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LIE
0 : 3
MKD
-
 43' Boban Nikolov 0:1
 69' Ilija Nestorovski 0:2
 73' Ilija Nestorovski 0:3
WM 2018 Qualifikation - Gruppe G
24.03.2017 20:45 Uhr
Spielort
Rheinpark Stadion, Vaduz
4517 Zuschauer
Schiedsrichter
Jonathan Lardot (BEL)
Schiedsrichter-Assistenten
Laurent Conotte (BEL)
Frédéric Godelaine (BEL)
Alexandre Boucaut (BEL)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Maximilian GÖPPEL

Andreas MALIN
Robin GUBSER
Martin RECHSTEINER   ab 78' Sandro WOLFINGER
Marcel BÜCHEL
Martin BÜCHEL   ab 83' Aron SELE
Franz BURGMEIER
Dennis SALANOVIC   ab 87' Daniel BRÄNDLE
Yanik FRICK
Nicolas HASLER
Stole DIMITRIEVSKI
Kire RISTEVSKI
Vance SIKOV
Darko VELKOVSKI
Stefan RISTOVSKI
Besart IBRAIMI   ab 64' Aleksandar TRAJKOVSKI
Stefan SPIROVSKI   ab 85' Nikola GJORGJEV
Boban NIKOLOV
Ivan TRICHKOVSKI   ab 78' David BABUNSKI
Ilija NESTOROVSKI

Goran PANDEV

Ersatzspieler

Benjamin BÜCHEL
Claudio MAJER
Daniel BRÄNDLE
Pascal FOSER
Ivan QUINTANS
Niklas KIEBER
Mathias SELE
Jens HOFER
Seyhan YILDIZ
Philippe ERNE
Sandro WOLFINGER
Aron SELE
Igor ALEKSOVSKI
Filip GACHEVSKI
Kristijan TOSHEVSKI
Daniel MOJSOV
Nikola GJORGJEV
Aleksandar TRAJKOVSKI
Dushko TRAJCHEVSKI
David BABUNSKI
Muzafer EJUPI
Marjan RADESKI
Ostoja STJEPANOVIC

Trainer

Rene Pauritsch
Igor Angelovski
  • 1'  (0:0)
    Los geht's im Spiel Liechtenstein - Mazedonien. Das Gästeteam hat Anstoss. Bei Liechtenstein stehen mit Andreas Malin und Yanik Frick zwei Akteure zum ersten Mal in der Startelf.
  • 6'  (0:0)
    Mazedonien kommt zu einer ersten Chance. Goran Pandev zieht ab, doch Peter Jehle klärt stark zur Ecke.
  • 13'  (0:0)
    Eine strittige Szene im Strafraum der Liechtensteiner wird vom Schiedsrichter nicht als Foul an Ibraimi gewertet.
  • 15'  (0:0)
    Liechtensteins Mannschaft steht tief, stört die Mazedonier jedoch sehr agressiv im Aufbauspiel.
  • 17'  (0:0)
    Aufregung im Strafraum der Liechtensteiner als Trickovski flankt und der Ball gefährlich nah am Tor von Freund und Feind verfehlt wird.
  • 20'  (0:0)
    Liechtenstein nähert sich erstmals dem Tor der Mazedonier an. Ein Abschluss resultiert allerdings nicht daraus.
  • 25'  (0:0)
    Spirovski kommt an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Sein Flachschuss streicht am rechten Torpfosten vorbei.
  • 30'  (0:0)
    Nach wie vor das gleiche Bild. Mazedonien bestimmt das Spiel, Liechtenstein steht gut organisiert und hält dagegen.
  • 33' Nicolas Hasler (0:0)
  • 37'  (0:0)
    Erster Freistoss für Liechtenstein knapp vor der Torauslinie. Franz Burgmeier bringt den Ball zur Mitte, wo er allerdings von der Verteidigung der Mazedonier geklärt wird.
  • 38' Maximilian Göppel (0:0)
  • 39'  (0:0)
    Franz Burgmeier flankt vors Tor, doch der Keeper der Mazedonier ist zur Stelle.
  • 43' Boban Nikolov (0:1)
    Liechtensteins Abwehr bringt den Ball gleich mehrmals nicht aus der Gefahrenzone, bis Nikolov schliesslich zum Schuss kommt und direkt ins hohe rechte Toreck trifft.
  • 45' (+1) (0:1)
    Halbzeit in Vaduz.
  • 46'  (0:1)
    Weiter geht's. Beide Teams kommen in unveränderter Formation aus der Kabine.
  • 49'  (0:1)
    Mazedonien macht sofort wieder Druck und die Liechtensteiner bekunden Mühe, ihre Organisation zu halten.
  • 50'  (0:1)
    Ibraimi verzieht einen Schuss aus kurzer Distanz knapp neben den Pfosten.
  • 58'  (0:1)
    Für einmal verliert Marcel Büchel etwas leichtfertig den Ball, so dass Nestorovski aufs Tor ziehen kann. Sein Schuss geht allerdings klar am Tor vorbei.
  • 63'  (0:1)
    Ein Schuss von Marcel Büchel wird abgeblockt.
  • 64' Aleksandar Trajkovski kommt für Besart Ibraimi (0:1)
  • 69' Ilija Nestorovski (0:2)
    Goran Pandev flankt auf Ilia Nestorovski, der mit dem Kopf zum 0:2 trifft.
  • 70'  (0:2)
    Liechtenstein kämpft auch nach dem 0:2 unverdrossen weiter. Nach einem Eckball von Marcel Büchel fährt Mazedonien einen schnellen Konter, den das Heimteam mit vereinten Kräften gerade noch unschädlich machen kann.
  • 73' Ilija Nestorovski (0:3)
    Peter Jehle kann eine Hereingabe von Ristevski nur ungenügend zur Seite lenken, wo Nestorovski steht und ohne Mühe zum 0:3 einschieben kann.
  • 75'  (0:3)
    Wieder wird ein Schussversuch von Marcel Büchel abgeblockt.
  • 77'  (0:3)
    Es gibt einfach kein Durchkommen für die Liechtensteiner. Zuerst wird ein Schuss von Nicolas Hasler geblockt, dann der Versuch von Marcel Büchel zur Ecke abgefälscht.
  • 78' Sandro Wolfinger kommt für Martin Rechsteiner (0:3)
  • 78' David Babunski kommt für Ivan Trichkovski (0:3)
  • 83' Aron Sele kommt für Martin Büchel (0:3)
  • 85' Ilija Nestorovski (0:3)
  • 85' Nikola Gjorgjev kommt für Stefan Spirovski (0:3)
  • 87' Daniel Brändle kommt für Dennis Salanovic (0:3)
  • 89'  (0:3)
    Peter Jehle hält einen Foulelfmeter von Nestorovski.
  • 90' (+1) (0:3)
    Franz Burgmeier vergibt die Chance zum Anschlusstreffer. Aus aussichtsreicher Distanz geht sein Schuss deutlich am Tor vorbei.

