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LIE
0 : 2
ESP
-
 19' Raul 0:1
 82' Nadal 0:2
WM Qualifikation 2002 - Gruppe 7
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
4800 Zuschauer
Schiedsrichter
Ivan Dobrinov (BUL)
Schiedsrichter-Assistenten
Ichko Lozev (BUL)
Iordan Ulev (BUL)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Harry ZECH
Martin TELSER
Jürgen OSPELT
Michael STOCKLASA
Frédéric GIGON
Thomas BECK   ab 88' Marco NIGG
Martin STOCKLASA
Andreas GERSTER
Matthias BECK   ab 67' Franz BURGMEIER
Ronny BÜCHEL   ab 81' Marco BÜCHEL
Iker CASILLAS
Carles PUYOL
HIERRO   ab 46' NADAL
TELLEZ
ARANZALBAL
ETXEBERRIA
David ALBELDA
Luis ENRIQUE   ab 72' TRISTAN
MENDIETA
RAUL   ab 46' Jose IGNACIO
MORIENTES

Ersatzspieler

Marco BÜCHEL
Marco NIGG
Franz BURGMEIER
NADAL
TRISTAN
Jose IGNACIO

Trainer

Ralf Loose
unbekannt
  • 19' Raul (0:1)
  • 46' Nadal kommt für Hierro (0:1)
  • 46' Jose Ignacio kommt für Raul (0:1)
  • 67' Franz Burgmeier kommt für Matthias Beck (0:1)
  • 72' Tristan kommt für Luis Enrique (0:1)
  • 81' Marco Büchel kommt für Ronny Büchel (0:1)
  • 82' Nadal (0:2)
  • 88' Marco Nigg kommt für Thomas Beck (0:2)

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Zwei Freistösse knacken starke Defensive

Liechtenstein sorgte dafür, dass die überheblichen Spanier zu keinem Spaziergang kamen. Im ausverkauften Rheinpark Stadion gewannen die Iberer verdientermassen 0:2 (0:1) und qualifizierten sich für die WM-Endrunde 2002.

Nach Spielschluss herrschte keine Niedergeschlagenheit. Spanien qualifizierte sich dank der Tore von Raul (19.) und Nadal (82.) für die WM-Endrunde 2002 in Japan sowie Korea und Liechtenstein nahm keineswegs eine schlechte Statistenrolle ein. «Liechtenstein hat ein tolles Spiel gezeigt, die Mannschaft darf stolz auf sich sein», lobte Nationaltrainer Loose. Spaniens Sturmspitze Raul sprach von einer Pflichtaufgabe: «Heute zählt lediglich das WM-Ticket.»

Spanier taten sich schwer
Es war ein unterhaltender Fussballabend, an dem jedoch die Brillanz der Spanier vermisst worden ist. Langatmige Ballstafetten – vorwiegend in die Breite – sowie ein dichtes Abwehrbollwerk Liechtensteins, das die Eindrücke der Startviertelstunde. Liechtenstein profitierte von der Disziplin und dem Kampf, woraus sich Konterchancen ergaben. Doch leider verliess immer wieder Thomas Beck den Mut, wenn es Richtung Strafraum ging. Trotzdem zeigten die Einheimischen mehr Mut, als beim Hinspiel in Alicante. Aus einer Standardsituation verschuf sich der Favorit die Ruhe, um die Partie gelassener kontrollieren zu können. Es war ein ausgeglichenes Chancenverhältnis. Morientes (6. / 31.), Enrique (20.) und Exteberria (42.) verpassten wie auch Matthias Beck (19.), Martin Stocklasa (26.), Ronny Büchel (36.) und Thomas Beck (40.) auf der Gegenseite.

Kein Einbruch
In Hälfte zwei ergriff Spanien sofort die Initiative und veränderte die Grundordnung. Ignacio übernahm die Chefrolle. Liechtenstein spielte dennoch keck nach vorne. Burgmeier sorgte für zusätzliche Bereicherung auf der linken Aussenbahn. Chancen liessen Ignacio (52. /76.), Morientes (64.), Enrique (64.) und Mendieta (87.) für Spanien sowie Martin Stocklasa (55.) und Burgmeier (71. / 85.) für Liechtenstein aus.