarhei BALANOVICH
Vitali RADZIONAU
   ab 46' Ihar STASEVICH

Ersatzspieler

Benjamin BÜCHEL
Daniel BRÄNDLE
Simon KÜHNE

Robin GUBSER
Niklas KIEBER
Olcay GÜR
Burak ERIS
Aliaksandr HUTAR
Artsem BYKAU
Aliaksandr VALADZKO
Ihar STASEVICH
Mikhail SIVAKOU
Siarhei BALANOVICH
Ryhor FILIPENKA
Pavel SAVITSKI

Trainer

Rene Pauritsch
Georgiy Kondratiev
  • 1'  (0:0)
    Der luxemburgische Schiedsrichter pfeifft das Spiel im Rheinpark Stadion an. Liechtenstein wird erstmals von Franz Burgmeier als Kapitän angeführt.
  • 9'  (0:0)
    Liechtenstein setzt den ersten Akzent im Spiel. Nicolas Haslers Schuss aus 18 Metern wird geblockt, der Rebound landet bei Andreas Christen, dessen Schuss übers Tor geht.
  • 10'  (0:0)
    Putsila steht nach Steilpass von Radzionau alleine vor dem liechtensteiner Tor. Bicer hält jedoch mit einem super Reflex.
  • 13' Mikhail Gordeichuk (0:1)
    Putsila spielt Gordeichuk frei, der plötzlich alleine vor Bicer steht und problemlos zum 0:1 einschiebt.
  • 15' Siarhei Kisliak (0:2)
    Kisliak erhöht nach einem Freistoss, der von Radzionau verlängert wird per Kopf auf 0:2
  • 19'  (0:2)
    Beinahe das 0:3 durch Weissrussland. Burgmeier verliert nach Abstoss von Bicer den Ball und lässt Krivets zum Abschluss kommen. Der Ball prallt zurück und Bicer klärt einen zweiten Schussversuch von Gordeichuk.
  • 23' Siargei Krivets (0:3)
    Die Liechtensteiner Abwehr schafft es nicht, sich aus der eigenen Gefahrenzone zu lösen, bis schliesslich Krivets den Ball zum 0:3 ins Tor stochert.
  • 30'  (0:3)
    Eine halbe Stunde ist gespielt. Nach ordentlichem Beginn haben die Liechtensteiner durch zwei Tore innert kürzester Zeit etwas den Faden verloren und mussten auch noch ein drittes Tor hinnehmen. Mittlerweile haben sie sich wieder gefangen und lassen zur Zeit keine grösseren Torchancen mehr zu.
  • 38' Nicolas Hasler (0:3)
  • 38' Vitali Radzionau (0:3)
  • 44' Siargei Krivets (0:3)
  • 45' Mikhail Gordeichuk (0:3)
  • 45'  (0:3)
    Halbzeit in Vaduz. Den Liechtensteinern ist es nach einer halben Stunde zwar gelungen, das Spiel offener zu gestalten, dennoch gelang es nicht, eigene Akzente nach vorne zu setzen. Die Halbzeitführung der Weissrussen geht absolut in Ordnung.
  • 46' Simon Kühne kommt für Sandro Wolfinger (0:3)
  • 46' Benjamin Büchel kommt für Cengiz Bicer (0:3)
  • 46' Olcay Gür kommt für Philippe Erne (0:3)
  • 46' Ihar Stasevich kommt für Vitali Radzionau (0:3)
  • 46' Siarhei Balanovich kommt für Siargei Krivets (0:3)
  • 46' Pavel Savitski kommt für Mikhail Gordeichuk (0:3)
  • 47' Simon Kühne (0:3)
  • 60' Mikhail Sivakou kommt für Dzianis Paliakou (0:3)
  • 60' Pavel Savitski (0:4)
    Nach einem Abpraller fällt der Ball dem eingewechselten Savitski vor die Füsse, der mit einem Schlenzer in die hohe rechte Torecke zum 0:4 trifft.
  • 66' Aliaksandr Valadzko kommt für Siarhei Kisliak (0:4)
  • 67' Pavel Savitski (0:5)
    Alleingelassen von der Liechtensteiner Abwehr taucht Savitski vor Benjamin Büchel im Tor der Liechtensteiner auf und verwertet zum 0:5.
  • 72' Robin Gubser kommt für Andreas Christen (0:5)
  • 72' Artsem Bykau kommt für Oleg Veretilo (0:5)
  • 77' Niklas Kieber kommt für Mathias Christen (0:5)
  • 79' Alexander Martynovich (0:5)
  • 79' Franz Burgmeier (1:5)
    Nach einem Foul am eingewechselten Olcay Gür erhält Liechtenstein einen Elfmeter zugesprochen. Kapitän Franz Burgmeier tritt an und verwandelt sicher zum 1:5
  • 83' Daniel Brändle kommt für Seyhan Yildiz (1:5)
  • 90'  (1:5)
    Kurz vor Spielschluss gibt es eine zweite Torchance für Liechtenstein. Nach einem Eckball des Debütanten Daniel Brändle kommt Nicolas Hasler an den Ball, trifft diesen allerdings nicht wunschgemäss.

