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0 : 4
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 29' Daniel Jensen 0:1
 32' Michael Gravgaard 0:2
 51' Jon Dahl Tomasson 0:3
 64' Jon Dahl Tomasson 0:4
EM Qualifikation 2008 - Gruppe F
11.10.2006 20:15 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
2700 Zuschauer
Schiedsrichter
Ceri Richards (WAL)
Schiedsrichter-Assistenten
Edward King (WAL)
Philip Bates (WAL)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER
Daniel HASLER
Christof RITTER
Yves OEHRI
Thomas BECK   ab 63' Marco RITZBERGER
Martin BÜCHEL
Martin STOCKLASA
Franz BURGMEIER   ab 62' Daniel FRICK
Mario FRICK
Benjamin FISCHER   ab 80' Fabio D'ELIA
Jesper CHRISTIANSEN
Lars JACOBSEN
Michael GRAVGAARD
Daniel AGGER
Niclas JENSEN
Daniel JENSEN   ab 46' Dennis SÖRENSEN
Christian POULSEN
Martin JÖRGENSEN
Dennis ROMMEDAHL   ab 78' Michael KROHN-DEHLI
Jon Dahl TOMASSON
Thomas KAHLENBERG   ab 64' Claus JENSEN

Ersatzspieler

Fabio D'ELIA
Marco RITZBERGER
Daniel FRICK
Claus JENSEN
Michael KROHN-DEHLI
Dennis SÖRENSEN

Trainer

Martin Andermatt
unbekannt
  • 29' Daniel Jensen (0:1)
  • 32' Michael Gravgaard (0:2)
  • 46' Dennis Sörensen kommt für Daniel Jensen (0:2)
  • 51' Jon Dahl Tomasson (0:3)
  • 62' Daniel Frick kommt für Franz Burgmeier (0:3)
  • 63' ERROR! (0:3)
  • 63' Marco Ritzberger kommt für Thomas Beck (0:3)
  • 64' Jon Dahl Tomasson (0:4)
  • 64' Claus Jensen kommt für Thomas Kahlenberg (0:4)
  • 78' Michael Krohn-Dehli kommt für Dennis Rommedahl (0:4)
  • 80' Fabio D'Elia kommt für Benjamin Fischer (0:4)

Eine dänische Lehrstunde

Im ersten Heimspiel der EM-Ausscheidung kam Liechtenstein gegen Dänemark deutlich mit 0:4 (0:2)-Toren unter die Räder. Dänemark zelebrierte hohe Fussballkunst, die Liechtensteiner liessen teilweise die Aggressivität vermissen.

Kombinationsfussball auf höchster Ebene zelebrierten die Dänen und das reichte gegen Liechtenstein, das nie wirklich aggressiv genug in die Zweikämpfe geriet, zu einem komfortablen 4:0-Sieg. Daniel Jensen (29.), Gravgaard (32.) sowie ein Doppelpack von Tomasson (51. / 64.) sorgten für die sichere Ausbeute der Dänen.

Jehle hielt Liechtenstein im Spiel

Die Dänen liessen den Ball sehr schnell laufen und waren in ihren Offensivaktionen stets ein Tick schneller. Vor allem bei Pässen in die Tiefe, die in den Rücken der Liechtensteiner Abwehr gespielt waren, hatten Hasler, Ritter & Co. ihre Mühe. Nach der Startviertelstunde hatte sich das Mittelfeld besser auf die Dänen eingestellt und sorgte für Entlastung. Dennoch blieb die Fehlerquote im Spielaufbau hoch, weil Dänemark mit seinem Pressing Liechtenstein zu Fehlern zwang.
Torhüter Jehle hielt sein Team im Spiel, als er zweimal gegen Tomasson (6.), Daniel Jensen (7.) und Jørgensen (85.) parierte. Die Dänen besassen durch Kahlenberg (1.), Poulsen (74.) und Gravgaard (84.) weitere Chancen, zeigten sich ansonsten als eiskalte Realisatoren und überzeugten im Kollektiv mit den überragenden Rommedahl sowie Jørgensen.

Die Liechtensteiner gaben nie auf, agierten im zweiten Abschnitt mutiger, dennoch war es schwer, gegen die ballsicheren Dänen nach vorne zu kommen. Fischer besass eine Ausgleichschance (30.), doch Stocklasa (57.), Mario Frick (69.) und Telser (80.) zogen ihre Schüsse entweder über oder neben das Tor.

Teilweise fehlte die Aggressivität

Liechtenstein fehlte teilweise die Aggressivität, die den Rhyhtmus der Dänen da oder dort gebrochen hätte. Als sich Liechenstein in Rücklage befand, war es schwierig, sich mit letzter Konsequenz gegen die deutlich drohende Niederlage aufzubäumen.