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SUI
2 : 0
LIE
 30' Herr 1:0
 65' Hottiger 2:0
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Freundschaftsspiele
Spielort
Basel, St. Jakob Stadion
12000 Zuschauer
Schiedsrichter
Alain Hamer (LUX)
Schiedsrichter-Assistenten
unbekannt

Startaufstellung

LEHMANN
HOTTIGER
HERR
GEIGER
QUENTIN
OHREL
BREGY
SFORZA
Alain SUTTER
SUBIAT
CHAPUISAT
Martin HEEB
Roland MOSER
Jürgen OSPELT   ab 45' Thomas HANSELMANN
Christoph FRICK 1
Jürg RITTER
Peter KLAUNZER
Daniel TELSER   ab 78' Wolfgang MATT
Jürgen ZECH
Wolfgang OSPELT
Daniel HASLER   ab 87' Patrik MARXER
Mario FRICK

Ersatzspieler

unbekannt
Thomas HANSELMANN
Wolfgang MATT
Patrik MARXER

Trainer

unbekannt
Dietrich Weise
  • 30' Herr (1:0)
  • 45' Thomas Hanselmann kommt für Jürgen Ospelt (1:0)
  • 65' Hottiger (2:0)
  • 78' Wolfgang Matt kommt für Daniel Telser (2:0)
  • 87' Patrik Marxer kommt für Daniel Hasler (2:0)
Liechtenstein hielt dem Schweizer Druck stand

Liechtensteins Fussball-Nationalmannschaft verlor auch ihr drittes Länderspiel gegen die Schweiz; jedoch nur mit 2:0 (1:0)-Toren. Liechtenstein zeigte eine vorzügliche Abwehrleistung und konnte den Platz erhobenen Hauptes verlassen.

Herr (30.) und Hottiger (65.) erlösten die Eidgenossen mit ihren zwei Toren.

Sforza und Geiger führten Regie

Der WM-Endrundenteilnehmer aus der Schweiz liess von Anbeginn erkennen, dass er für die WM in den USA gerüstet ist. Unter der Regie von Sforza und Sutter stiessen die Platzherren zielstrebig in den Strafraum vor, obwohl Liechtenstein selbstsicher auftrat und die Räume eng hielt. Starspieler Chapuisat blieb durch die Aufsässigkeit von Christoph Frick mehr oder weniger isoliert. Herr (11.) sowie Geiger und Sforza scheiterten, erst eine Standardsituation trug den Rotjacken die 1:0-Führung ein.

Nur zwei Minuten später lag der Ausgleichstreffer in der Luft: Mario Frick drang in den Strafraum ein, doch sein Schuss fiel zu zaghaft aus (32.). Kurz darauf stand Frick erneut solo vor Lehmann, er konnte den Keeper nicht überwinden (34.). Sforza, Subiat und Chapuisat konnten vor der Halbzeitpause auch nicht reüssieren.

Liechtenstein hielt Druck stand

In der zweiten Halbzeit hielt die Schweiz den Druck hoch, doch auch Liechtenstein traute sich in der Offensive mehr zu und kam zu Konterchancen, Hasler konnte nicht reüssieren (49.). Die Schweiz blieb am Drücker und schnürte Liechtenstein ein. Subiat (47.) und Hottiger (55.) scheiterten, das 2:0 fiel dennoch. Torhüter Heeb vereitelte mit einer Glanztat gegen Chapuisat (83.) einen weiteren Verlusttreffer. Diese Aktion vermittelte den Gästen Mut, die bis zum Finish Paroli bieten konnten. Das aufopferungsvolle Spiel sollte sich auszahlen: Heeb, Christoph Frick, Daniel Hasler und Moser verdienten im Amateurteam die besten Noten. Die Schweizer wussten nicht zu überzeugen und hatten grosse Mühe, sich durch die massierte, diszipliniert agierende FL-Abwehr durchzukombinieren.