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SUI
1 : 0
LIE
 90' Daniel Gygax 1:0
-
Freundschaftsspiele
06.06.2004 16:15 Uhr
Spielort
Zürich, Hardturm Stadion
10200 Zuschauer
Schiedsrichter
Dietmar Grabek (AUT)
Schiedsrichter-Assistenten
Bernhard Zauner (AUT)
Raimund Buch (AT)

Startaufstellung

ZUBERBÜHLER
Bernt HAAS   ab 46' BERNER
HENCHOZ   ab 46' ZWYSSIG
Murat YAKIN
SPYCHER   ab 46' Ludovic MAGNIN
Daniel GYGAX
CELESTINI   ab 74' Ricardo CABANAS
Hakan YAKIN
WICKY   ab 46' HUGGEL
Alexander FREI   ab 81' Johan VONLANTHEN
CHAPUISAT   ab 81' RAMA
Peter JEHLE
Martin TELSER
Daniel HASLER
Christof RITTER
Michael STOCKLASA
Roger BECK   ab 46' Ronny BÜCHEL
Martin STOCKLASA
Andreas GERSTER
Franz BURGMEIER   ab 79' Martin BÜCHEL
Mario FRICK
Thomas BECK   ab 85' Franz-Josef VOGT

Ersatzspieler

Johan VONLANTHEN
Ludovic MAGNIN
HUGGEL
BERNER
ZWYSSIG
Ricardo CABANAS
RAMA
Martin BÜCHEL
Ronny BÜCHEL
Franz-Josef VOGT

Trainer

unbekannt
Martin Andermatt
  • 46' Berner kommt für Bernt Haas (0:0)
  • 46' Zwyssig kommt für Henchoz (0:0)
  • 46' Ludovic Magnin kommt für Spycher (0:0)
  • 46' Huggel kommt für Wicky (0:0)
  • 46' Ronny Büchel kommt für Roger Beck (0:0)
  • 74' Ricardo Cabanas kommt für Celestini (0:0)
  • 79' Martin Büchel kommt für Franz Burgmeier (0:0)
  • 81' Johan Vonlanthen kommt für Alexander Frei (0:0)
  • 81' Rama kommt für Chapuisat (0:0)
  • 85' Franz-Josef Vogt kommt für Thomas Beck (0:0)
  • 90' Daniel Gygax (1:0)

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Gygax zerstört Liechtensteins Traum

Drei Minuten fehlten Liechtenstein im letzten Test der Schweizer Fussballnati vor der EURO 2004 zum torlosen Remis. Ein Flatterball von Gygax rettete den Eidgenossen den 1:0 (0:0)-Sieg (90.).

«Es ist nichts Neues, dass Mario Frick kein Langschläfer, sondern schnell und trickreich ist. Zum Glück hat er nicht getroffen», atmete der Schweizer Nationaltrainer Kuhn erleichtert auf. In der Tat sorgten Liechtensteins Offensivkräfte immer wieder für grosse Gefahr. «Leider hat es am letzten Pass gefehlt. An der Qualität des letzten Zuspiels müssen wir noch arbeiten», so Nationaltrainer Andermatt.

Mutiger, frecher Auftritt
Mutig und frech startete Liechtensteins Team in das vierte Aufeinandertreffen mit dem «grossen Bruder» Schweiz. Wohl deshalb erarbeiteten sich die Gäste auch die ersten Chancen und zeugten von der positiven Spielgestaltung: Thomas Beck (3.), Martin Stocklasa (13.), Mario Frick (16. / 34.) und Burgmeier (31.) scheiterten. Erst nach der Startviertelstunde kam die Schweiz besser auf Touren und erarbeitete sich ein optisches Übergewicht. Einzig, wenn Hakan Yakin die Spitzen mit einem Direktpass bediente, entstand Gefahr. Letztlich sorgte Jehle dafür, dass die Null zur Halbzeit noch stand: Er rettete gegen Frei (23. / 35.) und Chapuisat (40.).

Bild änderte sich unwesentlich
Im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild nur unwesentlich, obwohl die Schweizer Defensive mit frischen  Kräfte agierte. Liechtenstein zog sich weit zurück, hielt sich in der Defensive kompakt und liess keine Konterchance aus. Vor allem Frick, der leicht hängend spielte, sowie Martin Stocklasa überzeugten im Spiel nach vorne.

Die Schweiz kam durch Chapuisat (46.), Huggell (52.), Hakan Yakin (53 / 68.), Rama (85.) und Cabanas (86.) zu Chancen, derweil Frick Torhüter Zuberbühler nicht wirklich prüfenkonnte (58.). Es roch nach Verzweiflung, wie sich die Eidgenossen im Finish anstellten, Gygax gelang das 1:0. Liechtenstein ist für die taktisch reife Leistung nicht belohnt worden.