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LIE
1 : 0
SMR
 29' Daniel Kaufmann 1:0
-
Freundschaftsspiele
31.03.2015 15:00 Uhr
Spielort
Sportpark Eschen-Mauren
450 Zuschauer
Schiedsrichter
Nikolaj Hänni (SUI)
Schiedsrichter-Assistenten
Johannes Vogel (SUI)
Devis Dettamanti (SUI)

Startaufstellung

Peter JEHLE   ab 46' Benjamin BÜCHEL
Franz BURGMEIER   ab 62' Sandro WOLFINGER
Mario FRICK   ab 73' Armando HEEB
Daniel KAUFMANN
Yves OEHRI

Sandro WIESER
Martin BÜCHEL   ab 86' Robin GUBSER
Nicolas HASLER
Michele POLVERINO
Simon KÜHNE   ab 88' Daniel BRÄNDLE
Dennis SALANOVIC   ab 78' Andreas CHRISTEN
Aldo SIMONCINI
Manuel BATTISTINI
Mirko PALAZZI
   ab 70' Davide CESARINI
Fabio VITAIOLI   ab 83' José Adolfo HIRSCH
Davide SIMONCINI
Alessandro DELLA VALLE
Alessandro GOLINUCCI
   ab 75' Enrico GOLINUCCI
Lorenzo GASPERONI

Luca TOSI   ab 46' Matteo VITAIOLI

Andy SELVA   ab 58' Mattia STEFANELLI
Danilo RINALDI   ab 70' Fabio TOMASSINI

Ersatzspieler

Benjamin BÜCHEL
Daniel BRÄNDLE
Andreas CHRISTEN
Robin GUBSER
Mathias SELE
Sandro WOLFINGER
Armando HEEB
Elia BENEDETTINI
Giacomo MURACCINI
Cristian BROLLI
Davide CESARINI
Enrico GOLINUCCI
José Adolfo HIRSCH
Pier Filippo MAZZA
Mattia STEFANELLI
Matteo VITAIOLI

Fabio TOMASSINI

Trainer

Rene Pauritsch
Pierangelo Manzaroli
  • 1'  (0:0)
    Anpfiff im Sportpark Eschen-Mauren. Nationaltorhüter Peter Jehle absolviert sein 110. Länderspiel. Startelfdebüt für Simon Kühne.
  • 5'  (0:0)
    Böiger Wind in Eschen erschwert den Spielaufbau beider Teams. Die Liechtensteiner haben es dabei besonders schwer, da sie gegen den Wind ankämpfen müssen.
  • 8'  (0:0)
    Der erste Abschluss der Liechtensteiner geht auf das Konto von Simon Kühne, der mit einem Flachschuss den Keeper San Marinos allerdings nicht zu beunruhigen vermag.
  • 10'  (0:0)
    Martin Büchel lässt eine zweite Liechtensteiner Chance folgen. Seinen Schuss ins rechte Eck pariert erneut Torhüter Simoncini.
  • 15'  (0:0)
    Martin Büchel holt einen ersten Eckball für sein Team heraus. Die kurz getretene Variante bringt allerdings nichts ein.
  • 16'  (0:0)
    Ein erstes Raunen geht durch den Sportpark als Dennis Salanovic eine flache Hereingabe von Yves Oehri nur knapp verpasst.
  • 23'  (0:0)
    Eine gute Aktion der Liechtensteiner über Nicolas Hasler, dessen Querpass von Mario Frick geschickt für Dennis Salanovic durchgelasen wird. Der Flachschuss des Youngsters landet im Aussennetz.
  • 28' Lorenzo Gasperoni (0:0)
  • 28'  (0:0)
    Eine Grosschance für Liechtenstein nach schönem Durchspiel von Martin Büchel auf Simon Kühne. Dieser versucht einen Schlenzer, der zur Ecke abgelenkt wird.
  • 29' Daniel Kaufmann (1:0)
    Eckball Liechtenstein - Kopfball Daniel Kaufmann 1:0
  • 35' Yves Oehri (1:0)
  • 39' Mirko Palazzi (1:0)
  • 45'  (1:0)
    Kurz vor der Pause nimmt die Liechtensteiner Mannschaft das Glück des Tüchtigen in Anspruch. Peter Jehle kann einen Ball nur nach vorne abwehren, wo Rinaldi den Abpraller über das Tor setzt.
  • 46' Matteo Vitaioli kommt für Luca Tosi (1:0)
  • 46' Benjamin Büchel kommt für Peter Jehle (1:0)
  • 49' Alessandro Golinucci (1:0)
  • 58' Mattia Stefanelli kommt für Andy Selva (1:0)
  • 62' Sandro Wolfinger kommt für Franz Burgmeier (1:0)
  • 70' Davide Cesarini kommt für Mirko Palazzi (1:0)
  • 70' Fabio Tomassini kommt für Danilo Rinaldi (1:0)
  • 73' Armando Heeb kommt für Mario Frick (1:0)
  • 75' Matteo Vitaioli (1:0)
  • 75' Enrico Golinucci kommt für Alessandro Golinucci (1:0)
  • 78' Andreas Christen kommt für Dennis Salanovic (1:0)
  • 80'  (1:0)
    Benjamin Büchel lenkt einen Freistoss von Matteo Vitaioli zur Ecke. Diese kann von der Abwehr der Liechtensteiner geklärt werden.
  • 83' José Adolfo Hirsch kommt für Fabio Vitaioli (1:0)
  • 86' Robin Gubser kommt für Martin Büchel (1:0)
  • 88' Daniel Brändle kommt für Simon Kühne (1:0)
  • 90'  (1:0)
    90 Minuten sind absolviert in einem Spiel, das in der zweiten Halbzeit nur noch wenige gute Aktionen auf beiden Seiten aufwies. Die angezeigte Nachspielzeit beträgt drei Minuten.

