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LIE
0 : 3
SWE
-
 19' Ljungberg 0:1
 29' Christian Wilhelmsson 0:2
 56' Anders Svensson 0:3
EM Qualifikation 2008 - Gruppe F
13.10.2007 19:00 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
4100 Zuschauer
Schiedsrichter
Paolo Dondarini (ITA)
Schiedsrichter-Assistenten
Stefano Ayroldi (ITA)
Nicola Nicoletti (ITA)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER

Yves OEHRI
Daniel HASLER
Franz BURGMEIER
Raphael ROHRER
Ronny BÜCHEL
Martin BÜCHEL   ab 61' Andreas GERSTER
Daniel FRICK   ab 60' Benjamin FISCHER
Thomas BECK
Mario FRICK   ab 74' Roger BECK
Andreas ISAKSSON
Matias CONCHA
HANSSON
Daniel MAJSTOROVIC
EDMAN
LINDEROTH   ab 70' Daniel ANDERSSON

Christian WILHELMSSON
Anders SVENSSON
LJUNGBERG   ab 39' KÄLLSTRÖM
ALLBÄCK
ELMANDER   ab 60' ROSENBERG

Ersatzspieler

Andreas GERSTER
Benjamin FISCHER
Marco RITZBERGER
Wolfgang KIEBER
Daniel STEUBLE
Roger BECK
Christoph BIEDERMANN
SHAABAN
Mikael DORSIN
Daniel ANDERSSON

Sebastian LARSSON
KÄLLSTRÖM
Andreas JOHANSSON
ROSENBERG

Trainer

Bidu Zaugg
unbekannt
  • 19' Ljungberg (0:1)
  • 29' Christian Wilhelmsson (0:2)
  • 39' Källström kommt für Ljungberg (0:2)
  • 56' Anders Svensson (0:3)
  • 60' Rosenberg kommt für Elmander (0:3)
  • 60' Benjamin Fischer kommt für Daniel Frick (0:3)
  • 61' Andreas Gerster kommt für Martin Büchel (0:3)
  • 67' Martin Telser (0:3)
  • 70' Daniel Andersson kommt für Linderoth (0:3)
  • 74' Roger Beck kommt für Mario Frick (0:3)
  • 88' Daniel Andersson (0:3)

Schweden stösst Tor zur EURO weit auf

Schweden trat als Tabellenführer der EM-Gruppe F überzeugend auf und bezwang Liechtenstein verdientermassen mit 0:3 (0:2)-Toren. Liechtenstein spielte nervös und ängstlich, weshalb der Favorit nie in Bedrängnis geriet.

Ljungberg (19.), Wilhelmsson (29.) und Andersson (57.) erzielten die Tore. Athletik mit einem schnörkellosen weiträumigen Spiel in die Tiefe zeichnete Schwedens Nationalteam aus. Die Liechtensteiner agierten zu nervös, erstarrten vor Ehrfurcht und hatten lediglich kurz vor und nach der Pause eine starke Phase; das war schlichtweg zu wenig.

Da Liechtenstein nicht hinten reinstand, fand das kombinationssichere Schweden stets viele Freiräume, um seine Angriffe zu lancieren oder sogar Konter zu fahren. Anfällig war Liechtenstein auf die langen Passes, die Linderoth und Svensson geschickt hinter die Abwehr zogen.

Viele einfache Ballverluste

Ein passiver Beginn wirkte sich fatal aus. Vor allem Ronny und Martin Büchel sowie Daniel Frick unterliefen einfach Ballverluste, sodass kaum Entlastung  für die Abwehr entstand, obwohl die Zaugg-Elf gewillt war, nach vorne zu spielen. Die Schweden störten früh und spielten ihre physische Überlegenheit vor allem in den Luftduellen und Zweikämpfen aus.

Schwedens Chancenplus

Majstorovic (8. / 18.) und Wilhelmsson (13. /15.) scheiterten. Jehle konnte sich gegen Källström (65. /86. / 90.) auszeichnen, danach bissen sich Wilhelmsson (71. /92.) und Edman (73. / 88.) die Zähne an ihm aus.

Thomas Beck (34. /35. / 45.), Daniel Frick (44.) setzten Glanzlichter. Resoluter und mutiger ging Liechtenstein nach dem Tee zu Werke. Mit einer Grosstat bändigte Torhüter Isaksson den Kopfball von Thomas Beck (47.). Ronny Büchel (46.) und Fischer reüssierten nicht (75.). Den FL-Offensivkräften fehlte gegen die robusten Abwehrrecken das nötige Durchsetzungsvermögen. «Wir haben zu ängstlich gespielt und haben uns nichts zugetraut», fügte Nationaltrainer Bidu Zaugg an.