schliessen
SVK
2 : 0
LIE
 4' Szilard Németh 1:0
 76' Karhan 2:0
-
EM Qualifikation 2000 - Gruppe 7
Spielort
Dubnica nad Vahom, Kerametal Stadion
3500 Zuschauer
Schiedsrichter
Andreas Georgiou (CYP)
Schiedsrichter-Assistenten
Michael Argyrov (CYP)
Frixos Petrov (CYP)

Startaufstellung

SUSKO
VALACHOVIC
DZURIK
VARGA
KARHAN
BALIS
UJLAKY
JANOCKO   ab 41' HARABAL
Branislav LABANT
Szilard NÉMETH   ab 76' KOZUCH
FABUS   ab 61' BLEITNER
Peter JEHLE
Harry ZECH
Jürgen OSPELT
Daniel HASLER
Christof RITTER
Frédéric GIGON   ab 57' Albert WOHLWEND
Martin STOCKLASA
Martin TELSER
Michael STOCKLASA
Mario FRICK   ab 12' Marco BÜCHEL, Beck57. 
Thomas BECK

Ersatzspieler

HARABAL
KOZUCH
BLEITNER
Albert WOHLWEND
Marco BÜCHEL
Matthias BECK

Trainer

unbekannt
Ralf Loose
  • 4' Szilard Németh (1:0)
  • 12' Marco Büchel kommt für Mario Frick (1:0)
  • 41' Harabal kommt für Janocko (1:0)
  • 57' Albert Wohlwend kommt für Frédéric Gigon (1:0)
  • 57' Matthias Beck kommt für Marco Büchel (1:0)
  • 61' Bleitner kommt für Fabus (1:0)
  • 76' Kozuch kommt für Szilard Németh (1:0)
  • 76' Karhan (2:0)
Der Unterschied bei Standardsituationen

Liechtensteins Nationalteam bezog in Dubnica eine 2:0 (1:0)-Niederlage gegen die Slowakei. Obwohl die Gastgeber während einer Stunde nach einem Notbremsefoul mit nur zehn Mann agierten (38.), verzeichneten die Slowaken ein klares Chancenplus und siegten verdient.

Alles schien sich in der Startviertelstunde gegen Liechtenstein verschworen zu haben: Einerseits erzielte Németh nach einem Eckball das vermeidbare, frühe 1:0 (4.), andererseits schied Captain Mario Frick mit einer schweren Ellbogenverletzung (12.) aus.

Fehlende Aggressivität

Die Loose-Elf ging nicht genügend aggressiv und ohne Feuer in die Partie. Die Slowaken wirkten völlig verunsichert in ihrem Spielaufbau, gingen dennoch in Front. Trotz dieses Schocks fingen sich die Gäste gut auf, Telser (11.) scheiterte wie auch Fabus (12.). In jener Phase schien alles möglich zu sein, denn Kontergegenstösse boten sich zu Hauf, doch einzelne Liechtensteiner stolperten im hohen Tempo mit dem Ball. Die Slowakei war bemüht, konsequent über die Aussenbahnen anzugreifen, Gefahrenmomente entstanden jedoch nur bei hohen Bällen.

Ein Fabus-Kopfball landete am Pfosten (30.), Németh (32.) und Thomas Beck, der das herrenlose Tor verfehlte (33.) läuteten eine hektische Viertelstunde vor dem Tee ein, in der Varga (42.) und Balis (46.+) scheiterten. Als Thomas Beck weg war, wurde er von Valachovic gefoult (Notbremse), der Slowake flog vom Platz.

2:0 aus einem Freistoss

Trotz Unterzahl erhöhten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel den Druck. Vor allem ihr Spielgestalter Ujlaky riss das Zepter an sich und drückte aufs Tempo. Entlastungen gab es nur einzelne, doch fehlte vielfach das Durchsetzungsvermögen. Telser (53.) fehlte die Überzeugung, aus einem Freistoss fiel das 2:0. Németh (61.) und Ujlaky (77.) vergaben die letzten Möglichkeiten. Obwohl Liechtenstein mehr Sorge zum Ball trug, fehlte es immer wieder am sogenannten finalen Pass, der ungenügend dosiert oder in den Rücken gespielt wurde.