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Liechtenstein siegt, ohne zu glänzen

Liechtenstein geht im freundschaftlichen Länderspiel gegen San Marino als Sieger hervor. Es war ein hauchdünner 1:0 (1:0)-Sieg. Verteidiger Daniel Kaufmann traf per Kopf (29.) zum Siegestreffer. Liechtenstein dominierte, oft fehlten die zündenden Ideen, um Chancen zu kreieren.

Liechtenstein lieferte keine Glanzleistung ab, denn oft fehlten die Ideen, um den SanMarino-Riegel zu knacken. Die Mannschaft besass viel Ballbesitz, war aber über weite Phasen nicht wirklich zwingend. Insgesamt war der Sieg zwar verdient, doch fehlte der Biss und die Überzeugung, um einen höheren Sieg zu landen. Bestimmt waren die äusseren Umstände – mit böenartigem Wind – nicht einfach, ein kontrolliertes Spiel aufzuziehen. Je länger die Partie dauerte, nahmen die Liechtensteiner das Risiko aus dem Spiel und beschränkten sich auf die Resultatsicherung.

Kaufmann mit Kopfball-Tor
Viel Ballbesitz, aber wenig Raumgewinn erzielte Liechtenstein in den ersten 25 Minuten. Wohl deshalb fehlten auch die zwingenden Aktionen vor Gästekeeper Aldo Simoncini. Letztlich führte eine Standardsituation zum Führungstreffer: Den dritten Eckball – von Wieser aufs hintere Fünfereck gezogen – köpfelte Kaufmann ins nahe Eck (1:0); es war sein erstes Länderspiel-Tor.

Zuvor erwiesen sich die FL-Offensivabschlüsse zu wenig entschlossen. Ein Kühne-Schuss fiel zu harmlos aus (8.), Büchel schoss zu zentral (9.), Salanovic verpasste einen Oehri-Querpass um einen Schritt (16.) und setzte beim nächsten Versuch den Ball ins Aussennetz (23.). Liechtenstein war zwar dominant und suchte eine Lücke in der vielbeinigen Gästeabwehr. Sobald schnell und präzise kombiniert wurde, öffneten sich Freiräume. Kühne zögerte, als er am Strafraum plötzlich solo auftauchte; sein Schuss konnte ein Marinese noch zur Ecke klären (28.); daraus resultierte der Führungstreffer. Einen gelungenen Angriff von Hasler über Frick zu Salanovic konnte der Jungprofi nicht nutzen (42.). Stattdessen mussten die Liechtensteiner froh sein, dass Selva den Abpraller – Jehle nahm nach einem Palazzi-Schuss die Faust zuhilfe – nicht optimal traf und den Ball aus zehn Metern übers Gehäuse setzte (45.).

Kaum mehr Strafraumszenen
Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig am Geschehen. Liechtenstein war zwar spielbestimmend, tat sich aber schwer, um zwingende Torchancen zu erarbeiten. Es fehlte das Durchsetzungsvermögen auf den Aussenbahnen, um hinter die gegnerische Abwehrreihe zu gelangen. Und wenn das der Fall war, fehlte die Massflanke oder der geschickte Rückpass auf die aufgerückten Mittelfeldspieler. Auch selten behalfen sich Hasler, Büchel & Co. präzisen Passes in die Schnittstellen. Ganz abgesehen davon, das Heil aus der zweiten Linie mit Weitschüssen mit dem Wind im Rücken zu suchen.  Es fehlte insgesamt der Spielfluss. San Marino stellte taktisch um, deshalb war es schwierig, durchzukommen», befand Liechtensteins Nationaltrainer Rene Pauritsch.

San Marino griff zudem höher an und störte die Liechtensteiner beim Spielaufbau früher als noch in Halbzeit eins. Es kam nur zu einem Abschluss, und den verzeichneten die Gäste: Den scharfen Gasperoni-Freistoss lenkte Torhüter Benjamin Büchel, der zur Halbzeit Peter Jehle im Tor abgelöst hatte, glänzend zur Ecke (80.) und rettete den Sieg.

Das Dutzend an Siegen ist voll
Die aggressive und teilweise überharte Gangart der Marinesen behagte den Liechtensteinern während des gesamten Spiels nicht. Die Liechtensteiner agierten oft zu hektisch, liessen die Präzision bei den Passes in die Tiefe verissen, um den Gegner auszuhebeln. Bestimmt war es nicht einfach, den böigen Wind immer optimal einzuschätzen. Unter dem Strich zählt der Sieg, der die Bilanz in 155 Länderspielen um einen Sieg, den zwölften der Geschichte, bereichert. Die Nati hat den neu gewählten LFV-Präsidenten Hugo Quaderer mit einem Sieg empfangen.