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LVA
1 : 0
LIE
 83' Zeiberlins 1:0
-
EM Qualifikation 1996 - Gruppe 6
Spielort
Riga, Daugaras-Stadion
3800 Zuschauer
Schiedsrichter
Henning Ovrebo (NOR)
Schiedsrichter-Assistenten
Tore Aaland
Ole Bjornsen (NOR)

Startaufstellung

KARAVAJEVS
SEVLAKOVS
TROICKIS
MONJAKS
ASTAFJEVS
BLEIDELIS   ab 31' BULDERS
ZEMLINSKIJS
ZEIBERLINS
Deniss IVANOVS
RIMKUS
BABICEVS   ab 75' KARASAUKAS
Martin HEEB
Daniel HASLER
Jürgen ZECH
Christoph FRICK 1
Heini STOCKER   ab 88' Peter KLAUNZER
Daniel TELSER
Roland HILTI
Ralf OEHRI   ab 63' Herbert BICKER
Mario FRICK
Patrik MARXER   ab 73' Daniel FRICK
Franz SCHÄDLER

Ersatzspieler

BULDERS
KARASAUKAS
Peter KLAUNZER
Herbert BICKER
Daniel FRICK

Trainer

unbekannt
Dietrich Weise
  • 31' Bulders kommt für Bleidelis (0:0)
  • 63' Herbert Bicker kommt für Ralf Oehri (0:0)
  • 73' Daniel Frick kommt für Patrik Marxer (0:0)
  • 75' Karasaukas kommt für Babicevs (0:0)
  • 83' Zeiberlins (1:0)
  • 88' Peter Klaunzer kommt für Heini Stocker (1:0)
Sieben Minuten fehlten zum Punktgewinn

Im Rahmen der EM-Qualifikation besiegte Lettland in einem kämpferisch hochstehenden Spiel Liechtenstein mit 1:0 (0:0). Der unermüdliche Zeiberlins traf im Finish zum verdienten Sieg der Letten (83.).

Nach bewährtem Rezept wie schon gegen Österreich legte Lettland gleich von Anbeginn mächtig los Die unter Libero Hasler organisierte Abwehr stand ausgezeichnet, obwohl die Letten die eine oder andere Lücke im Abwehr-Dispositiv erspähten.

Heeb sehr aufmerksam

Heeb stoppte in der Startphase Zeiberlins (5.) und Ivanovs (7.), in der Folge erlosch das «Feuerwerk», zumal es die Liechtensteiner ausgezeichnet verstanden, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Mario Frick  blieb in einer Wasserpfütze hängen (14.), dennoch war er im zentralen Mittelfeld eine wichtige Anspielstation, die immer wieder für Entlastung sorgte. Astafjevs (17.), Rimkus (20. / 40.) und Bulders (46.+) sowie Mario Frick (31.) und Marxer (38.) nutzten ihre Gelegenheiten nicht.

Weniger Entlastung, aber gefährlich

Im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild kaum. Die Letten ergriffen die Initiative und blieben am Drücker. Auch Liechtenstein versteckte sich nicht, doch fehlte die Überzeugung in den Abschlüssen. Stocker (50.) und Mario Frick (62. / 72.) scheiterten. Der Gastgeber sorgte für das hohe Tempo, über die Aussenbahnen rollte ein Angriff um den anderen Richtung Torhüter Heeb.

Daniel Hasler erwies sich als Turm in der Schlacht. Babicevs (48. / 61.), Bulders (51.) und Astafjevs (73.) agierten unkonzentriert oder ungenügend. Die Partie wies im Finish viel Hektik auf, bleib temporeich. Liechtenstein gelang es nicht mehr, wie vor dem Tee, das Tempo zu drosseln. Zu aggressiv und entschlossen agierten die siegeshungrigen Balten. Bei einem Zeiberlins-Freistoss an die Lattenoberkante (77.) fehlte ihnen das Glück, das ihnen hold war, als Zeiberlins mit Ballglück – Hilti schlug über den Ball – in den Strafrau eindrang und traf (1:0). Aufgrund des Chancenplus geht der Sieg in Ordnung, denn Astafjevs vergab  die letzte Chance (92.).