schliessen
LIE
0 : 1
AUT
-
 20' Flögel 0:1
WM Qualifikation 2002 - Gruppe 7
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
3548 Zuschauer
Schiedsrichter
John Rowbothan (SCO)
Schiedsrichter-Assistenten
Andrew Davis (SCO)
Richard S. Sheare (SCO)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Thomas HANSELMANN
Daniel HASLER
Patrik HEFTI
Jürgen OSPELT
Martin TELSER
Martin STOCKLASA
Michael STOCKLASA   ab 73' Thomas NIGG
Frédéric GIGON
Thomas BECK
Mario FRICK
WOHLFAHRT
BAUR
STRANZL
HIDEN
SCHOPP   ab 67' HÖRTNAGEL
KÜHBAUER
HERZOG
FLÖGEL
KIRCHLER
MAYRLEB
BRUNMAYR   ab 46' KITZBICHLER

Ersatzspieler

Thomas NIGG
KITZBICHLER
HÖRTNAGEL

Trainer

Ralf Loose
unbekannt
  • 20' Flögel (0:1)
  • 46' Kitzbichler kommt für Brunmayr (0:1)
  • 67' Hörtnagel kommt für Schopp (0:1)
  • 73' Thomas Nigg kommt für Michael Stocklasa (0:1)
Abseitsverdächtiges Tor entscheidet Bruderduell

Mit einem schmeichelhaften 0:1 (0:1)-Sieg ist Österreich der Favoritenrolle gegen Liechtenstein gerecht geworden. Die Partie im ausverkauften Rheinpark Stadion hätte auch einen anderen Verlauf nehmen können.

Flögel stocherte den Ball ins Tor (20.), nachdem zuvor Schopp in Abseitsposition den Freistoss von Herzog-Freistoss übernommen und quer gespielt hatte. Österreichs Teamchef Baric hatte schon im Vorfeld ein schnelles Tor gefordert, «um nicht vor unliebsame Probleme gestellt zu werden.»

Frick beschäftigt Gästeabwehr

Österreich drückte aufs Tempo – mit Herzog als Antreiber – doch vorerst sorgte die Abwehr mit Libero Hanselmann für Ordnung und hielt die Räume eng. Nach dem 0:1 wurde die Partie zusehends zerfahrener, gleich mehrere Freistösse für die Gastgeber blieben bis auf einen gefährlichen Beck-Schlenzer ungenutzt (24.). Telser vergab den längst verdienten Ausgleich, nachdem ihn Frick glänzend freigespielt hatte (42.). Auf der Gegenseite reüssierte Mayrleb (30. / 43.) nicht. Der «grosse Bruder» stand mit dem Rücken zur Wand, einzig die glückliche Pausenführung rettete Österreich.

Kampf alleine genügt nicht

Liechtenstein zeigte auch im zweiten Abschnitt Herz. Österreich versuchte, mit Ballstafetten seine Lethargie abzulegen. Beide Teams gelangten rascher in die Spitze und kamen entschlossener zum Abschluss. Telser (63.) hier sowie Herzog (58.) und Flögel (60.) dort, lieferten Abschlüsse für die Galerie. Durchatmen durften die FL-Fans, dass Mayrleb an Jehle scheiterte (63.) und Ospelt in extremis vor Kitzbichler rettete (74.). Obwohl die Gastgeber das Mittelfeld rasch überbrückten, konnte Martin Stocklasa nicht mehr jene Rushes anwenden anbringen wie in Hälfte eins. Der agile Beck erhielt Verteidiger Stranzl (1860 München) als Eisenmann, trotzdem setzte er sich immer wieder glänzend in Szene. Nach dem kräfteraubenden Spiel fehlte im Finish der Mut, resolut mit mehr Risikobereitschaft den Ausgleich zu suchen, derweil Österreich kein Risiko mehr auf sich nahm und die Partie kontrollierte.