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LIE
0 : 0
SVK
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WM Qualifikation 2006 - Gruppe 3
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
1150 Zuschauer
Schiedsrichter
Bertrand Layec (FRA)
Schiedsrichter-Assistenten
Patrick Reinbold (FRA)
Bruno Faye (FRA)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER
Martin STOCKLASA
Mario WOLFINGER
Michael STOCKLASA   ab 89' Marco RITZBERGER
Franz-Josef VOGT   ab 80' Daniel FRICK
Ronny BÜCHEL
Martin BÜCHEL
Raphael ROHRER   ab 87' Claudio ALABOR
Thomas BECK
Roger BECK
CONTOFALSKY
Radoslav ZABAVNIK
KRATOCHVIL
HAD
KISEL
KARHAN
HLINKA   ab 46' SRINSKY
GRESKO   ab 56' SLOVAK
MINTAL
VITTEK
Martin JAKUBKO   ab 46' REITER

Ersatzspieler

Claudio ALABOR
Daniel FRICK
Marco RITZBERGER
SRINSKY
SLOVAK
REITER

Trainer

Martin Andermatt
unbekannt
  • 46' Srinsky kommt für Hlinka (0:0)
  • 46' Reiter kommt für Martin Jakubko (0:0)
  • 56' Slovak kommt für Gresko (0:0)
  • 80' Daniel Frick kommt für Franz-Josef Vogt (0:0)
  • 87' Claudio Alabor kommt für Raphael Rohrer (0:0)
  • 89' Marco Ritzberger kommt für Michael Stocklasa (0:0)

Sensationell Revanche genommen

Auch im sechsten Aufeinandertreffen mit der Slowakei blieb Liechtenstein ein Torerfolg verwehrt. Doch die Schrumpfmannschaft – sechs Leistungsträger fehlten beim Gastgeber – sorgten für eine Sensation: 0:0.

Ein knappes Handshake des slowakischen Nationaltrainers Dusan Galis mit Martin Andermatt und weg war der Slowake nach dem blamablen Auftritt seines Teams. «Ich verstehe, dass er enttäuscht ist, wir haben uns Respekt erarbeitet und ich bin stolz auf meine Spieler», bemerkte Andermatt.

Liechtenstein erstarkte zunehmend

Erwartungsgemäss übernahm der haushohe Favorit das Zepter, doch schlichen sich gewisse Fehler ein, von denen Liechtenstein allerdings nicht profitieren konnte. Chancen stellten sich dennoch zu hauf ein: Jakubko (3. / 14. / 22.), Hlinka (4. /28.) verlangten Jehle alles ab. Roger Beck sah seinen Schrägschuss von Contofalsky gehalten (29.). Diese Aktion verlieh dem Aussenseiter Auftrieb: Ein Roger-Beck-Tor taxierte der Ref als Abseits: Eine Zentimeterentscheidung (45.). Die Liechtensteiner kämpften aufopferungsvoll, schlossen die Räume mit viel Laufarbeit, sodass die Slowaken nur noch sporadisch zum Abschluss kamen.

Zwei Frische zur Halbzeit

Dass der slowakische Trainer nicht zufrieden war, war daraus abzuleiten, dass er zur Halbzeit zwei frische Kräfte einwechselte. «Doch die Ideen fehlten dennoch», bedauerte Galis. Reiter (53.), Mintal (57.) und Karhan (67.) konnten Jehle nicht bezwingen. Die Konterchancen der Einheimischen waren längst ansehnlicher und zielstrebiger, als im ersten Abschnitt. Roger und Thomas Beck wirbelten die Gästeabwehr so richtig durcheinander; es fehlte nur der sogenannte «letzte Pass». Lediglich ein Freistoss von Thomas Beck, der das Tor knapp verfehlte (72.), erzeugte Gefahr. Letztlich entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, sodass es zu einigen «heissen» Momenten vor beiden Keepern kam. Hinten stand die Abwehr wie ein Fels in der Brandung, weshalb die Revanche für die 0:7-Klatsche glückte.