schliessen
LIE
0 : 1
LVA
-
 14' Babicevs 0:1
EM Qualifikation 1996 - Gruppe 6
Spielort
Eschen, Sportpark Eschen-Mauren
1200 Zuschauer
Schiedsrichter
Werner Piotr (POL)
Schiedsrichter-Assistenten
Michael Listkiewicz (POL)
Andrzej Szezelkun (POL)

Startaufstellung

Martin HEEB
Roland MOSER
Patrik HEFTI
Wolfgang OSPELT
Jürg RITTER
Roland HILTI
Daniel TELSER
Harry ZECH   ab 59' Peter KLAUNZER
Mario FRICK
Daniel HASLER
Armin HEIDEGGER   ab 58' Ralf OEHRI
KARAVAJEVS
SEVLAKOVS
SPROGIS
ASTAFJEVS
ZEMLINSKIJS
TROICKIS
Deniss IVANOVS
MILEVSKIS
BLAGONADEZDINS   ab 46' MIKUCKIS
BABICEVS   ab 72' SARANDO
SEMJONOVS

Ersatzspieler

Peter KLAUNZER
Ralf OEHRI
MIKUCKIS
SARANDO

Trainer

Dietrich Weise
unbekannt
  • 14' Babicevs (0:1)
  • 46' Mikuckis kommt für Blagonadezdins (0:1)
  • 58' Ralf Oehri kommt für Armin Heidegger (0:1)
  • 59' Peter Klaunzer kommt für Harry Zech (0:1)
  • 72' Sarando kommt für Babicevs (0:1)
Liechtenstein wusste Chance, um zu punkten, nicht zu nutzen

Im vierten EM-Qualifikationsspiel mit wenigen Höhepunkten verlor Liechtenstein im Sportpark Eschen-Mauren gegen Lettland mit 0:1 (0:1).

Babicevcs gelang ein frühes Tor (14.). Die Letten verwalteten und brachten den Sieg letztlich glücklich über die Zeit. Liechtenstein war phasenweise nahe dem Ausgleich, der einfach nicht glücken wollte.

30 starke Minuten genügten Lettland

Keines der beiden Teams vermochte auf dem tiefen und schwer bespielbaren Terrain vorerst die Akzente zu setzen. Liechtenstein konnte seine jeweiligen Schwächen in den Anfangsminuten nicht ablegen und wirkte verunsichert. Die Gäste übernahmen das Spieldiktat und gingen prompt 0:1 in Front, nachdem Blagonadez früh die erste Chance ausliess (2.). Die Letten forcierten ihre Angriffe über die rechte Angriffsseite, wo sich die Liechtensteiner Achillesferse befand. Liechtenstein konnte auf den Rückstand nicht reagieren, war völlig geknickt. Erst nach 30 Minuten fing sich der Gastgeber und gestaltete die Partie ausgeglichen. Nur eine Chance – ein Kopfball von Mario Frick – erarbeiteten sich die Liechtensteiner.

Dem Ausgleich nahe

Nationaltrainer Weise veränderte in der Halbzeit nichts. Vorerst plätscherte die Partie dahin. Der erste Mario-Frick-Abschluss konnte Torhüter Karavajevs noch nicht beunruhigen (55.), beim platzierten Schuss ins linke, untere Eck musste er alle seine Kräfte aufwenden, um den Ball aus dem Eck zu fischen (65.). Liechtenstein konnte der Partie keine Wende mehr geben, obwohl das Team nahe dem Ausgleich stand. Zemlinskis (55.), Milevskis (73.) und Sarando (90.) scheiterten auf der Gegenseite an Torhüter Heeb.

Zum ersten Punktgewinn der EM-Qualifikation fehlte wenig. Die Anfangsschwäche wurde von den Letten eiskalt zum Siegestreffer verwertet. Die grössere Erfahrung sprach für die Gäste aus dem Baltikum. Roland Moser, Jürg Ritter und mit Abstrichen Daniel Telser zählten zu den stärksten Akteuren beim Gastgeber.