schliessen
SMR
1 : 0
LIE
 6' Selva 1:0
-
Freundschaftsspiele
28.04.2004 20:30 Uhr
Spielort
San Marino, Olympiastadion Seravalle
200 Zuschauer
Schiedsrichter
Lawrence Sammut (MLT)
Schiedsrichter-Assistenten
Marcello Busignani (SAM)
Manuel Giusti (SAM)

Startaufstellung

Federico GASAPERONI
Simone BACCIOCCHI
Alessandro DELLA VALLE
ALBANI
Federico VALENTINI
Alex GASPERONI   ab 85' Paolo MONTAGNA
DOMENICONI
MUCCIOLI   ab 71' Lorenzo MORETTI
Manuel MARANI   ab 81' Bryan GASPERONI
SELVA
Nicola CIACCI   ab 53' Damiano VANNUCCI
Peter JEHLE
Martin TELSER
Daniel HASLER
Martin STOCKLASA
Michael STOCKLASA
Roger BECK   ab 68' Franz-Josef VOGT
Andreas GERSTER
Ronny BÜCHEL   ab 56' Raphael ROHRER
Franz BURGMEIER
Fabio D'ELIA
Mario FRICK

Ersatzspieler

Damiano VANNUCCI
Bryan GASPERONI
Paolo MONTAGNA
Lorenzo MORETTI
Raphael ROHRER
Franz-Josef VOGT

Trainer

unbekannt
Martin Andermatt
  • 6' Selva (1:0)
  • 53' Damiano Vannucci kommt für Nicola Ciacci (1:0)
  • 56' Raphael Rohrer kommt für Ronny Büchel (1:0)
  • 68' Franz-Josef Vogt kommt für Roger Beck (1:0)
  • 71' Lorenzo Moretti kommt für Muccioli (1:0)
  • 81' Bryan Gasperoni kommt für Manuel Marani (1:0)
  • 85' Paolo Montagna kommt für Alex Gasperoni (1:0)

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Bittere Pille beim Andermatt-Debüt

Nichts wurde mit dem ersten Länderspielsieg in der Fremde. Ein Selva-Freistosstor (6.) zerstörte die Träume der Liechtensteiner jäh. Just zum 70. Geburtstag des LFV resultierte eine bittere Pille: Liechtenstein verliert in San Marino 1:0 (1:0).

Vor 70 Jahren am 28. April 1934 ist der Liechtensteiner Fussballverband (LFV) gegründet worden. Doch statt Champagner gab es nur hängende Köpfe im Team. «Ich bin über das Resultat enttäuscht. Letztlich gab die Effizienz für San Marino den Ausschlag», resümierte Nationaltrainer Martin Andermatt bei seinem Debüt als Nationaltrainer und ergänzte: «Leider konnten wir eine Vielzahl an Chancen nicht nutzen.»

Erster Sieg von San Marino
Kleine Freudentänze zeigten die Marinesen nach dem Schlusspfiff. «Wir sind überglücklich, denn San Marino gelang der erste Länderspielsieg. Aus diesem Grund sind wir zufrieden», bemerkte San Marinos Nationaltrainer Giampaolo Mazza. Selva jagte einen von Muccioli zugespielten Freistoss aus 20 Metern ins linke Lattenkreuz (0:1). Das bissigere San Marino, das teilweise überhart einstieg, verwaltete den Vorsprung sicher, zumal Liechtenstein alles andere als stilsicher auftrat. Erst nach 25 Minuten entwickelten die Gäste mehr Tempo und Druck, sodass die Gastgeber mit mehr Defensivarbeit beschäftigt waren. Im defensiven Mittelfeld der Gäste unterliefen viele leichtsinnige Abspielfehler. Mario Frick (11. /21.), Burgmeier (22.), D’Elia (33. /40.) nutzten das Chancenplus nicht, stattdessen wäre Alex Gasperoni beinahe das 0:2 geglückt (35.).

Reaktion blieb lange aus
Nach der Halbzeit durfte eine Reaktion erwartet werden, doch sie blieb lange aus. Zu zaghaft war das Bemühen, San Marino konzentrierte sich längst auf Konter und blieb nicht ungefährlich. Torhüter Jehle zeigte die beste Tat, um Selva (64.) zu stoppen. Martin Stocklasa (51.), Burgmeier (52.), Vogt (78.) und D’Elia (81.) reüssierten nicht, im Offensivspiel fehlte die Kreativität; zu durchsichtig, mit langen Bällen agierte Liechtenstein.