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LVA
1 : 0
LIE
 17' Bleidelis 1:0
-
WM Qualifikation 2006 - Gruppe 3
Spielort
Riga, Skonto Stadion
8000 Zuschauer
Schiedsrichter
Jon Eriksson (SWE)
Schiedsrichter-Assistenten
Peter Ekström (SWE)
Henrik Andren (SWE)

Startaufstellung

PIEDELS
ZAHORONKOVS
STEPANOVS
SMIRNOVS
KORABLOVS
BLEIDELIS
ASTAFJEVS
Olegs LAIZANS
RUBINS
Māris VERPAKOVSKIS
PROHORENKOVS   ab 60' RIMKUS
Peter JEHLE
Martin TELSER
Daniel HASLER
Christof RITTER
Fabio D'ELIA   ab 56' Franz-Josef VOGT
Roger BECK   ab 77' Raphael ROHRER
Ronny BÜCHEL   ab 92' Martin BÜCHEL
Martin STOCKLASA
Franz BURGMEIER
Mario FRICK
Thomas BECK

Ersatzspieler

RIMKUS
Martin BÜCHEL
Franz-Josef VOGT
Raphael ROHRER

Trainer

unbekannt
Martin Andermatt
  • 17' Bleidelis (1:0)
  • 56' Franz-Josef Vogt kommt für Fabio D'Elia (1:0)
  • 60' Rimkus kommt für Prohorenkovs (1:0)
  • 77' Raphael Rohrer kommt für Roger Beck (1:0)
  • 92' Martin Büchel kommt für Ronny Büchel (1:0)

Schmeichelhafter Sieg des Favoriten

Im zweiten WM-Ausscheidungsspiel innert vier Tagen musste Liechtenstein trotz einer taktischen Meisterleistung eine bittere 1:0 (1:0)-Niederlage gegen Lettland hinnehmen.

Die erhoffte Leistungssteigerung fand statt. Liechtenstein brachte Lettland an den Rand einer Niederlage, stand aber nach 93 Minuten mit leeren Händen da. «Wir sind traurig, doch im Fussball zählen nur die Punkte», blieb Nationaltrainer Andermatt sachlich. Mario Frick vergab im Finish die kapitalste Ausgleichschance, als er aus sechs Metern Torhüter Piedels anschoss (86.). Bleidelis hatte früh den 1:0-Siegestreffer des EM-Endrundenteilnehmers erzielt (17.).

Aggressives Liechtenstein

Wesentlich aggressiver und verbissener als noch in Estland stieg Liechtenstein in das Duell. Die taktische Order, die Letten schon im Spielaufbau früh zu stören, zeigte Wirkunge, denn Lettland konnte sein gewohntes Spiel nicht prägen und musste froh sein, nicht in Rückstand zu geraten: Thomas Beck setzte einen Knaller über die Querlatte (13.). Burgmeier (7. / 23.), Roger Beck (18.) und Frick (31.) zielten ungenau oder scheiterten an Piedels. Demgegenüber erzeugten einzig Prohorenkovs (4. /31.), Rubins (37.) und Astafjevs (38.) Gefahrenmomente.

Liechtenstein, die aktivere Elf

Auch im zweiten Abschnitt hielt Liechtenstein den Rhythmus hoch, kassierte dumme Verwarnungen, die der schwedische Ref einseitig verteilte. Trotzdem blieb Liechtenstein seinem Kurs treu, kombinierte entschlossen nach vorne und kam zu Möglichkeiten: Thomas Beck (57.), Burgmeier (61.) sowie Frick (65.) fehlte die Präzision oder die Entschlossenheit vor Torhüter Piedels. Die Letten hatten wohl nicht diese offensiv eingestellte Gästemannschaft erwartet. Erst in der Schlussphase schwanden die Kräfte. Verpakovskis zwang Torhüter Jehle zu einer Glanztat (77.) und hielt die Partie bis zur Grosschance von Frick offen. Liechtenstein überzeugte, nur das Resultat stimmte nicht. «Es wäre unfair, einzelne Akteure herauszuheben», urteilte Nationaltrainer Andermatt.