schliessen
ESP (U21)
3 : 1
LIE (U21)
 13' Daniel Parjeo Munoz 1:0
 73' Adrian 2:1
 89' Diego Capel Trinidad 3:1
 58' Rony Hanselmann 1:1
UEFA-U21-EM 2011 Quali - Gruppe 4
02.03.2010 19:00 Uhr
Spielort
El Toralin, Ponferrada
5500 Zuschauer
Schiedsrichter
Georgi Yordanov (BUL)
Schiedsrichter-Assistenten
Veselin Dobriyanov (BUL)
Josif Ronkov (BUL)

Startaufstellung

Sergio Asenjo ANDRÉS
César Azpilicueta TANCO
Roberto Canella SUÁREZ
Mikel SAN JOSÉ
Alberto Botia RABASCO
Javi MARTINEZ
Jeffren Suárez Bermúdez JEFFREY
Ander HERRERA AGUERA
Jose Luis Mato Sanmartin JOSELU
Daniel Parjeo MUNOZ
Diego Capel TRINIDAD
Benjamin BÜCHEL
Andreas HABER
   ab 66' Sven-John BECK
Martin RECHSTEINER
Daniel KAUFMANN
Oliver SPALT

Rony HANSELMANN   ab 80' Seyhan YILDIZ
Andreas CHRISTEN

Nicolas HASLER

Ivan QUINTANS   ab 53' Burak ERIS
Sandro WIESER

David HASLER

Ersatzspieler

Fran MERIDA

Rodrigo RIOS
ADRIAN
Sven-John BECK
Seyhan YILDIZ
Burak ERIS

Trainer

unbekannt
unbekannt
  • 12' Andreas Christen (0:0)
  • 13' Daniel Parjeo Munoz (1:0)
  • 31' Oliver Spalt (1:0)
  • 47' Nicolas Hasler (1:0)
  • 53' Burak Eris kommt für Ivan Quintans (1:0)
  • 55' Andreas Haber (1:0)
  • 58' Rony Hanselmann (1:1)
  • 64' Sandro Wieser (1:1)
  • 66' Sven-John Beck kommt für Andreas Haber (1:1)
  • 73' Adrian (2:1)
  • 80' Seyhan Yildiz kommt für Rony Hanselmann (2:1)
  • 89' Diego Capel Trinidad (3:1)
  • 92' Fran Merida (3:1)

Es fehlte nicht viel und Liechtensteins U21-Nationalteam hätte für eine ganz grosse Sensation gesorgt. Das Team von Rene Pauritsch bot im EM-Qualifikationsspiel gegen Spanien eine überzeugende Leistung, verlor am Ende knapp mit 3:1

Von Piero Sprenger

Was gegen einen übermächtigen Gegner mit kluger Taktik, eiserner Disziplin, totalem Einsatz, grosser Leidenschaft und auch etwas Glück alles möglich ist, bewies das Liechtensteiner U21-Team gestern in Ponferrada im Nordwesten Spaniens.

Die junge Mannschaft von LFV-Trainer Rene Pauritsch zeigte gegen eines der besten Teams Europas eine sagenhafte Leistung, steckte nie auf – auch nach dem frühen Rückstand in der 12. Minute nicht – und liess mit ihrer Taktik die Iberer ein ums andere Mal richtiggehend verzweifeln. Umso mehr, als Rony Hanselmann in der 58. Minute nach einem sehenswerten Spielzug über die Aussenbahn der 1:1-Ausgleich gelang. Der Spieler des FC Balzers schob nach dem präzisen Querpass cool ein. Die junge Equipe versuchte danach das Resultat zu halten, doch es sollte am Ende nicht sein. Die individuelle Klasse einiger Spanier machte schliesslich den Unterschied und sorgte so für einen verdienten Erfolg der Hausherren.

Pauritsch von seinem Team begeistert
«Ich freue mich, dass uns ein so gutes Spiel gelungen ist. Besonders schön ist, dass wir endlich den ersten Treffer in dieser EM-Qualifikation erzielt haben, und das erst noch auswärts in Spanien», so ein sichtlich zufriedener Rene Pauritsch, der speziell davon angetan war, dass seine Spieler auch nach dem zweiten Gegentreffer an ihre Chance glaubten. «Es hat mich sehr beeindruckt, dass meine Jungs die Köpfe in keiner Phase des Spiels hängen liessen und alles versuchten, um einen Punkt zu holen. Diese Leistung war ein weiterer Schritt nach vorne, ganz toll», so der LFV-Trainer.

Spanier mit drei Standards
Natürlich waren die Spanier mehr in Ballbesitz, waren oft in der Platzhälfte der Liechtensteiner und hatten viele gute Offensivaktionen. Doch aus dem Spiel heraus gelang ihnen im Gegensatz zu den Liechtensteinern kein Tor. Es waren Standardsituationen, die zum Erfolg führten. Das 1:0 war ein herrlicher Freistoss von Parejo, beim 2:1 sprang ein Freistoss vom Pfosten direkt vor die Füsse von Adrian, der nur noch einzuschieben brauchte und das 3:1 entstand aus einem Elfmeter. «Das zeigt, dass wir in der Defensive ausgezeichnet standen. Goalie Benjamin Büchel war einmal mehr ein erstklassiger Rückhalt und Martin Rechsteiner zeichnete sich in der Abwehr als genialer Dirigent aus. Die Spanier hatten es schwer, unser Abwehrbollwerk zu durchbrechen», so Pauritsch, der erstaunt feststellen konnte, dass sein Team auch in der Schlussphase über Kraftreserven verfügte. «Diesmal konnten wir körperlich bis zum Schluss durchhalten, das ist für mich eine sehr positive Erkenntnis und macht Mut für die Zukunft», so der Österreicher.