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LIE
2 : 1
AZE
 47' Mario Frick (Elfmeter) 1:0
 49' Martin Telser 2:0
 59' Kurban Kurbanov 2:1
EM Qualifikation 2000 - Gruppe 7
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
1500 Zuschauer
Schiedsrichter
Herbert Barr (NED)
Schiedsrichter-Assistenten
John McClenaghan (NRI)
John McDowell (NRI)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Harry ZECH
Christof RITTER
Daniel HASLER
Martin STOCKLASA
Herbert BICKER   ab 67' Jürgen OSPELT
Hansjörg LINGG
Michael STOCKLASA
Thomas BECK   ab 74' Ronny BÜCHEL
Mario FRICK
Martin TELSER
LIDKOV
GAYSUMOV
JADULLAYEV
Salahat AGHAYEV
KERIMOV
ABOUSHAEV   ab 76' KULIYEV
MAKHMUD KURBANOV   ab 25' SULEYMANOV
RZAYEV
GAMBAROV
Kurban KURBANOV   ab 51' MAMEDOV
SIRKHAYEV

Ersatzspieler

Jürgen OSPELT
Marco BÜCHEL
Ronny BÜCHEL
KULIYEV
SULEYMANOV
MAMEDOV

Trainer

Ralf Loose
unbekannt
  • 25' Suleymanov kommt für Makhmud Kurbanov (0:0)
  • 47' Mario Frick (1:0)
  • 49' Martin Telser (2:0)
  • 51' Mamedov kommt für Kurban Kurbanov (2:0)
  • 59' Kurban Kurbanov (2:1)
  • 67' Jürgen Ospelt kommt für Herbert Bicker (2:1)
  • 74' Ronny Büchel kommt für Thomas Beck (2:1)
  • 76' Kuliyev kommt für Aboushaev (2:1)
Ein Sieg, der in die Geschichte eingeht

Liechtenstein feierte vor 1 500 begeisterten, teilweise entfesselten Fans einen 2:1 (0:0)-Heimsieg gegen Aserbaidschan. Lobenswert der Mut von Nationaltrainer Ralf Loose, der vier U18-Spieler ins kalte Wasser warf.

Mario Frick mittels Foulpenalty (47.), Telser (49.) und Kurbanov (59.) erzielten die Tore.

Zech vergibt Foulpenalty

Nicht die favorisierten Gäste, die zwei Jahre zuvor in Baku die Schweiz mit 1:0 in die Knie zwangen, sondern Liechtenstein diktierte das Geschehen vor dem heimischen Publikum und holte sich die nötige Sicherheit für das weitere Spiel. Mit einer gehörigen Wut im Bauch stieg Liechtenstein in das zweite EM-Heimspiel und riss teilweise auch die Fans mit. Telser (11.), Michael Stocklasa (13.), Mario Frick (18./23.) und Lingg (35.) verpassten wie auch Harry Zech, der einen Foulpenalty vergab; er schob den Ball neben das Gehäuse (45.). Razeyev (7.), Kerimov (20.), Gambarov (24.) und Kurbanov (27.) scheiterten ebenfalls (0:0).

Frick trifft mittels Foulpenalty

Im zweiten Abschnitt überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst traf Mario Frick vom Penaltypunkt, danach schob Telser einen Beck-Querpass ein (2:0). Liechtenstein blieb die dominierende Elf, gewann mehr Zweikämpfe und konnte mit Kontern immer wieder Gefahren hervorrufen. Nachdem Kurbanov das Skore verkürzte (2:1), herrschte just auch wieder Spannung pur. Leider ging beim Gastgeber die Sicherheit prompt wieder etwas verloren. Doch kämpferisch legte die junge FL-Elf gegenüber dem Slowakei-Spiel mächtig zu. Glück mussten die Gastgeber trotzdem beanspruchen, denn ein Suleymanov-Distanzschuss klatschte vom Pfosten zurück (67.). Mit geschickten Pässen und Spielverlagerungen in den freien Raum konnte immer wieder der schnelle Frick lanciert werden. Zweimal fehlte ihm die Kaltschnäuzigkeit (76./81.), um den K.O.-Stoss zu setzen. Aserbaidschan übernahm im Finish das Kommando, doch die von Zech hervorragend organisierte Abwehr hielt dem Dauerdruck bravorös stand; sieht man von einem Lattentreffer von Rzayev ab (90.).