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LIE
3 : 0
ISL
 28' Mario Frick 1:0
 80' Thomas Beck 2:0
 82' Thomas Beck 3:0
-
EM Qualifikation 2008 - Gruppe F
17.10.2007 20:00 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
2589 Zuschauer
Schiedsrichter
Christoforos Zografos (GRE)
Schiedsrichter-Assistenten
Cristos Gennais (GRE)
Grigorios Panou (GRE)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER

Daniel HASLER
Martin STOCKLASA

Yves OEHRI
Raphael ROHRER   ab 68' Roger BECK
Ronny BÜCHEL
Andreas GERSTER
Mario FRICK   ab 90' Fabio D'ELIA
Benjamin FISCHER   ab 61' Thomas BECK
Franz BURGMEIER
Arni ARASON
Kristian SIGURDSSON
Gunnar THORVALDSSON   ab 71' Helgi SIGURDSSON
Ragnar SIGURDSSON
Ivar INGIMARSSON
Ardar VIDARSSON
Hermann HREIDARSSON
Brynjar GUNNARSSON   ab 85' Asgeir ASGEIRSSON
Eidur Smari GUDJOHNSEN

Johannes Karl GUDJONSSON   ab 58' Armann BJÖRNSSON
Emil HALLFREDSSON

Ersatzspieler

Fabio D'ELIA
Michael STOCKLASA
Roger BECK
Thomas BECK
Martin BÜCHEL
Wolfgang KIEBER
Daniel STEUBLE
Dadi LARUSSON
Olafur Örn BJARNSSON
Helgi SIGURDSSON
Asgeir ASGEIRSSON
Armann BJÖRNSSON
Olafur SKULASON

Trainer

Bidu Zaugg
unbekannt
  • 28' Mario Frick (1:0)
  • 58' Armann Björnsson kommt für Johannes Karl Gudjonsson (1:0)
  • 61' Thomas Beck kommt für Benjamin Fischer (1:0)
  • 64' Martin Stocklasa (1:0)
  • 68' Roger Beck kommt für Raphael Rohrer (1:0)
  • 71' Helgi Sigurdsson kommt für Gunnar Thorvaldsson (1:0)
  • 75' Eidur Smari Gudjohnsen (1:0)
  • 80' Thomas Beck (2:0)
  • 82' Thomas Beck (3:0)
  • 85' Asgeir Asgeirsson kommt für Brynjar Gunnarsson (3:0)
  • 87' Martin Telser (3:0)
  • 90' Fabio D'Elia kommt für Mario Frick (3:0)

Liechtensteins Teufelskerle siegen

Das war eine Antwort auf den mageren Auftritt gegen Schweden: Liechtenstein schlägt Island mit 3:0 (1:0)-Toren. Somit realisierte Liechtenstein den zweiten eindrücklichen Sieg in der EM-Kampagne 2006.

Ein Doppelpack von Thomas Beck (80. /82.) sowie ein sensationell heraus kombiniertes Tor von Mario Frick (28.) trug den Liechtensteinern einen verdienten Erfolg ein. Das Engagement, der Glauben hier etwas ausrichten zu können, machten letztlich wohl den Sieg aus.

Aggressives Liechtenstein

Die leicht umgestellte Liechtensteiner Elf – Martin Stocklasa, Gerster und Fischer kamen ins Team – zeigte positive Wirkung und stieg von Anbeginn aggressiv und forsch in die Zweikämpfe ein. Mit weiträumigen Passes sind immer wieder Fischer und Mario Frick, der mit viel Engagement agierte, gesucht worden. Die Führung war schon deshalb verdient, weil Frick (4.), Burgmeier (5.), Telser (8.) und Fischer (42.) den isländischen Keeper geprüft hatten. Im Anschluss an einen  Eckball vepasste Stocklasa das Tor (43.) und Mario Frick agierte in einer Überzahlsituation zu eigensinnig (49.).

In der Folge entwickelten die Gäste Druck und kamen prompt auch zu Chancen. Jehle hielt den Kasten gegen Thorvaldsson (16.), Gudjohnsen (30. / 71.), Thorvaldsson (34. / 37.) rein. Björnsson (62.), Ragnar Sigurdsson (38.) und Helgi Sigurdsson (76.) erzeugten wenig Gefahr.

Vorzügliches Engagement

Zu Beginn der zweiten Halbzeit behielt Liechtenstein die Initiative aufrecht. Das gute Attackieren weit vorne zwang die Isländer immer wieder zu Fehlern, das war einer der entscheidenden Faktoren. Selbstverständlich war das Engagement aller vorzüglich, mit Mario Frick als Leithammel voraus. Er zog die Nebenleute förmlich mit. Hinten war Torhüter Peter Jehle eine nicht einnehmbare Festung und die Abwehr geriet nur dreimal in Bedrängnis und da stand hinten ja noch ein Peter Jehle. Mit Thomas Beck kam ein «hungriger» Joker ins Spiel, der seinen Job glänzend erfüllte. Es standen 14 Teufelskerle auf dem Platz.