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LIE
0 : 2
LVA
-
 63' Miholaps 0:1
 66' Māris Verpakovskis 0:2
Freundschaftsspiele
28.02.2001 19:00 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
700 Zuschauer
Schiedsrichter
Markus Nobs (SUI)
Schiedsrichter-Assistenten
Martin Wyss (SUI)
Juan Garcia (SUI)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Harry ZECH
Thomas HANSELMANN   ab 67' Christof RITTER
Patrik HEFTI
Jürgen OSPELT   ab 81' Patrick BURGMEIER
Martin STOCKLASA
Martin TELSER   ab 84' Fabio D'ELIA
Michael STOCKLASA   ab 84' Andreas GERSTER
Frédéric GIGON
Hanno HASLER   ab 65' Ronny BÜCHEL
Mario FRICK
KOLINKO   ab 78' Andris VANINS
TROCKIS
STEPANOVS
ZAKRESEVSKIS   ab 56' ZEMLINSKIS
BLAGONADEZDINS
BLEIDELIS
Deniss IVANOVS   ab 56' Māris VERPAKOVSKIS
ASTAFJEVS
Olegs LAIZANS   ab 82' LOBANOVS
RUBINS
STOLCERS   ab 56' MIHOLAPS

Ersatzspieler

Christof RITTER
Patrick BURGMEIER
Fabio D'ELIA
Andreas GERSTER
Ronny BÜCHEL
Andris VANINS
ZEMLINSKIS
Māris VERPAKOVSKIS
MIHOLAPS
LOBANOVS

Trainer

Ralf Loose
unbekannt
  • 56' Zemlinskis kommt für Zakresevskis (0:0)
  • 56' Māris Verpakovskis kommt für Deniss Ivanovs (0:0)
  • 56' Miholaps kommt für Stolcers (0:0)
  • 63' Miholaps (0:1)
  • 65' Ronny Büchel kommt für Hanno Hasler (0:1)
  • 66' Māris Verpakovskis (0:2)
  • 67' Christof Ritter kommt für Thomas Hanselmann (0:2)
  • 78' Andris Vanins kommt für Kolinko (0:2)
  • 81' Patrick Burgmeier kommt für Jürgen Ospelt (0:2)
  • 82' Lobanovs kommt für Olegs Laizans (0:2)
  • 84' Fabio D'Elia kommt für Martin Telser (0:2)
  • 84' Andreas Gerster kommt für Michael Stocklasa (0:2)
Quelle: Ernst Hasler
Schlechter Zahltag im Testspiel

Liechtensteins Nationalteam kassierte gegen Lettland eine unnötige 0:2 (0:0)-Niederlage. Unvermögen und fehlende Cleverness im Abschluss gaben den Ausschlag. Die wenigen Zuschauer durften sich am Grossteil der Torchancen des jungen Heimteams erfreuen.

Die Einwechselspieler Miholaps (63.) und Verpakovskis (66.) erzielten die Tore zum schmeichelhaften Sieg der Gäste. Lettland, das mit sechs Profis der englischen Liga antrat, kam mit den frischen Temperaturen besser zurecht, fand sofort seinen Rhythmus und bestimmte das Geschehen. Vorerst schlichen sich beim nervösen Gastgeber in der Startviertelstunde viele individuelle Fehler ein, allerdings mit geringer Konsequenz.

Frick beschäftigt Gästeabwehr

Trotz dieser aufgedeckten Schwächen im Spielaufbau fand sich für den fleissigen Captain Mario Frick immer wieder eine Lücke. Oftmals mit Pässen in die Tiefe oder langen Zuspielen hielt er die 700 Fans in Atem. Er beschäftigte die Gästeabwehr im Alleingang und hätte zur Halbzeit als Matchwinner dastehen können. Er scheiterte mehrmals an Torhüter Kolinko (8. / 13. / 32.) und verfehlte das Ziel (34.), wie auch Gigon (20.). Auf der Gegenseite nutzten Astafjevs (13. / 36. / 43.), Stepanovs (23.), Zakrsevskis (25.) und Rubins (26.) ihre Chancen nicht. Lettland spielte ansprechend, das Durchsetzungsvermögen und Überraschungsmoment fehlten indes.

Einwechselspieler als Matchwinner

Nach dem Tee änderte sich wenig. Liechtenstein hielt die Räume eng, setzte punktuell das Forechecking erfolgreich ein und suchte vehement die Offensive. Gästetrainer Johnson zeigte gegenüber Frick Respekt und setzte Zemlinskis auf den starken Frick an. Möglicherweise war dieser Schachzug spielentscheidend. «Er ist tatsächlich ein gefährlicher Stürmer», lächelte Johnson nach erfolgreich geschlagener Schlacht, der mit Miholaps und Verpakovskis die Matchwinner einwechselte. Ronny Büchel (70.), Michael Stocklasa (72.) sowie D’Elia und Gerster (87.) konnten das FL-Chancenplus nicht nutzen. Rubins (50.) fand neben den Toren die einzige Chance vor.