schliessen
LIE
0 : 4
ISL
-
 28' Helgi Danielsson 0:1
 41' Gunnar Thor Gunnarsson 0:2
 61' Sigurdur Jonsson 0:3
 63' Gudmundsson 0:4
WM Qualifikation 1998 - Gruppe 8
Spielort
Eschen, Sportpark Eschen-Mauren
550 Zuschauer
Schiedsrichter
Oleg Timofejev (EST)
Schiedsrichter-Assistenten
Valeri Vingradov (EST)
Igor Ljahovetski (EST)

Startaufstellung

Martin HEEB
Martin STOCKLASA
Daniel TELSER
Patrik HEFTI
Jürgen OSPELT
Thomas HANSELMANN
Daniel HASLER
Franz SCHÄDLER   ab 46' Patrik MARXER
Peter KLAUNZER   ab 74' Martin TELSER
Mario FRICK
Daniel FRICK
FINNBOGASON
BERGSSON
Laurus Orri SIGURDSSON
SVERRISSON
Hermann HREIDARSSON
KRISTINSSON
Gunnar Thor GUNNARSSON
Sigurdur JONSSON   ab 65' Bjarni GUDJONSSON
Helgi DANIELSSON   ab 53' GUDMUNDSSON
Helgi SIGURDSSON
Arnor GUDJOHNSEN   ab 73' GRETARSSON

Ersatzspieler

Patrik MARXER
Martin TELSER
Bjarni GUDJONSSON
GUDMUNDSSON
GRETARSSON

Trainer

Alfred Riedl
unbekannt
  • 28' Helgi Danielsson (0:1)
  • 41' Gunnar Thor Gunnarsson (0:2)
  • 46' Patrik Marxer kommt für Franz Schädler (0:2)
  • 53' Gudmundsson kommt für Helgi Danielsson (0:2)
  • 61' Sigurdur Jonsson (0:3)
  • 63' Gudmundsson (0:4)
  • 65' Bjarni Gudjonsson kommt für Sigurdur Jonsson (0:4)
  • 73' Gretarsson kommt für Arnor Gudjohnsen (0:4)
  • 74' Martin Telser kommt für Peter Klaunzer (0:4)
Der Glaube an sich selbst fehlte

Vor der spärlichen Kulisse von 550 Fans bestritt Liechtenstein das WM-Ausscheidungsspiel gegen Island und verlor über Erwarten deutlich mit 0:4 (0:2)-Toren.

Danielsson (28.), Gunnarsson (41.), Sigurdur Jonsson (61.) und Gudmundsson (63.) trafen für Island. Liechtenstein startete nervös in die Partie, Island ergriff stattdessen sofort die Initiative und agierte mit weiten Zuspielen in die Tiefe.

Island mit Chancenplus

Island erarbeitete sich umgehend ein Chancenplus. Helgi Sigurdsson (6.), Gudjohnsen (17.), Gunnarsson (20.) drängten auf die Führung, stattdessen scheiterte Daniel Hasler nach kapitaler Möglichkeit knapp (25.). Statt zur Beflügelung führte diese Aktion zu einem Nachlassen in der Konzentration und prompt lagen die Isländer vorne.

Die Liechtensteiner reagierten, doch klafften grosse Lücken zwischen Mittelfeld und den Spitzen Daniel und Mario Frick. Die ängstlichen Gastgeber getrauten sich endlich mehr zu und brachten die Gästeabwehr in Bedrängnis. Ein Foul von Bergsson an Daniel Frick im Strafraum ahndete Ref Timofejev nicht (38.); stattdessen fiel das 0:2. Der 0:2-Rückstand war auf das Unvermögen der Liechtensteiner zurückzuführen.

Doppelschlag beendet Hoffnungen

In der zweiten Halbzeit spielten die Liechtensteiner zwar mit mehr Aggressivität, doch der Mut, mehr für die Offensive zu tun, fehlte schlichtweg. Torhüter Heeb blieb nicht beschäftigungslos. Jonsson (50.) und Gudmundsson (58.) stoppte er, gegen den Doppelschlag konnte er nichts ausrichten (0:4).
Liechtenstein organisierte das Spiel mittlerweile besser und wirkte resoluter, doch Island kontrollierte das Geschehen souverän und wurde der Favoritenrolle mehr als gerecht. Im FL-Angriff fehlte die Zielstrebigkeit und Cleverness, um Island in Bedrängnis zu bringen. Den Ehrentreffer vergab Mario Frick; er schoss einen Verteidiger an (92.), sodass die Bemühungen in der letzten halben Stunde nicht belohnt worden sind. Hasler und Hefti sowie Mario Frick mit Abstrichen gefielen in einer enttäuschenden Elf.