schliessen
FCV I
5 : 0
FC TB I
 21' Nico Abegglen 1:0
 26' Philipp Muntwiler 2:0
 29' Pascal Schürpf 3:0
 63' Steven Lang 4:0
 90' Mario Sara 5:0
-
Aktiv-Cup 2014/15
13.05.2015 18:30 Uhr
Spielort
Sportpark Eschen-Mauren
919 Zuschauer
Schiedsrichter
Sascha Amhof (SUI)
Schiedsrichter-Assistenten
Manuel Hermann (LIE)
Silvan Sele (LIE)

Startaufstellung

Oliver KLAUS
Daniel KAUFMANN
Mario SARA
Pascal SCHÜRPF   ab 46' Steven LANG
Nico ABEGGLEN
Pak KWANG-RYONG
   ab 62' Manuel SUTTER
Nick VON NIEDERHÄUSERN
Hekuran KRYEZIU   ab 46' Ramon CECCHINI
Philipp MUNTWILER

Kristian KUZMANOVIC
Naser ALIJI
Andreas BIEDERMANN
Nils SPRENGER
Marco CORTESE
Fabian EBERLE
Roland SCHÄDLER
   ab 73' Nicola KINDLE
Lucas EBERLE
Mathias BARANDUN
   ab 67' Kevin BECK
Pius SPRENGER
Sebastian BECK
Jonas SPRENGER
Damian SCHÄDLER   ab 58' Julian BECK

Ersatzspieler

Andreas HIRZEL
Steven LANG
Manuel SUTTER
Franz BURGMEIER
Ramon CECCHINI
Nicolas HASLER
Florian STAHEL
Nicola KINDLE
Pascal SCHÄDLER
Robin METTLER
Kevin BECK
Julian BECK
Fabio KINDLE
Fabian HILBE

