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LIE
1 : 0
LVA
 17' Mario Frick 1:0
-
EM Qualifikation 2008 - Gruppe F
28.03.2007 19:30 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
1680 Zuschauer
Schiedsrichter
Serge Gumienny (BEL)
Schiedsrichter-Assistenten
Walter Vromans (BEL)
Alex Verstraeten (BEL)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER
Martin STOCKLASA

Daniel HASLER
Michael STOCKLASA
Raphael ROHRER
   ab 91' Stefan BÜCHEL
Ronny BÜCHEL
Martin BÜCHEL
Franz BURGMEIER
Mario FRICK
Thomas BECK   ab 76' Benjamin FISCHER
KOLINKO
STEPANOVS

Kaspars GORKSS   ab 79' Andrejs PROHORENKOVS
Oskars KLAVA
KACANOVS

Olegs LAIZANS
BLEIDELIS
Aleksejs VISNAKOVS
Viktors MOROZS
   ab 61' Andrejs PEREPLOTKINS
Māris VERPAKOVSKIS   ab 46' Girts KARLSONS
Marians PAHARS

Ersatzspieler

Christof RITTER
Stefan BÜCHEL
Christoph BIEDERMANN
Benjamin FISCHER
Daniel FRICK
Daniel STEUBLE
Wolfgang KIEBER
PIEDELS
ZIRNIS
Maris SMIRNOVS
Andrejs PEREPLOTKINS
Andrejs PROHORENKOVS
Alexandrs CAUNA
Girts KARLSONS

Trainer

Bidu Zaugg
unbekannt
  • 8' Viktors Morozs (0:0)
  • 17' Mario Frick (1:0)
  • 42' Raphael Rohrer (1:0)
  • 42' Stepanovs (1:0)
  • 46' Girts Karlsons kommt für Māris Verpakovskis (1:0)
  • 61' Andrejs Pereplotkins kommt für Viktors Morozs (1:0)
  • 63' Martin Stocklasa (1:0)
  • 66' Marians Pahars (1:0)
  • 73' Kacanovs (1:0)
  • 76' Benjamin Fischer kommt für Thomas Beck (1:0)
  • 79' Andrejs Prohorenkovs kommt für Kaspars Gorkss (1:0)
  • 91' Stefan Büchel kommt für Raphael Rohrer (1:0)

Mario Frick schiesst Liechtenstein in den Fussball-Himmel

Im zweiten Spiel unter dem neuen Nationaltrainer Hans-Peter «Bidu» Zaugg darf die Liechtensteiner Fussballnation jubeln: Der 1:0 (1:0)-Sieg gegen den EM-Teilnehmer 2004, Lettland, fiel verdientermassen aus.

Kalkül und ein herrliches Tor, das Mario Frick nach Vorarbeit von Martin Büchel erzielte (17.), reichten aus, um die favorisierten Letten zum Stolpern zu bringen. Eine solide Abwehr mit einem fehlerfreien Jehle im Tor sowie ein unipräsenter Mario Frick, der seine Nebenleute förmlich mitriss, gaben den Ausschlag zum erst siebten Sieg in der FL-Länderspielgeschichte. Selbst in der Schlussphase schien der Sieg nie in Gefahr zu geraten, zu harmlos agierte der ansonsten spielerisch hochkarätige Gegner.

Auf das 1:0 folgte eine Reaktion

Hüben wie drüben kam es vor dem Führungstreffer zu wenig Offensivszenen. Auf das 1:0 folgte indes eine heftige Reaktion der Gäste. Liechtenstein nahm in der Folge verständlicherweise etwas weniger Risiko, spielte mit einer kontrollierten Defensive und agierte mit Kontern. Burgmeier (6. / 83.), Thomas Beck (35. / 42.), Ronny Büchel (32.) und Mario Frick (39. /48. /50.) nutzten ihre Chancen nicht. Stepanovs (5.), Bleidelis (19.), Morozs (45. / 58.) und Laizans (34. /46. / 51.) grössenteils bei Standardsituationen riefen Gefahren hervor. Ein Foul von Kacanovs, der Rohrer von den Füssen holte, ahndete der Ref nicht als Foul (22.).

Lettland fehlten die Ideen

Lettland, das nach wie vor ein grosses Nationalteam stellt, enttäuschte und konnte keine Ideen entwickeln, um Liechtenstein ernsthaft zu gefährden. Lettland kam im zweiten Abschnitt besser ins Spiel, doch das lag an der Konstellation des Spielstandes. Liechtenstein agierte mit einer kontrollierten Defensive, derweil Lettland notgedrungen mehr tun musste. Leider fuhr Liechtenstein seine Konter fahrlässig (Missverständnisse). Dennoch konnten die Letten keine zwingende Torchance herausarbeiten und den Ausgleich erzielen.