schliessen
LIE
0 : 3
TUR
-
 14' Metin 0:1
 41' Okan Buruk 0:2
 50' Sükür 0:3
EM Qualifikation 2004 - Gruppe 7
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
3600 Zuschauer
Schiedsrichter
Dik Van Vanegmond (NED)
Schiedsrichter-Assistenten
A. Inia (NED)
G. Takacs (NED)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER
Daniel HASLER
Christof RITTER
Michael STOCKLASA   ab 83' Sandro MAIERHOFER
Andreas GERSTER
Mario FRICK
Martin STOCKLASA
Thomas BECK   ab 60' Roger BECK
Fabio D'ELIA
Franz BURGMEIER   ab 61' Ronny BÜCHEL
RÜSTÜ
DAVALA
ALPAY ÖZALAN
KORKMAZ   ab 64' Deniz BARIS
BÜZÜLMEZ
Okan BURUK   ab 75' KARADENIZ
KERIMOGLU
Ergün PENBE
SANLI
SÜKÜR
METIN   ab 64' SAS

Ersatzspieler

Ronny BÜCHEL
Roger BECK
Sandro MAIERHOFER
SAS
KARADENIZ
Deniz BARIS

Trainer

Walter Hörmann
unbekannt
  • 14' Metin (0:1)
  • 41' Okan Buruk (0:2)
  • 50' Sükür (0:3)
  • 60' Roger Beck kommt für Thomas Beck (0:3)
  • 61' Ronny Büchel kommt für Franz Burgmeier (0:3)
  • 64' Deniz Baris kommt für Korkmaz (0:3)
  • 64' Sas kommt für Metin (0:3)
  • 75' Karadeniz kommt für Okan Buruk (0:3)
  • 83' Sandro Maierhofer kommt für Michael Stocklasa (0:3)

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Eine vorzügliche Visite des WM-Dritten

Die Türkei überzeugte gegen Liechtenstein mit Kombinationsspiel sowie technischer Finesse und empfahl sich in der EM-Gruppe 7 für den Gruppensieg. 0:3 (0:2) gewann der WM-Dritte, wobei er punkto Effizienz deutliche Vorteile aufwies.

Tümer Metin (14.), Okan Buruk (41.) mit einem Heber und Sükür (50.) erzielten die siegbringenden Tore. «Die Türkei zeigte punkto Tempo, Einstellung sowie technischem und taktischem Können Weltklassefussball», verteilte Liechtensteins Nationaltrainer Hörmann Blumen an das Gästeteam. «Liechtenstein kann ein hohes Tempo gehen und läuft sehr viel. Es war ein Pluspunkt, dass wir das Spiel sehr ernst genommen haben und mussten froh sein, dass Liechtenstein seine Chancen nicht nutzte», klang der türkische Cheftrainer Günes erleichtert.

Türkei diktierte das Geschehen
Von Anbeginn diktierte die Türkei das Geschehen, doch von Klassenunterschied war vorerst nichts zu sehen. Liechtenstein versuchte, die Räume eng zu machen, doch das schnelle Kombinationsspiel der Türken – unterstützt durch geschickte Pässe in die Tiefe – trug immer wieder Vorstösse in den Rücken der FL-Abwehr ein. Vor dem 0:1 jagte Burgmeier seinen Schuss über die Querlatte (12.). Bis zur Halbzeit tat sich wenig, denn beide Teams kamen nur ansatzweise zu Chancen. Schliesslich entpuppte sich die Türkei im höchsten Masse effizient und lag 0:2 vorne.

Schliesslich kam Pech dazu
Effizienz zeigte die Türkei auch in Hälfte zwei; Sükür erhöhte aus Abseitsposition (0:3). In der Folge war Spielkontrolle angesagt, denn die Gäste suchten ihr Heil oft in Kontern und konnten mit weiträumigen Pässen immer wieder die Liechtensteiner Abwehr aufreissen. Schliesslich hatte der Gastgeber auch Pech: Burgmeier fand keinen Abnehmer (53.), Torhüter Rüstü wehrte einen Kopfball von Martin Stocklasa in extremis zur Ecke (55.). Zuletzt verpassten Ergün Penbe (76.), Sanli (81.) und Sükür mit einem Pfostenschuss (88.) ihre Chancen. Liechtenstein zollte der Türkei letztlich doch etwas zuviel Respekt.