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LIE
1 : 1
MKD
 90' Michael Stocklasa 1:1
 8' Hristov 0:1
EM Qualifikation 2004 - Gruppe 7
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
2650 Zuschauer
Schiedsrichter
Vitaly Codulan (UKR)
Schiedsrichter-Assistenten
Klim Taras (UKR)
Vasily Olshanetsky (UKR)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Christof RITTER
Daniel HASLER
Michael STOCKLASA
Frédéric GIGON   ab 83' Franz BURGMEIER
Martin TELSER   ab 83' Fabio D'ELIA
Andreas GERSTER
Martin STOCKLASA
Thomas BECK
Mario FRICK
Matthias BECK   ab 46' Ronny BÜCHEL
MILOSEVSKI
SEDLOSKI
MIKOLOVSKI
Igor MITRESKI
BRAGA   ab 85' GRNCAROV
SUMULIKOSKI
Alexandar MITRESKI
PETROV
PANDEV   ab 70' STOJKOV
HRISTOV   ab 58' Goran POPOV
SAKIRI

Ersatzspieler

Ronny BÜCHEL
Franz BURGMEIER
Fabio D'ELIA
STOJKOV
Goran POPOV
GRNCAROV

Trainer

Ralf Loose
unbekannt
  • 8' Hristov (0:1)
  • 46' Ronny Büchel kommt für Matthias Beck (0:1)
  • 58' Goran Popov kommt für Hristov (0:1)
  • 70' Stojkov kommt für Pandev (0:1)
  • 83' Franz Burgmeier kommt für Frédéric Gigon (0:1)
  • 83' Fabio D'Elia kommt für Martin Telser (0:1)
  • 85' Grncarov kommt für Braga (0:1)
  • 90' (+3)Michael Stocklasa (1:1)

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Sensationeller Ausgleich in letzter Sekunde

Liechtenstein ist mit einem sensationellen 1:1 (0:1) gegen Mazedonien in die EM-Ausscheidung gestartet. Michael Stocklasa – zuletzt beim FC Vaduz nur zweite Wahl – setzte einen Freistoss verdientermassen in die Maschen (93.); Hristov hatte die Gäste in Führung gebracht (8.).

Die 1:11-Schmach aus dem November 1996 dürfte vergessen sein. Entsprechend euphorische Jubelszenen spielten sich nach dem Schlusspfiff ab. Die Zuschauer feierten ihr Team wie Sieger. Mazedoniens Nationaltrainer Nikolaj Ilievski wollte nichts von Überheblichkeit wissen: «Die Videoaufzeichnungen vom Färöer-Spiel Liechtensteins belegen, dass sich dieses Team riesig entwickelt hat.»

Gäste zielstrebiger und aggressiver
Nach gegenseitigem Abtasten nutzten die Mazedonier ihren ersten guten Angriff zum 0:1-Führungstreffer. Die Gäste wirkten zielstrebiger, aggressiver und wollten sofort nachlegen. Obwohl Liechtenstein den frühen Rückstand gut wegstecken konnte, gelang kaum Konstruktives im Spielaufbau: Zu unpräzise fielen die Pässe auf Frick oder Spielmacher Matthias Beck aus. «Mazedonien ist nur mit langen Bällen, mit einfachen Mitteln, hinter die Viererkette gekommen», meinte Nationaltrainer Ralf Loose. Von Minute zu Minute wuchs schliesslich der Mut gegen dieses technisch versierte Mazedonien. Hasler (8.) und Martin Stocklasa (46.+) sowie Sakiri (19.), Hristov (23. / 40.), Sedloski (26.) und Pandev (29.) sorgten für Gefahrenpotzenial vor den zwei Toren.

Engagierte Rückkehr
Dank des Mutes, den sich Liechenstein vor dem Pausentee erarbeitet hatte, kehrte es mit wesentlich mehr Engagement aus der Pause ins Spiel zurück. Die Gäste suchten ihr Heil längst in Kontern und verfielen immer mehr in Gefälligkeit, zudem litt das Tempo unter der Hitze. Hasler (47. / 80.), Thomas Beck (51.), Frick (64. / 87.), Michael Stocklasa (70.) und Martin Stocklasa (80.) liessen ihre Chancen aus; ein Treffer von Ronny Büchel gab der Ref nicht (84.), derweil nur Sakiri (61. / 65.) für Gefahr sorgte. Letztlich fiel noch das 1:1.