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ISR
2 : 0
LIE
 1' Mizrahi 1:0
 80' Balili 2:0
-
WM Qualifikation 2002 - Gruppe 7
Spielort
Tel Aviv, Ramat-Gan Stadion
11000 Zuschauer
Schiedsrichter
Richard O'Hanlon (IRE)
Schiedsrichter-Assistenten
John Kelly (IRE)
Anthony Ryan (IRE)

Startaufstellung

DAVIDOVIC
GERSHON
PARAZI
SHELAH
TALKER   ab 66' Yossi BENAYOUN
BANIN
TAL   ab 78' BALILI
BERKOVICH   ab 82' ZOHAR
NIMNI
KEISI
MIZRAHI
Peter JEHLE
Harry ZECH
Jürgen OSPELT
Martin STOCKLASA   ab 85' Thomas HANSELMANN
Patrik HEFTI
Michael STOCKLASA   ab 86' Patrick BURGMEIER
Martin TELSER
Daniel HASLER
Christoph FRICK 1   ab 46' Frédéric GIGON
Thomas BECK
Mario FRICK

Ersatzspieler

Yossi BENAYOUN
BALILI
ZOHAR
Frédéric GIGON
Thomas HANSELMANN
Patrick BURGMEIER

Trainer

unbekannt
Ralf Loose
  • 1' Mizrahi (1:0)
  • 46' Frédéric Gigon kommt für Christoph Frick 1 (1:0)
  • 66' Yossi Benayoun kommt für Talker (1:0)
  • 78' Balili kommt für Tal (1:0)
  • 80' Balili (2:0)
  • 82' Zohar kommt für Berkovich (2:0)
  • 85' Thomas Hanselmann kommt für Martin Stocklasa (2:0)
  • 86' Patrick Burgmeier kommt für Michael Stocklasa (2:0)
17 Sekunden zerstören alle Hoffnungen

Obwohl Liechtenstein über weite Strecken des WM-Auftaktspiels überzeugte, ging Israel auf Grund des Chancenplus als verdienter 2:0 (1:0)-Sieger hervor. Der zu frühe Führungstreffer zerstörte die möglichen Hoffnungen auf eine Sensation.

Die Israeli mit einer soliden Abwehrleistung nervös zu machen, war das erklärte Ziel, doch schon nach 17 Sekunden schmetterte Mizrahi den Ball unter die Querlatte (1:0). Balili per Volley fixiert den Endstand (80.).

Israel für hohes Tempo besorgt

Trotz des Schocks fing sich Liechtenstein nach der Startviertelstunde allmählich auf und konnte sich fortan immer wieder geschickt aus der Abwehr lösen. Dennoch fehlte im defensiven Bereich die Feinabstimmung, denn Banin und Berkovich konnten mit schnellen Passes Keisi und Talker über die Aussenbahnen ins Spiel bringen. Doch Nationaltrainer Loose ärgerte sich über das ungenügende aggressive Vorrücken im zentralen Mittelfeld und über die selbst inszenierte Mann- statt Raumdeckung. Trotzdem mussten die Gäste wenig Zugeständnisse machen: Mizrahi (18.) und Banin (47.+) trafen nicht, obwohl Israel am Drücker blieb und für ein hohes Tempo bei Temperaturen über 30 Grad Celsius besorgt war. Thomas Beck (8.), Mario Frick (18.) und Telser (31.) fanden ebenfalls Möglichkeiten vor. Hasler schränkte Spielgestalter Berkovich in seinen Bemühungen stark ein und Christoph Frick nahm den Offensivspieler von Everton, Tal, aus dem Spiel, weshalb sich Israel oft mit Querpässen behelfen musste.

Kurze Gästeoffensive

Loose beorderte Michael Stocklasa ins Mittelfeld, der mit seinen Rushes die Offensive unterstützte sollte. Die Rechnung schien aufzugehen, denn Beck (48.) und Mario Frick (52.) kamen gefährlich zum Abschluss. Nach der kurzen Gästeoffensive folgte eine Druckperiode der Gastgeber. Mizrahi (55. / 77.), Nimni (59.) und Banin (69.) vergaben klare Chancen. Leider fehlte der «finale Pass» auf Frick, der sich immer wieder geschickt in die Tiefe löste. Auch Ospelt wollte der Ehrentreffer nicht gelingen (92.).