schliessen
LIE
0 : 4
NIR
-
 36' O'Neill 0:1
 49' McMahon 0:2
 55' Quinn 0:3
 72' Gray 0:4
EM Qualifikation 1996 - Gruppe 6
Spielort
Eschen, Sportpark Eschen-Mauren
1200 Zuschauer
Schiedsrichter
Michel Lubos (SVK)
Schiedsrichter-Assistenten
Zvolanek (SVK)
Kacenga (SVK)

Startaufstellung

Martin OEHRY
Daniel HASLER
Patrik HEFTI
Christoph FRICK 1   ab 78' Thomas HANSELMANN
Heini STOCKER   ab 46' Rolf SELE
Daniel TELSER
Roland HILTI   ab 66' Jürgen OSPELT
Peter KLAUNZER
Harry ZECH
Ralf OEHRI
Franz SCHÄDLER
FETTIS   ab 76' WOOD
LOMAS
HUNTER
HILL
WORTHINGTON
MCMAHON   ab 81' MCGIBBON
O'NEILL
LENNON
HOUGHES   ab 91' ROWLAND
GRAY
QUINN

Ersatzspieler

Thomas HANSELMANN
Rolf SELE
Jürgen OSPELT
WOOD
MCGIBBON
ROWLAND

Trainer

Dietrich Weise
unbekannt
  • 36' O'Neill (0:1)
  • 46' Rolf Sele kommt für Heini Stocker (0:1)
  • 49' McMahon (0:2)
  • 55' Quinn (0:3)
  • 66' Jürgen Ospelt kommt für Roland Hilti (0:3)
  • 72' Gray (0:4)
  • 76' Wood kommt für Fettis (0:4)
  • 78' Thomas Hanselmann kommt für Christoph Frick 1 (0:4)
  • 81' McGibbon kommt für McMahon (0:4)
  • 91' Rowland kommt für Houghes (0:4)
Liechtenstein beschliesst EM-Abschluss mit einem 0:4

Liechtensteins Nationalmannschaft verlor gegen Nordirland das letzte EM-Ausscheidungsspiel mit 0:4 (0:1)-Toren und beendet die Qualifikation mit einem Punkt auf Rang sechs.

O’Neill (36.), McMahon (49.), Quinn (55.) und Gray (72.) sorgten letztlich für einen deutlichen Gästesieg.

Unbekümmerte Gastgeber

Ohne grosse Hemmungen stieg Liechtenstein in sein letztes EM-Heimspiel. Kein optisches Übergewicht der Nordiren und keine brenzligen Situationen vor dem Tor von Oehry. Stattdessen setzte Oehri (6.) den ersten Akzent. Liechtenstein agierte nur mit einer Spitze Franz Schädler und konnte im Mittelfeld teilweise Überzahlspiel herbeiführen. Zwangsläufig  erreichten die Nordiren optische Vorteile, ihr Spielaufbau glich in vielen Belangen dem grossen Nachbarn, Republik Irland. Zumindest das Tempo blieb hoch; auch ein Verdienst der Gastgeber, die vorerst mehr Zweikämpfe gewannen und bestens organisiert waren. McMahon (22.), Hughes (26.), Quinn (30.) und Hunter (35.) kamen ansatzweise zu Chancen; erst eine schnelle Reaktion von Quinn und O’Neill skorte (0:1).

Es war keine zwingende Führung, denn Nordirland konnte in Halbzeit eins kaum eine zwingende Torszene herausarbeiten. Liechtenstein tat sogar für die Offensive mehr, obwohl die Absenz von Mario Frick (gesperrt) spürbar war.

Freistoss-Treffer entschied Partie

Nach dem Pausentee änderte sich das Bild etwas, da Liechtenstein mehr die Offensive suchte. Mit Sele beorderte Trainer Weise eine zweite Sturmspitze auf den Platz. Das kam den Gästen entgegen, die nun mehr Platz für Konter vorfanden. Einen Freistoss köpfelte McMahon ein (0:2) und sorgte für die Vorentscheidung. Nach einem weiteren Tor verloren die Platzherren den Faden, die Nordiren kombinierten in der Folge gefälliger und waren stärker in die Breite ausgerichtet. Sele (61.), Klaunzer (63.) und Franz Schädler (74.) fanden Chancen vor und scheiterten; insbesondere Klaunzer kurbelte immer wieder das FL-Spiel an.