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IRL
5 : 0
LIE
 28' Connolly 1:0
 35' Connolly 2:0
 41' Connolly 3:0
 60' Cascarino 4:0
 79' Cascarino 5:0
-
WM Qualifikation 1998 - Gruppe 8
Spielort
Dublin, Landsdowne Road
30000 Zuschauer
Schiedsrichter
Andrei Boutenko (RUS)
Schiedsrichter-Assistenten
Serguei Martynov (RUS)
Nikolai Federov (RUS)

Startaufstellung

GIVEN
KENNA
CUNNINGHAM
HARTE
STAUNTON
HOUGHTON   ab 54' CASCARINO
KEANE
TOWNSEND
KENNEDY   ab 64' FLEMING
Gary KELLY
CONNOLLY   ab 79' GOODMAN
Martin HEEB
Martin STOCKLASA
Thomas HANSELMANN   ab 81' Ralf ACKERMANN
Patrik HEFTI
Daniel TELSER   ab 59' Robin VERLING
Christoph FRICK 1
Daniel HASLER
Mario FRICK   ab 46' Jürgen OSPELT
Franz SCHÄDLER
Peter KLAUNZER
Daniel FRICK

Ersatzspieler

CASCARINO
FLEMING
GOODMAN
Ralf ACKERMANN
Robin VERLING
Jürgen OSPELT

Trainer

unbekannt
Alfred Riedl
  • 28' Connolly (1:0)
  • 35' Connolly (2:0)
  • 41' Connolly (3:0)
  • 46' Jürgen Ospelt kommt für Mario Frick (3:0)
  • 54' Cascarino kommt für Houghton (3:0)
  • 59' Robin Verling kommt für Daniel Telser (3:0)
  • 60' Cascarino (4:0)
  • 64' Fleming kommt für Kennedy (4:0)
  • 79' Cascarino (5:0)
  • 79' Goodman kommt für Connolly (5:0)
  • 81' Ralf Ackermann kommt für Thomas Hanselmann (5:0)
Die irischen Profis überfahren Liechtenstein
Mit einem druckvollen Tempospiel über beinahe die gesamte Spielzeit siegte die Republik Irland im Rahmen der WM-Ausscheidung gegen Liechtenstein mit 5:0 (3:0)-Toren. Liechtenstein konnte sich nur selten dem Dauerdruck entziehen.

David Connolly mit einem klassischen Hattrick (28./35./41.) sowie Cascarino mit einer Doublette (60./79.) sorgten für das klare Verdikt. Liechtenstein startete gegen die irischen Profis respektlos, obwohl die Mannen um Regisseur Townsend sofort das Zepter in die Hand nahmen und mächtig Druck erzeugten.

Ordnung hielt lange stand

Den Gästen gelang es, die Ordnung in der Defensive lange Zeit aufrecht zu erhalten und Entlastungsangriffe zu fahren. Die Iren forcierten insbesondere die linke Angriffsseite. Houghton (8.), Cunningham (8.) und Staunton (10.) scheiterten wie auch Gary Kelly, der per Kopf den Pfosten traf (19.) und kurz darauf erneut scheiterte (21.). Auch Mario Frick (9.) und Daniel Frick (26.) konnten Torhüter Given nicht überwinden. Die Iren drückten weiterhin aufs Tempo, gewährten den Gästen kaum eine Atempause und führten ihre Eckbälle so rasch aus, dass noch nicht einmal die kopfballstarken Iren aufgerückt waren. Dieses Vorgehen sollte sich auszahlen, Connolly sorgte innert 13 Minuten für die Entscheidung (3:0).

Die Iren blieben torhungrig

Auch in Abschnitt zwei schonten sich die Iren nicht, obwohl die Genauigkeit in deren Zuspielen mittlerweile mässiger ausfiel. Die Liechtensteiner spielten besser mit, dennoch konnten sie keine zählbare Aktion in der Offensive verbuchen. Harte (63.), Goodman (86.) und Cascarino, der per Kopf den Pfosten traf (90.), liessen ihren Torhunger trotz der zwei Cascarino-Tore (5:0) nicht stillen. Unnötig waren die überharten irischen Attacken, wie die von Kenna an Torhüter Heeb, die auch Rot verdient hätte (66.). Im Mittelfeld stach Christoph Frick mit einer starken Leistung heraus. Hätte er von seinen Mitspielern nur annähernd Unterstützung erhalten, hätten wohl mehr offensive Akzente gesetzt werden können.