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IRL
4 : 0
LIE
 2' Coyne 1:0
 5' Coyne 2:0
 31' Quinn 3:0
 82' Quinn 4:0
-
EM Qualifikation 1996 - Gruppe 6
Spielort
Dublin, Landsdowne Road
32000 Zuschauer
Schiedsrichter
B. Bergmann (ICE)
Schiedsrichter-Assistenten
S. Viglundsson (ICE)
G. Bjorgvinsson (ICE)

Startaufstellung

BONNER
David KELLY
KERNAGHAN
BABB
IRWIN   ab 46' MCLOUGHLIN
MCGOLDRICK
MCATEER
SHERIDAN
STAUNTON
QUINN
COYNE
Martin HEEB
Roland MOSER
Jürg RITTER
Patrik HEFTI
Thomas HANSELMANN
Daniel TELSER
Harry ZECH
Modestus HAAS   ab 78' Peter KLAUNZER
Mario FRICK
Wolfgang OSPELT
Armin HEIDEGGER   ab 72' Christian MATT

Ersatzspieler

MCLOUGHLIN
Peter KLAUNZER
Christian MATT

Trainer

unbekannt
Dietrich Weise
  • 2' Coyne (1:0)
  • 5' Coyne (2:0)
  • 31' Quinn (3:0)
  • 46' McLoughlin kommt für Irwin (3:0)
  • 72' Christian Matt kommt für Armin Heidegger (3:0)
  • 78' Peter Klaunzer kommt für Modestus Haas (3:0)
  • 82' Quinn (4:0)
Trotz miserablem Start Kanterniederlage abgewendet

Liechtensteins Nati unterlag vor ausverkauftem Haus an der «Landsdown Road» von Dublin gegen den WM-Endrundenteilnehmer Republik Irland mit 4:0 (3:0)-Toren, obwohl die Gastgeber schon nach fünf Minuten 3:0 vorne lagen.

Coyne (2. / 5.) sowie Niall Quinn (31. / 82.) jeweils mit einer Doublette erzielten die Tore der favorisierten Iren.

Doppelschlag innert fünf Minuten

Mit einem Doppelschlag in den ersten fünf Minuten – die Iren zogen typisch britisch hohe Flankenbälle in den Strafraum, die stets grosse Gefahr bedeuteten – konnten die Gastgeber sofort die Partie kontrollieren. Die Liechtensteiner konnten ihre Nervosität nicht ablegen und mussten froh sein, dass sie in der Folge wieder zu ihrer Ordnung fanden.

Zwei Pfostenkopfbälle von Coyne (13. / 30.) sowie Chancen von Sheridan (11. / 17.), McGoldrick (18.) und Quinn (21.) dokumentierten die Überlegenheit und Entschlossenheit der Briten. Trotzdem unterliefen auch den Iren viele leichsinnige Abspielfehler, kaum ein Überraschungsmoment war vorhanden. Die Überlegenheit im Kopfballspiel genügte, um zu vielen Chancen zu kommen. Demgegenüber konnte Heidegger einmal abziehen (32.). Kurz zuvor hatte Quinn – es ging ein Foul an Keeper Heeb voraus – auf 3:0 gestellt. Danach folgte dank Druckerhöhung die nächste Angriffsflut: McAteer (36.), Irwin (40.) und Coyne (45.) reüssierten nicht.

Die Liechtensteiner frecher

Nach dem Tee drückten die Iren weiter aufs Tempo. Mit McLoughlin suchte Irland über die linke Aussenbahn noch mehr Offensivkraft einzubringen. Liechtenstein ging mutiger zur Sache, konnte vor allem über die Aussenbahnen Entlastung herbeiführen und zwang die Iren zu mehr Defensivarbeit. Mario Frick (49.) und Haas (56.) scheiterten. Pech hatte Hefti, denn Staunton wehrte seinen Schuss via Pfosten ab (50.). Heeb konnte sich gegen McGoldrick (64.), Quinn (66.) und Staunton (70.) auszeichnen. Liechtenstein wehrte sich resolut und sah in den Luftduellen nicht mehr tatenlos zu. Nach Ritter-Lapsus fiel das 4:0.