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LIE
0 : 4
AUT
-
 18' Polster 0:1
 22' Aigner 0:2
 45' Polster 0:3
EM Qualifikation 1996 - Gruppe 6
Spielort
Eschen, Sportpark Eschen-Mauren
6000 Zuschauer
Schiedsrichter
unbekannt
Schiedsrichter-Assistenten
unbekannt

Startaufstellung

Martin HEEB
Roland MOSER
Patrik HEFTI
Jürgen OSPELT
Alex QUADERER
Daniel TELSER
Harry ZECH   ab 68' Christian MATT
Peter KLAUNZER
Wolfgang OSPELT   ab 28' Thomas HANSELMANN
Daniel HASLER
Mario FRICK
WOHLFAHRT
SCHÖTTEL
Jürgen WERNER
KOGLER
AIGNER
PROSENIK
STÖGER
PFEIFFENBERGER   ab 74' FLÖGEL
FEIERSINGER
OGRIS   ab 63' CERNY
POLSTER

Ersatzspieler

Thomas HANSELMANN
Christian MATT
FLÖGEL
CERNY

Trainer

Dietrich Weise
unbekannt
  • 18' Polster (0:1)
  • 22' Aigner (0:2)
  • 28' Thomas Hanselmann kommt für Wolfgang Ospelt (0:2)
  • 45' Polster (0:3)
  • 63' Cerny kommt für Ogris (0:3)
  • 68' Christian Matt kommt für Harry Zech (0:3)
  • 74' Flögel kommt für Pfeiffenberger (0:3)
  • 78' Polster (0:3)
Liechtenstein brachte den grossen Nachbarn nicht zum Stolpern

Liechtensteins Fussball-Nationalmannschaft verlor im Sportpark Eschen-Mauren auch ihr zweites Spiel im Rahmen der EM-Qualifikation gegen Österreich mit 0:4 (0:3)-Toren.

Toni Polster mit einem Hattrick (18. / 45. / 78.) sowie Franz Aigner (22.) sorgten mit ihren Toren für einen Favoritensieg vor 5 800 Fans.

Polster sorgte für die Tore

Liechtenstein verkaufte sich gegen den haushohen Favoriten gut, obwohl das von Nationaltrainer Weise gut eingestellte Team viele heisse Szenen im Strafraum zu überstehen hatte. Die Österreicher enttäuschten ihre Anhänger, war doch keine Linie in ihrem Spiel erkennbar. Trotzdem erzeugten sie von Anbeginn Druck. Die erste Chance des Spiels verpasste Daniel Hasler (4.), der bei seinen Vorstössen auf der linken Aussenbahn immer wieder für grosse Entlastungen sorgte. Stöger (10.), Polster (11.) und Ogris, der nur die Lattenoberkante traf (16.), scheiterten. Mit der 0:1-Führung durch Polster war der Bann gebrochen. Nach dem 0:2 – das Liechtensteiner Mittelfeld unterstützte die Abwehr ungenügend – hielten die Gäste das Spiel unter Kontrolle. Dennoch gab es Offensivszenen hüben wie drüben. Mario Frick (35.) und Hasler (35.) verpassten den Anschlusstreffer; selbst Torhüter Heeb musste ausserhalb des Strafraums klären (37.).

Der Ansturm blieb aus

Mit einem Überraschungscoup wäre Mario Frick nach Wiederanpfiff beinahe der Gästeabwehr entwischt (46.). Danach bestimmten die österreichischen Profis das Geschehen, doch der grosse Ansturm blieb aus. Drei Österreicher standen sich vor Heeb gegenseitig im Weg (60.).  Durch die Cerny-Einwechslung (63.) forcierten die Gäste vor allem die rechte Aussenbahn; er entfachte gefährliche Aktionen. Kogler und Polster wurden von Heeb gestoppt, dennoch fixierten sie noch den 0:4-Enstand. «Wir haben Liechtenstein bestimmt nicht unterschätzt», unterstrich ÖFB-Teamchef Herbert Prohaska. «Österreich ging ein hohes Tempo. Dies und ihre Ballsicherheit gaben den Ausschlag», urteilte Dietrich Weise.