schliessen
LIE
2 : 2
SMR
 16' Mario Frick 1:0
 23' Franz Burgmeier 2:0
 39' Alex Gasperoni 2:1
 45' Nicola Ciacci 2:2
Freundschaftsspiele
20.08.2003 19:30 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
850 Zuschauer
Schiedsrichter
Guido Wildhaber (SUI)
Schiedsrichter-Assistenten
Antonio Fernandez (SUI)
Jürg Bürgi (SUI)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER   ab 67' Frédéric GIGON
Daniel HASLER
Christof RITTER
Sandro MAIERHOFER
Andreas GERSTER
Mario FRICK
Martin STOCKLASA
Thomas BECK   ab 84' Thomas NIGG
Ronny BÜCHEL   ab 59' Fabio D'ELIA
Franz BURGMEIER   ab 59' Roger BECK
Federico GASAPERONI
ALBANI
Simone BACCIOCCHI
CRESCENTINI
Federico VALENTINI
Alex GASPERONI
Michele MORETTI
Damiano VANNUCCI   ab 63' Lorenzo MORETTI, Nanni79. 
Manuel MARANI
Nicola CIACCI   ab 76' BOLOGNA
Paolo MONTAGNA   ab 88' TOCCACELI

Ersatzspieler

Fabio D'ELIA
Frédéric GIGON
Thomas NIGG
Roger BECK
NANNI
BOLOGNA
TOCCACELI
Lorenzo MORETTI

Trainer

Walter Hörmann
unbekannt
  • 16' Mario Frick (1:0)
  • 23' Franz Burgmeier (2:0)
  • 39' Alex Gasperoni (2:1)
  • 45' Nicola Ciacci (2:2)
  • 59' Fabio D'Elia kommt für Ronny Büchel (2:2)
  • 59' Roger Beck kommt für Franz Burgmeier (2:2)
  • 63' Lorenzo Moretti kommt für Damiano Vannucci (2:2)
  • 67' Frédéric Gigon kommt für Martin Telser (2:2)
  • 76' Bologna kommt für Nicola Ciacci (2:2)
  • 79' Nanni kommt für Lorenzo Moretti (2:2)
  • 84' Thomas Nigg kommt für Thomas Beck (2:2)
  • 88' Toccaceli kommt für Paolo Montagna (2:2)

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Sieg leichtfertig vergeben

Liechtenstein konnte den vierten Länderspielsieg der Geschichte nicht realisieren: Stattdessen resultierte ein bescheidenes 2:2 (2:2)-Remis gegen San Marino, das imstande war, nur kämpferische und teilweise überharte Mittel einzusetzen.

Mario Frick (16.) und Franz Burgmeier (23.) sorgten für ein Polster, das San Marino durch Alex Gasperoni (39.) und Ciacchi (45.) bis zur Pause schmeichelhaft wettmachte. «Es ist uns noch nie gelungen, dass wir einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen konnten», freute sich der marinesische Nationaltrainer Giampaolo Mazza. «Wir haben 30 Minuten gut kombiniert, Druck erzeugt und die Butter bereits am Brot gehabt, die uns jedoch wieder genommen wurde», ärgerte sich Liechtensteins Interimsnationaltrainer Walter Hörmann.

Nach 2:0 zu sorglos
Liechtenstein ging von Anbeginn offensiv geprägt ins Spiel. Burgmeier (1.), Thomas Beck (8.), Martin Stocklasa (11.), Ronny Büchel (13.) und Maierhofer (37.) verpassten, dennoch lag der Gastgeber verdientermassen 2:0 vorne. San Marino kam nur einmal durch Alex Gasperoni (10.) harmlos zum Torschuss.
Wie gewonnen, so zerronnen: Statt am Drücker zu bleiben, beschränkten sich die Gastgeber auf Resultat halten, ohne vorerst Gefahr zu laufen, in Bedrängnis zu geraten. Aus dem Nichts realisierten die Gäste zwei schnelle Tore; das war Effizienz.

Schock sass lange tief
Lange Zeit war den Liechtensteinern vorerst die Verunsicherung anzuspüren: Einerseits fehlte der Spielfluss und andererseits das Vertrauen, das sich die Hörmann-Elf in den ersten 30 Minuten aufgebaut hatte. Nur allmählich kamen die Liechtensteiner wieder auf Touren und zeigten Einbahnfussball. Gegen die kompakt stehenden Marinesen fehlte lediglich der schnelle öffnende Pass. Thomas Beck (57.), Burgmeier (58.), Hasler (77. / 87. / 88.), Gerster (80.) und Thomas Nigg (94.) vergaben hochkarätige Chancen. Ref Wildhaber übersah zudem zwei klare Handsvergehen von Bacciocchi (74. / 94.) im Strafraum.