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LIE
0 : 2
LTU
-
 65' Jankauskas 0:1
 90' Ratsanauskas 0:2
WM Qualifikation 1998 - Gruppe 8
Spielort
Eschen, Sportpark Eschen-Mauren
800 Zuschauer
Schiedsrichter
Bejar Pregia (ALB)
Schiedsrichter-Assistenten
Genici Maloku (ALB)
Petri Brahja (ALB)

Startaufstellung

Martin HEEB
Martin STOCKLASA
Thomas HANSELMANN
Patrik HEFTI
Daniel TELSER
Christoph FRICK 1   ab 65' Ralf ACKERMANN
Daniel HASLER
Franz SCHÄDLER
Jürgen OSPELT   ab 72' Herbert BICKER
Peter KLAUNZER   ab 76' Martin TELSER
Daniel FRICK
STAUCE
VAINORAS
ZIUKAS
TRESKINAS
SUIKA   ab 58' BALTUSIVIKAS
STUMBRYS   ab 46' PREIKSAITIS
ZUTAUTAS
MACIULEVICIUS   ab 46' RATSANAUSKAS
SKARABALIUS
JANKAUSKAS
IVANAUSKAS

Ersatzspieler

Ralf ACKERMANN
Herbert BICKER
Martin TELSER
BALTUSIVIKAS
PREIKSAITIS
RATSANAUSKAS

Trainer

Alfred Riedl
unbekannt
  • 46' Preiksaitis kommt für Stumbrys (0:0)
  • 46' Ratsanauskas kommt für Maciulevicius (0:0)
  • 58' Baltusivikas kommt für Suika (0:0)
  • 65' Jankauskas (0:1)
  • 65' Ralf Ackermann kommt für Christoph Frick 1 (0:1)
  • 72' Herbert Bicker kommt für Jürgen Ospelt (0:1)
  • 76' Martin Telser kommt für Peter Klaunzer (0:1)
  • 90' Ratsanauskas (0:2)
Punktgewinn in Griffweite, aber ...

Im ersten WM-Heimspiel unter dem neuen Nationaltrainer Alfred Riedl bezog Liechtenstein gegen Litauen eine 0:2 (0:0)-Niederlage. Mit dem nötigen Glück – trotz zahlreicher Absenzen – wäre sogar ein Punktgewinn möglich gewesen.

Jankauskas (65.) und Razanauskas (90.) erzielten die späten Tore der Litauer; der Sieg ging aufgrund der Spielanteile in Ordnung. Liechtenstein hatte in der Startphase nach einem Stocklasa-Querschläger Glück, denn Stumbrys traf nur den Pfosten (2.).

Liechtenstein spielte beherzt

Die Liechtensteiner spielten beherzt und erarbeiteten sich in der Folge Vorteile. Daniel Frick (4.) und Franz Schädler (8.) sowie Skarbalius (12.) und Ivanauskas (21.) sorgten für ein Startfurioso. Danach flachte das Tempo merklich ab, Litauen kam je länger die Partie dauerte zu optischen Vorteilen und erhöhte den Druck. Vor allem in den Aussenräumen behielten die Liechtensteiner die Übersicht und gestalteten das Geschehen ausgeglichen.

Erst kurz vor Seitenwechsel kam es nochmals zu brenzligen Situationen: Maciulevicius (37.) und Jankauskas (38.) liessen Chancen aus wie auch Ospelt mit einem Direktschuss (44.).

Die Kräfte schwanden

Obwohl Litauen zwei frische Kräfte zur Halbzeit brachte, kamen die lupenreinen Amateure – Profi Mario Frick fehlte verletzungsbedingt – zur ersten Chance. Daniel Frick (52./53.) verfehlte jeweils per Kopf. Mit der dritten Einwechslung erhöhten die Gäste den Druck noch mehr. Preiksaitis (55.) und Razanauskas (54.). Ein Klaunzer-Fehlpass leitete das 0:1 ein. Im Finish fehlte den Liechtensteinern die Kraft, um den Ausgleich noch zu realisieren, obwohl den technisch versierten Gästen die Angst zu straucheln, in den Gliedern steckte. Keine Risikobereitschaft, Ball halten und die Defensive stärken, lautete ihre Devise längst. Ein Abwehrfehler von Hanselmann lud Litauen schliesslich zum 0:2-Endstand ein. Litauen ist mit einem blauen Auge davongekommen, denn beide Tore resultierten aus individuellen Fehlern.