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LIE
0 : 2
ESP
-
 8' David Villa 0:1
 14' David Villa 0:2
EM Qualifikation 2008 - Gruppe F
06.06.2007 20:30 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
5739 Zuschauer
Schiedsrichter
Nikolai Ivanov (RUS)
Schiedsrichter-Assistenten
Nikolay Golubev (RUS)
Viacheslav Semenov (RUS)

Startaufstellung

Peter JEHLE

Marco RITZBERGER
Daniel HASLER
Martin STOCKLASA
Michael STOCKLASA   ab 30' Martin TELSER
Raphael ROHRER   ab 59' Daniel FRICK
Ronny BÜCHEL

Michele POLVERINO
Franz BURGMEIER

Mario FRICK
Thomas BECK   ab 83' Roger BECK
Pepe REINA
Javier NAVARRO
Carlos MARCHENA
David VILLA
Xabi ALONSO
Sergio RAMOS
Andrés INIESTA
Joaquin SANCHEZ
Cesc FABREGAS
   ab 68' Luis GARCIA
Joan CAPDEVILA   ab 52' Antonio LOPEZ
David SILVA   ab 77' Roberto SOLDADO

Ersatzspieler

Martin TELSER
Christof RITTER
Roger BECK
Franz-Josef VOGT
Daniel FRICK
Daniel STEUBLE
Wolfgang KIEBER
Iker CASILLAS
Antonio LOPEZ
Carles PUYOL
David ALBELDA
Luis GARCIA
Roberto SOLDADO
Angel LOPEZ

Trainer

Bidu Zaugg
unbekannt
  • 7' Cesc Fabregas (0:0)
  • 8' David Villa (0:1)
  • 14' David Villa (0:2)
  • 30' Martin Telser kommt für Michael Stocklasa (0:2)
  • 38' Ronny Büchel (0:2)
  • 52' Antonio Lopez kommt für Joan Capdevila (0:2)
  • 59' Daniel Frick kommt für Raphael Rohrer (0:2)
  • 68' Luis Garcia kommt für Cesc Fabregas (0:2)
  • 70' Franz Burgmeier (0:2)
  • 77' Roberto Soldado kommt für David Silva (0:2)
  • 83' Roger Beck kommt für Thomas Beck (0:2)
  • 92' Peter Jehle (0:2)

Spanien eine Nummer zu gross

Obwohl Liechtenstein das EM-Ausscheidungsspiel gegen Spanien knapp mit 0:2 (0:2)-Toren verlor, war ein Klassenunterschied augenscheinlich. David Villa (8. / 14.) markierte die zwei Treffer.

Liechtenstein musste mit dem Resultat zufrieden sein und konnte nicht an die engagierten Auftritte gegen Nordirland (1:4), Lettland (0:1) und Island (1:1) anknüpfen. Die Klasse der Spanier war zu gross.

Lattenschuss von Burgmeier

Die gesunde Härte, die Nationaltrainer Bidu Zaugg angekündigt hatte, fehlte völlig. Die Liechtensteiner standen zu weit von ihren Gegenspielern weg und gewährten den Spanier somit zuviel Freiraum, was die Iberer gnadenlos mit ihrem variablen Kombinationsfussball ausnutzten. Der Eindruck entstand, dass Liechtenstein vor den Stars in Ehrfurcht erstarrte.

Erst nach dem zweiten Verlusttreffer hielt Liechtenstein den Ball besser in den eigenen Reihen, kombinierte gefälliger und hielt die Partie offener. Polverino (11. / 40.), Thomas Beck (40.) und Roger Beck (88.) und Burgmeier (4. /50.) scheiterten. Pech hatte Burgmeier, als er die Latte traf (62.).

Deutliches Chancenplus der Gäste

Die Spanier kamen neben den zwei Toren zu einem deutlichen Chancenplus: Fabregas (5. /32.), Villa (19.), Ramos (28.) verfehlten jeweils den von Jehle gehüteten Kasten. Gegen Xabier Alonso (49.), Fabregas (60.) und Villa (86.) zeichnete sich Torhüter Jehle aus; im Finish setzte Villa einen Foulpenalty an die Querlatte (93.).

In der zweiten Halbzeit zogen sich die Spanier teilweise zurück, doch fehlte es nach wie vor am Mut, wenn Liechtenstein Richtung spanisches Tor stürmte. Sobald die Spanier ihre Defensive aufgebaut hatten, wurde der Rückpass eingeschaltet. Die Spanier kontrollierten das Geschehen, beherrschten das Kurzpassspiel perfekt, mussten nicht mehr tun und suchten dennoch das dritte Tor.

Liechtensteins Spitzen Mario Frick und Thomas Beck suchten stets den Pass in die Tiefe, statt ab und zu auch den Pass in den Freiraum, sprich in die Aussenräume zu fordern.