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Trotz defensiver Disziplin fiel die Wand 

Liechtenstein bleibt in der WM-Quali nach dem fünften Spiel ohne Zähler und unterlag Mazedonien mit 0:3 (0:1). Nestorovski mittels Doublette (68./73.) und Nikolov (43.) trafen.

Trotz der defensiven Disziplin hielt Liechtenstein dem Bollwerk der starken mazedonischen Offensive nicht stand. Zur Unzeit, in der 43. Minute, fiel das 0:1, sodass die Mazedonier nach dem Seitenwechsel eher aus der gestärkten Defensive das Spiel vortragen konnten. Liechtenstein tat sich wiederum schwer, um zu klaren Torchancen zu kommen, da die Bälle in der Angriffszone zu früh verloren gingen. Da hätte ein Routinier im Angriff wohl mehr Stabilität gebracht.

Unnötiger Rückstand vor dem Pausentee
Es sah nach einem 0:0 zur Halbzeit aus, doch als die Liechtensteiner Abwehr ungenügend klärte, gelang Nikolov mittels Volley ins Lattenkreuz die 0:1-Führung (43.); er übernahm eine Flanke von Trichkovski. Liechtenstein hatte mit einer Fünferkette gestartet, stellte aber nach wenigen Minuten auf eine Viererkette um und spielte in der Folge mit einem 4-1-4-1-System. «Wir waren darauf vorbereitet, dass Mazedonien das System aufgrund der Absenzen im Mittelfeld anders ausrichtet. Schliesslich haben wir dann auf das 4-1-4-1-System umgestellt. Wir wollten die Räume besser zumachen und abdecken, das war unser Plan», gab Nationaltrainer Rene Pauritsch seine Überlegungen preis. Mazedonien übernahm von Anbeginn die Spielgestaltung, tat sich aber schwer, um sogenannte Hochkaräter zu kreieren. Ein Pandev- Knaller von halblinker Position lenkte Torhüter Jehle stark zur Ecke (6.). Das war letztlich die kapitalste Möglichkeit im ersten Abschnitt. Bei hohen Bällen ging gewisse Gefahr von Jehle aus, weil die Mazedonier eine hohe physische Präsenz zeigten. Sikov kam zweimal zum Kopfball: Beim ersten Abschluss prallte der Ball von einem Spieler aus der Gefahrenzone (6.) und beim zweiten Mal verfehlte er das Ziel deutlich (19.). Einmal forderten die mazedonischen Fans einen Foulpenalty, als sich Ibrahimi theatralisch fallen liess, doch die TV-Bilder belegten, dass es sich um eine Schwalbe handelte (12.). Trotz des hohen Drucks, den die Mazedonier erzeugten, konnte sich Liechtenstein immer wieder aus der Umklammerung lösen, doch die Entlastungen scheiterten spätestens am gegnerischen Strafraum.

Nestorovski vernichtet alle Hoffnungen
In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig auf dem Platz. Mazedonien blieb spielbestimmend und erarbeitete sich ein klares optisches Übergewicht. Nach einer herrlich getimten Pandev-Flanke köpfelte Nestorovski ins lange Eck, Jehle kam nicht mehr an den Ball (0:2). Somit war die Hoffnung auf ein positives Resultat dahin, obwohl sich die Mannschaft nochmals aufbäumte. Schliesslich gelang Mazedonien aus einem Konter sogar der dritte Ver- lusttreffer. Jehle konnte einen Trichkovski-Querpass nur ungenügend klären, Nestorovski stand goldrichtig und schob ein (0:3).

Ein Ibrahimi-Knaller (50.) sowie ein Velkoski-Schuss (58.) sind zur Ecke abgelenkt worden und einen Nestorovski-Kopfball bändigte Jehle sicher (59.). Es war offensichtlich, dass die Mazedonier letztlich effizient blieben. Nur einmal fehlte die Kaltschnäuzigkeit: Nach einem Gubser-Foul an Nestorovski scheiterte der Gefoulte mittels Penalty an Jehle (90.).

Liechtenstein kam erst im Finish zu guten Möglichkeiten. Der Schlenzer von Marcel Büchel, der Höhen und Tiefen zeigte, landete knapp neben dem Gehäuse (77.), Hasler jagte den Ball auf die Tribüne (89.) und Burgmeier hatte sein Visier ebenfalls zu hoch eingestellt (92.).