Trainer

Giorgio Contini
Lucas Eberle
  • 1'  (0:0)
    Anspiel im Sportpark für den FC Vaduz ganz in Rot. Der FC Triesenberg in den Vereinsfarben gelb und blau.
  • 3'  (0:0)
    Den unterklassigen Triesenbergern gehört die erste Aktion des Spiels: Fabian Eberle erläuft sich den Ball und prüft aus spitzem Winkel FCV-Keeper Oliver Klaus.
  • 9'  (0:0)
    FCV-Verteidiger Daniel Kaufmann versucht es mit einem Solovorstoss, bleibt aber am vierten Berger hängen.
  • 11'  (0:0)
    Nach schöner Vorarbeit von Abegglen schlenzt Muntwiler den Ball knapp über das Tor von Biedermann.
  • 15'  (0:0)
    Die guten Szenen für den Favoriten häufen sich. Knapp am linken Kreuzeck vorbei schrammt der Abschluss von Pak nach direktem Zuspiel von Schürpf.
  • 19'  (0:0)
    Schürpf prüft Biedermann mit einem Halbvolley, den der Keeper der Berger zur Ecke klären kann.
  • 20'  (0:0)
    Premiere im Liechtensteiner Cup: Bei einem Freistoss zu Gunsten des FC Vaduz setzt Schiedsrichter Amhof den Freistossspray ein.
  • 21' Nico Abegglen (1:0)
    Der FC Vaduz geht erwartungsgemäss in Führung. Allerdings fällt das Tor aus einer wenig zwingenden Situation, bei der die Hintermannschaft des FC Triesenberg den Ball nicht weg bringt und Abegglen nur noch den Fuss hinzuhalten braucht.
  • 25'  (1:0)
    Abegglen prüft den Triesenberger Torhüter Andreas Biedermann mit einem Schuss von der Strafraumgrenze.
  • 26' Philipp Muntwiler (2:0)
    Tiki-Taka der Vaduzer im Strafraum mit überlegtem Abschluss von Philipp Muntwiler zum 2:0.
  • 29' Pascal Schürpf (3:0)
    Nach einem Fehlzuspiel der Berger Verteidigung, wird der Ball zu Schürpf gespielt, der alleine vor Biedermann zum 3:0 verwandelt.
  • 30' Philipp Muntwiler (3:0)
  • 40' Roland Schädler (3:0)
  • 41'  (3:0)
    Die Triesenberger fahren kurz vor der Pause ihren bisher schönsten Angriff über mehrere Stationen und einem Abschluss von Roland Schädler, der übers Tor geht.
  • 42'  (3:0)
    Pascal Schürpf vergibt aus aussichtsreicher Position.
  • 45'  (3:0)
    Kopfballchance für Muntwiler nach Flanke von rechts. Der Ball setzt früh auf uns springt ins Toraus.
  • 46' Steven Lang kommt für Pascal Schürpf (3:0)
  • 46' Ramon Cecchini kommt für Hekuran Kryeziu (3:0)
  • 50'  (3:0)
    Wie schon in Halbzeit eins, geht die erste Aktion der zweiten Spielhälfte wieder auf das Konto des FC Triesenberg. Die Hereingabe von Fabian Eberle findet aber keinen Abnehmer.
  • 58' Julian Beck kommt für Damian Schädler (3:0)
  • 60' Pak Kwang-Ryong (3:0)
  • 61' Mathias Barandun (3:0)
  • 62' Manuel Sutter kommt für Pak Kwang-Ryong (3:0)
  • 63' Steven Lang (4:0)
    Eine Co-Produktion der eingewechselten Spieler Manuel Sutter und Steven Lang führt zum 4:0 für den FC Vaduz. Sutter spielt den Ball von rechts zur Mitte, wo er als Abpraller bei Lang landet, der freistehend unter die Latte trifft.
  • 67' Kevin Beck kommt für Mathias Barandun (4:0)
  • 69'  (4:0)
    Pfostenschuss von Abegglen.
  • 71'  (4:0)
    Riesendusel für den FC Triesenberg. Eine Bogenlampe von Abegglen fällt Sutter vor die Füsse. Der FCV-Stürmer schlägt jedoch ein Luftloch.
  • 73' Nicola Kindle kommt für Roland Schädler (4:0)
  • 77'  (4:0)
    Triesenberg bemüht sich trotz des klaren Rückstands. Ein Distanzschuss von Fabian Eberle kann Oliver Klaus im Tor der Vaduzer aber nicht beunruhigen.
  • 80'  (4:0)
    Die Riesenchance für den FC Triesenberg. Ein langer Ball über die Abwehr hinweg landet bei Fabian Eberle, der plötzlich alleine vor dem Tor steht. Sein flacher Abschluss ist jedoch zu unpräzise und geht neben das Tor.
  • 82'  (4:0)
    Andreas Biedermann im Tor der Triesenberger hält alles, was zu halten ist. So auch einen Schuss von Nico Abegglen, den der Berger toll mit einer Fussabwehr klärt.
  • 83'  (4:0)
    Schöner Linksschuss von Julian Beck nach Pass von Fabian Eberle. Der Ball streicht am rechten Kreuzeck vorbei.
  • 85'  (4:0)
    Pyrotechnik im Stadion. Beide Fanlager brennen Feuerwerkskörper ab. Der Schiedsrichter unterbricht die Partie und nimmt die Teams vom Feld.
  • 87'  (4:0)
    Lattenschuss von Abegglen.
  • 90' Mario Sara (5:0)
    Ein Volley von Mario Sara wird von der Berger Hintermannschaft zur Ecke geklärt. Diese verwertet Sara per Kopf zum 5:0. Gleich danach pfeift der Schiedsrichter das Spiel ab.
  • 90'  (5:0)
    Der FC Vaduz ist zum 43. Mal Liechtensteiner Cupsieger und hält damit europaweit eine Bestmarke. Die Mannschaft des FC Triesenberg hat toll dagegen gehalten und feiert nach Spielschluss mit ihren Fans euphorisch das Finalspiel.

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

43. Cupsieg: Vaduz lässt nichts anbrennen

Favorit und Titelverteidiger FC Vaduz gewinnt erneut das Liechtensteiner Cupfinale und schlägt den Drittligisten FC Triesenberg mit 5:0 (3:0)-Toren deutlich. Als Torschützen liessen sich Abegglen (21.), Muntwiler (26.), Schürpf (29.), Lang (63.) und Sara (91.) feiern. Der Underdog zeigte eine gute Leistung und kämpfte bis zum Schlusspfiff.

Der FC Vaduz sorgte ab der ersten Minute für ein hohes Tempo, liess den Unterklassigen kaum gewähren und suchte ein rasches Tor, das aber erst nach 21 Minuten fiel. Damit war zwar der Widerstand beim Drittligisten gebrochen, der möglichst lange die Null halten wollte. «Wir sind wie in einen Hammer gelaufen; der Hammermann machte uns zu schaffen. Als Folge konnten wir zwei-, dreimal den Ball nicht optimal klären. Das war dann letztlich zu viel gegen ein Super-League-Team. Das hätte nicht passieren dürfen; jene Fehler nutzten sie eiskalt aus», analysierte FCT-Spielertrainer Lucas Eberle treffend.

