schliessen
LIE
1 : 11
MKD
 78' Franz Schädler 1:9
 9' Glavevski 0:1
 13' Glavevski 0:2
 23' Hristov 0:3
 38' Stojkovski 0:4
 44' Stojkovski 0:5
 45' V. Micevski 0:6
 50' Toni Micevski 0:7
 53' Ciric 0:8
 60' Glavevski 0:9
 87' Ciric (Elfmeter) 1:10
 90' V. Micevski 1:11
WM Qualifikation 1998 - Gruppe 8
Spielort
Eschen, Sportpark Eschen-Mauren
2600 Zuschauer
Schiedsrichter
Haim Lipkoviz (ISR)
Schiedsrichter-Assistenten
Fabian Oren (ISR)
Bashusha Limrod (ISR)

Startaufstellung

Martin HEEB
Thomas HANSELMANN
Jürgen OSPELT
Daniel TELSER
Alex QUADERER   ab 74' Patrik MARXER
Daniel HASLER
Roland HILTI   ab 84' Herbert BICKER
Stefan HASSLER   ab 54' Martin TELSER
Harry ZECH
Ralf OEHRI
Franz SCHÄDLER
CELESKI
NIKOLOVSKI
SEDLOSKI
MARKOVSKI
STOJKOVSKI   ab 64' MILOSEVSKI
GOSEV
Toni MICEVSKI   ab 74' NAUMOVSKI
ZAHARIEVSKI
HRISTOV
CIRIC
GLAVEVSKI   ab 70' V. MICEVSKI

Ersatzspieler

Patrik MARXER
Herbert BICKER
Martin TELSER
MILOSEVSKI
NAUMOVSKI
V. MICEVSKI

Trainer

Dietrich Weise
unbekannt
  • 9' Glavevski (0:1)
  • 13' Glavevski (0:2)
  • 23' Hristov (0:3)
  • 38' Stojkovski (0:4)
  • 44' Stojkovski (0:5)
  • 45' V. Micevski (0:6)
  • 50' Toni Micevski (0:7)
  • 53' Ciric (0:8)
  • 54' Martin Telser kommt für Stefan Hassler (0:8)
  • 60' Glavevski (0:9)
  • 64' Milosevski kommt für Stojkovski (0:9)
  • 70' V. Micevski kommt für Glavevski (0:9)
  • 74' Patrik Marxer kommt für Alex Quaderer (0:9)
  • 74' Naumovski kommt für Toni Micevski (0:9)
  • 78' Franz Schädler (1:9)
  • 84' Herbert Bicker kommt für Roland Hilti (1:9)
  • 87' Ciric (1:10)
  • 90' V. Micevski (1:11)
1:11-Debakel gegen Mazedonien

Mit der mit Abstand schlechtesten Leistung ever ging die Liechtensteiner Nationalelf gegen ein spielerisch überzeugendes Mazedonien brutal mit 1:11 (0:6)-Toren unter. Bereits nach einer Stunde hiess es 0:9. Den Liechtensteiner Ehrentreffer erzielte Franz Schädler (78.).

Ciric (53./87.), Stojkovski (38./44.) und Toni Micevski (45./50.) jeweils mit einem Doppelpack, Hristov (23.) und Vanco Micevski (90.) sowie Glaveski (9. / 13. / 60.) mit einem Hattrick glänzten im Abschluss.

Fehlende Leichtfüssigkeit

Für Liechtensteins Nationaltrainer Dietrich Weise wurde die Abschiedsvorstellung zum Alptraum, denn sein Team erwischte einen rabenschwarzen Tag. Neben dem schwachen Kollektiv fehlte vor allem die Ordnung im defensiven Mittelfeld; Torhüter Heeb traf oft die falsche Entscheidung, die geschickt agierenden Mazedonier nutzten diese Fehler eiskalt. Den Liechtensteinern unterliefen einfachste Fehler, die Absenzen von Mario und Christoph Frick sowie Hefti wirkten sich negativ aus. Den Gastgebern ging die Leichtfüssigkeit ab, auf dem tiefen Boden – die Liechtensteiner trainierten die Tage zuvor auf härterem Untergrund in Ruggell – wirkte sich das fatal aus. Sie waren stets ein Schritt zu spät, zudem fehlte die Aggressivitat. Nach einer Viertelstunde hatte Liechtenstein die Angst etwas abgelegt, doch stattdessen fiel das 0:3 und somit die Entscheidung. Mazedonien spielte viel aggressiver, griff konsequent über die Aussenbahnen an. Micevski (8.) und Harry Zech (34.) verpassten.

«Zweistellige», die weh tut

Auch nach der Pause änderte sich nichts am Spiel. Die Liechtensteiner, die im Vorfeld sogar von einem Punktgewinn geträumt hatten, konnten kaum reagieren. Sie waren erst nach einer Stunde in der Lage, für Entlastungen zu sorgen. Die Befreiungsschläge kamen zuvor immer wieder postwendend zurück. Ralf Oehri (59.), Zech (75.) und Hanselmann (76.) verpassten den Ehrentreffer, den Franz Schädler schliesslich realisierte (1:9). Vanco Micevski (80.) und Naumovski (86.) reüssierten nicht. Ein 1:11, das weh tut.