schliessen
LVA
4 : 1
LIE
 14' Girts Karlsons 1:1
 30' Māris Verpakovskis 2:1
 63' Olegs Laizans 3:1
 87' Aleksejs Visnakovs 4:1
 13' Zirnis (Eigentor) 0:1
EM Qualifikation 2008 - Gruppe F
17.11.2007 18:00 Uhr
Spielort
Riga, Skonto Stadium
4800 Zuschauer
Schiedsrichter
Svein Moen (NOR)
Schiedsrichter-Assistenten
Dag-Roger Nebben (NOR)
Odd-Jarle Larsen (NOR)

Startaufstellung

Andris VANINS
Kaspars GORKSS
Oskars KLAVA

ZIRNIS
Deniss IVANOVS
BLEIDELIS   ab 82' Aleksejs VISNAKOVS
Olegs LAIZANS
ASTAFJEVS
RUBINS
Girts KARLSONS
   ab 71' Marians PAHARS
Māris VERPAKOVSKIS   ab 77' RIMKUS
Peter JEHLE
Fabio D'ELIA
Daniel HASLER
Martin STOCKLASA
Marco RITZBERGER
Franz BURGMEIER
Andreas GERSTER

Ronny BÜCHEL
   ab 80' Martin BÜCHEL
Raphael ROHRER   ab 72' Daniel FRICK

Benjamin FISCHER   ab 71' Roger BECK
Mario FRICK

Ersatzspieler

KOLINKO
STEPANOVS
KACANOVS
Gnedijs SOLONICINS
Aleksejs VISNAKOVS
RIMKUS
Marians PAHARS
Michael STOCKLASA
Martin BÜCHEL
Roger BECK
Daniel FRICK

Franz-Josef VOGT
Daniel STEUBLE

Trainer

unbekannt
Bidu Zaugg
  • 13' Zirnis (0:1)
  • 14' Girts Karlsons (1:1)
  • 30' Māris Verpakovskis (2:1)
  • 40' Girts Karlsons (2:1)
  • 59' Ronny Büchel (2:1)
  • 63' Olegs Laizans (3:1)
  • 66' Oskars Klava (3:1)
  • 71' Roger Beck kommt für Benjamin Fischer (3:1)
  • 71' Marians Pahars kommt für Girts Karlsons (3:1)
  • 72' Daniel Frick kommt für Raphael Rohrer (3:1)
  • 76' Daniel Frick (3:1)
  • 77' Rimkus kommt für Māris Verpakovskis (3:1)
  • 80' Martin Büchel kommt für Ronny Büchel (3:1)
  • 81' Andreas Gerster (3:1)
  • 82' Aleksejs Visnakovs kommt für Bleidelis (3:1)
  • 87' Aleksejs Visnakovs (4:1)

Lettland nimmt Revanche

Im letzten EM-Ausscheidungsspiel zur EURO 2008 kassierte Liechtenstein in Lettland eine 4:1 (2:1)-Niederlage und beschloss somit die EM-Kampagne auf dem letzten Platz.

Liechtenstein gingen durch ein Eigentor von Zirnis (13.) in Front; er klärte vor Rohrer. Karlsons (14.), Verpakovskis nach Martin-Stocklasa-Faux-pas (30.), Laizans (63.) und Visnakovs (87.) kehrten die Partie und nahmen Revanche für die Hinspielniederlage. Das klare Resultat trügt, denn Liechtenstein zeigte während einer Stunde einen berauschenden Auftritt. Individuelle Patzer gaben den Ausschlag, dass es keinen weiteren Zähler gab.

Ausgeglichenes Chancenverhältnis

Obwohl Liechtenstein sehr aggressiv in die Partie ging, kamen die Letten rasch zu guten Möglichkeiten. Vor allem bei Standards waren Karlsons, Gorkss und Klava eine stete Gefahr. Neben den vier Toren scheiterten Klava zweimal (9.), Astafjevs (17.), Verpakovski (28.) und Laizans (6. / 11. / 82.) entweder an Torhüter Jehle oder verfehlten das Ziel. Liechtenstein stand punkto Chancen in nichts zurück und dominierte das Geschehen streckenweise; vielleicht waren die Aktion nicht genügend zwingend: Ronny Büchel schoss den am Boden liegenden Frick an (16.), Fischer (42.), Rohrer (51.), Ritzberger (85. / 90.) und Mario Frick (74.) blieb ein weiterer Torerfolg verwehrt.

Die Liechtensteiner griffen weit vorne an, das erwies sich bestimmt als positiver Schachzug, denn dank des hohen Aggressivitätsgrades zwang man die Letten zu Fehlern. Auf der anderen Seite bot dieses Verhalten den Gastgebern mehr Platz, um ihre Angriffe in die Tiefe zu lancieren. Vor allem Verpakovskis wich immer wieder geschickt auf die rechte oder linke Seite aus, um seine Schnelligkeit auszuspielen und in den Rücken der Abwehr zu gelangen. In der ersten Halbzeit wies die Partie hohes Tempo, viel Qualität und packende Szenen auf.

Bestimmt sorgte auch der norwegische Ref Moen für Unmut, da er nicht das gleiche Mass für beide Teams anwand und die Nerven der Liechtensteiner arg strapazierte.