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Junge Elf kassiert eine Klatsche

Liechtensteins Fussball-Nati zahlte im freundschaftlichen Länderspiel gegen Weissrussland Lehrgeld und unterlag mit 1:5 (0:3)-Toren. Vor allem die Anfälligkeit in der Defensive war extrem, dennoch liess sich das Team nicht gehen.

Gegen die Nummer 83 des Fifa-Rankings, Weissrussland, war kein Kraut gewachsen. Gordeichuk (13.), Kisliak (15.) und Krivets aus einer Abseitsposition (23.) sowie Savitski mittels Doppelpack (60./67.) erzielten die Tore; den Ehrentreffer erzielte Captain Burgmeier mittels Foulpenalty (80.).

Die Weissrussen lebten Effizienz pur, derweil bei den Liechtensteinern doch einiges schieflief. Offenbar zerzauste der Föhn die Gastgeber mehr als das Gästeteam. Damit lässt sich vor allem im ersten Abschnitt die nicht genügende Aggressivität teilweise erklären. Aber auch der Dreimann-Sturm der Weissrussen setzte der jungen FL-Elf arg zu.

Frühe Vorentscheidung
Weissrussland lebte Effizienz und lag schon nach 23 Minuten 0:3 vorne. Nach einem PutsilaZuspiel durchs offene Zentrum traf Gordeichuk (0:1). Nach einem Freistoss von halblinker Position brachte die FL-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Kisliak köpfte ein (0:2). Aus einer vermeintlich harmlosen Situation, allerdings einer Abseitsposition, schob Krivets ein (0:3); zuvor war Kaufmann nicht mehr Awunschgemäss ins Tackling gekommen.

Liechtenstein fand in den ersten Minuten gut ins Spiel, verzeichnete zwei Fehlschüsse durch Mathias (4.) und Andreas Christen (9.). Danach kombinierten die Gäste stilsicher und wesentlich zielstrebiger. Zuerst konnte sich Bicer gegen Putsila auszeichnen (10.) und den zentralen Kisliak-Kopfball fangen (10.).

Liechtenstein gewährte den leichtfüssigen Weissrussen zu viel Räume und stieg nicht genügend resolut in die Zweikämpfe. Das änderte sich jedoch, denn die Aggressivität und teilweise giftige Spielweise kam bei den Gastgebern erst nach dem klaren Rückstand auf. Plötzlich spürten die Weissrussen Widerstand und reagierten teilweise sehr unsportlich. Eine Tätlichkeit von Putsila an Martin Büchel vor den Augen des Refs blieb ungeahndet (42.).

Kathastrophal, wie sich die Liechtensteiner teilweise – allen voran Torhüter Bicer – gegen den Wind anstellten. Sie lebten die These, mit und gegen den Wind flach zu spielen, nur in den seltesten Fällen. «Wir hatten uns das vorgenommen. Doch die Weissrussen haben uns angepresst, deshalb mussten wir uns ab und zu mit einem hohen Ball befleissigen», lieferte Nationaltrainer Rene Pauritsch eine plausible Erklärung.

Zwei weitere Tore durchs Zentrum
Obwohl die Liechtensteiner in der zweiten Halbzeit – Nationaltrainer Pauritsch nahm drei Auswechslungen vor – kompakter stand, kassierte die Abwehr nach Abstimmungsproblemen zwei weitere Gegentreffer. Savitski konnte das Olekhnovich-Zuspiel – die Innenverteidiger klärten ungenügend – übernehmen und einschieben (0:4). Beim 0:5 erneut durchs Zentrum – Hasler hatte das Abseits aufgehoben – zeigte Savitski Kaltschnäuzigkeit (0:5). Palitsevich per Kopf (49.), Stosevich mit Volley aus sieben Metern (65.) und Stosevich per Kopf (66.) verfehlten den Kasten. Schliesslich konnte sich Benjamin Büchel beim ValadzkoFlachschuss auszeichnen (75.). Nach einem Foul von Martynovich an Gür diktierte der Ref einen Foulpenalty, den Burgmeier souverän verwandelte (1:5).