Drei Tore innert acht Minuten
Der FCV ging das Finale hoch konzentriert an, legte sofort ein horrendes Tempo vor, dennoch überstand der Unterklassige die Startphase. Strittig war das erste Tor, dem ein Abseits vorausging: Ein Zuspiel von halbrechts klärte Pius Sprenger ungenügend, dennoch drückte Abegglen den Ball mit der Brust über die Torlinie (1:0). Damit hatte der 42-fache Cupholder das Spiel lanciert. Strittig auch das 2:0, denn Kryeziu kehrte ausserhalb des Platzes aufs Spielfeld zurück, hielt den Ball somit im Spiel, der ins Out gekullert wäre. Muntwiler schob letztlich das Schürpf-Zuspiel über die Torlinie (2:0). Ärgerlich für den Aussenseiter die Entstehung des dritten Gegentores. FCT-Spielertrainer Lucas Eberle produzierte einen Fehlpass aus dem Zentrum heraus, ein Pass und Schürpf traf von halblinker Position ins lange Eck (3:0). Vaduz setzte ein hohes Tempo vor, gab sich mit zwei oder drei Toren im Vorsprung nicht zufrieden und hatte dank dieser Spielweise das Cupfinale somit schon relativ früh vorentschieden. «Wir wollten von Anbeginn den Finger drauf halten. Das haben wir umgesetzt und das Tor fiel relativ früh. Das war positiv für den weiteren Verlauf», befand FCV-Trainer Giorgio Contini treffend und ärgerte sich: «Wir haben die eine oder andere Chance ausgelassen, das Skore hätte klarer ausfallen müssen.» Der Drittligist trat sporadisch mutig zu Tage. Abhängig war jeweils, welcher Spieler am Ball war. Der Auffälligste war der gebürtige Vaduzer in den Reihen der Triesenberger, Lucas Eberle, der FCV-Linksverteidiger Aliji öfters vor Probleme stellte. Bei seinem ersten Abschluss konnte er Torhüter Klaus nicht beunruhigen (3.). Beim besten Angriff der Bärger legte er den Ball quer auf den Strafraum zurück, von wo Roland Schädler draufhielt, aber das Tor um zwei Meter verfehlte (41.). Auch der Unterklassige war um einen soliden Spielaufbau bemüht, verlor indes einige Bälle unnötig und gestand dem Favoriten sogar vereinzelt Konter zu.

Logisch erarbeitete sich der Super-League-Vertreter ein klares Chancenplus. Kaufmann (9.), Muntwiler (10./45.), Aliji (15.), Schürpf (16./42.) und Pak (37.) zielten unpräzise. Zudem konnte sich Torhüter Biedermann bei einem Schürpf-Schrägschuss (19.) und einem Abegglen-Knaller (25.) auszeichnen.

Triesenberg suchte Ehrentor
Die Triesenberger nahmen trotz des aussichtslosen Spielstands das Herz in ihre Hand und suchten – mit grossartiger Unterstützung der «Bärger» Fangemeinde – das Ehrentor. Nach einem allgemeinen Durcheinander und einem Patzer von Torhüter Klaus konnte Roland Schädler die Chance nicht nutzen (51.). Kurz danach besass der FCT-Mittelstürmer erneute eine Möglichkeit, brachte aber das Zuspiel von Sebastian Beck nicht unter Kontrolle (57.). Vor allem in der Schlussphase stemmte sich Fabian Eberle dagegen: Er zielte zuerst zu zentral (77.) und beim zweiten Ansturm, als er solo vor Torhüter Klaus auftauchte, setzte er den Ball neben das Tor (80.). Auch Julian Beck, der die «Bärger» ins Finale geschossen hatte, jagte seinen Schrägschuss knapp neben den Kasten (83.). Vaduz liess den Unterklassigen teilweise gewähren, suchte dennoch weitere Torerfolge. Lang jagte einen Abstauber unter die Querlatte, nachdem Muntwiler gescheitert war (4:0). Zu guter Letzt gelang dem FCV noch ein Tor aus einem Standard: Einen Cecchini-Eckball köpfelte Sara ins linke Eck (5:0). Zuvor hatte Sutter nach einem Biedermann-Patzer nur den Aussenpfosten getroffen (69.) und Abegglen den Ball an die Querlatte gesetzt (88.). Zweimal konnte sich Biedermann bewähren. Einen Aliji-Freistoss bereitete ihm keine Probleme (62.) und als Abegglen solo vor ihm auftauchte, klärte er stark mittels Fussabwehr (82.).

Sechs Ligen Unterschied?
Die sechs Ligen Unterschied waren nur sporadisch zu sehen, denn der FCT lebte Leidenschaft, kämpfte unermüdlich um jeden Ball und gab sich nie auf. Neben Fabian Eberle zeigten auch Jonas Sprenger, Barandun und Sebastian Beck gute spielerische Ansätze. Die Qualität beim FCV reichte aus, um den 43. Cupsieg problemlos in Stein zu meisseln. Die Chancenverwertung blieb ein längst bekanntes Manko.