schliessen
NIR
4 : 1
LIE
 5' Quinn 1:0
 25' Lomas 2:0
 33' Quinn 3:0
 48' Dowie 4:0
 84' Daniel Hasler 4:1
EM Qualifikation 1996 - Gruppe 6
Spielort
Belfast, Windsor-Park
7000 Zuschauer
Schiedsrichter
R. Luinge (NED)
Schiedsrichter-Assistenten
unbekannt

Startaufstellung

WRIGHT
FLEMING
TAGGART
DONAGHY
WORTHINGTON
WILSON
LOMAS   ab 55' O'NEILL
MAGILTON
HUGHES
QUINN
DOWIE   ab 78' GRAY
Martin OEHRY
Roland MOSER
Christoph FRICK 1
Heini STOCKER   ab 70' Daniel HASLER
Daniel TELSER
Alex QUADERER
Harry ZECH
Jürg RITTER
Wolfgang OSPELT
Christian MATT   ab 65' Thomas HANSELMANN
Mario FRICK

Ersatzspieler

O'NEILL
GRAY
Daniel HASLER
Thomas HANSELMANN

Trainer

unbekannt
Dietrich Weise
  • 5' Quinn (1:0)
  • 25' Lomas (2:0)
  • 33' Quinn (3:0)
  • 48' Dowie (4:0)
  • 55' O'Neill kommt für Lomas (4:0)
  • 65' Thomas Hanselmann kommt für Christian Matt (4:0)
  • 70' Daniel Hasler kommt für Heini Stocker (4:0)
  • 78' Gray kommt für Dowie (4:0)
  • 84' Daniel Hasler (4:1)
Liechtenstein verlor erstes Wettbewerbsspiel erwartungsgemäss

Wohl jeder hatten damit gerechnet, dass Liechtenstein in dieser historischen Partie gegen die nordirischen Profis tauchen muss. Nach einem 3:0 zur Pause konnten die Gäste die Partie im zweiten Abschnitt offen gestalten, Daniel Hasler gelang der 4:1-Ehrentreffer (84.).

Zuvor hatten Lomas (25.), Dowie (48.) und Jimmy Quinn (5. / 33.) mit einer Doublette für den Favoriten getroffen. Liechtenstein verkaufte sich gut, auch wenn die Briten den Sieg aufgrund ihrer physischen Verfassung allemal verdient hatten.

Schon rasch klare Verhältnisse

Obwohl Nordirlands Manager Bryan Hamilton Worthington und Sturmtank Dowie den Vorzug gegenüber Morrow und Gray erhielten, legten die Gastgeber mir ihrer bekannten Kampfstärke los. Das frühe 1:0 durch Quinn wirkte befreiend. Liechtenstein konnte sich allmählich vom Dauerdruck lösen, doch die zweikampfstarken Nordiren eroberten nah Ballverlusten das Leder schnell zurück. Quinn (10. / 13.), Fleming (17.) sowie Magilton mit einem Lattentreffer (35.) erhöhten das Skore nicht. In psychologisch wichtigen Momenten kassierten die Liechtensteiner dennoch ihre Gegentreffer (3:0), sodass das Nervenkostüm instabil blieb.

Liechtensteiner verblüfften

Nach dem Tee ging es im selben hohen Tempo weiter: Die Briten gaben mächtig Gas, den Liechtensteinern blieb nicht viel Zeit, um sich zu orientieren. Aus abseitsverdächtiger Position überhob Dowie Torhüter Oehry (4:0), doch der Torhunger war beim Gastgeber noch nicht gestillt. Quinn (50.), Hughes (57.) und Dowie (58.) verpassten und die erste FL-Chance folgte, weil sich die Liechtensteiner plötzlich mehr zutrauten. Mario Frick konnte Torhüter Wright nicht überwinden (55.). Die Gäste hatten ihren Respekt abgelegt, insbesondere über die linke Angriffsseite kam es zu Entlastungen. Ein Wolfgang-Ospelt-Zuspiel fiel ungenau aus (82.), dank des schönsten Tores des Abends durch Daniel Hasler hiess es nur noch 4:1. Telser (86.) sowie ein Donaghy-Kopfball an den Pfosten (75) blieben die letzten Höhepunkte.