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LIE
1 : 2
MKD
 33' Fabio D'Elia 1:0
 81' Baldovaliev 1:1
 93' Illioski 1:2
Freundschaftsspiele
12.11.2005 16:00 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
1350 Zuschauer
Schiedsrichter
Markus Nobs (SUI)
Schiedsrichter-Assistenten
Rudolf Käppeli (SUI)
Reto Johann (SUI)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER
Daniel HASLER
Fabio D'ELIA
   ab 50' Marco RITZBERGER
Michael STOCKLASA
Roger BECK   ab 71' Wolfgang KIEBER
Martin STOCKLASA

Raphael ROHRER   ab 78' Stefan BÜCHEL
Franz BURGMEIER   ab 30' Ronny BÜCHEL
Benjamin FISCHER
Thomas BECK
KMETOVSKI
VASOVSKI
SEDLOSKI

Igor MITRESKI
NOVESKI   ab 58' Goran POPOV
MASEV   ab 71' NOHIJ
MEGLESKI

TASEVSKI   ab 60' SUMULIKOSKI
SAKIRI   ab 46' BALDOVALIEV
PANDEV

NAUMOVSKI
   ab 50' ILLIOSKI

Ersatzspieler

Stefan BÜCHEL
Ronny BÜCHEL
Marco RITZBERGER
Wolfgang KIEBER
Goran POPOV
NOHIJ
SUMULIKOSKI
BALDOVALIEV
ILLIOSKI

Trainer

Martin Andermatt
unbekannt
  • 30' Ronny Büchel kommt für Franz Burgmeier (0:0)
  • 33' Fabio D'Elia (1:0)
  • 38' Naumovski (1:0)
  • 41' Martin Stocklasa (1:0)
  • 41' Sedloski (1:0)
  • 46' Baldovaliev kommt für Sakiri (1:0)
  • 49' Fabio D'Elia (1:0)
  • 50' Marco Ritzberger kommt für Fabio D'Elia (1:0)
  • 50' Illioski kommt für Naumovski (1:0)
  • 58' Goran Popov kommt für Noveski (1:0)
  • 60' Sumulikoski kommt für Tasevski (1:0)
  • 71' Wolfgang Kieber kommt für Roger Beck (1:0)
  • 71' Nohij kommt für Masev (1:0)
  • 78' Stefan Büchel kommt für Raphael Rohrer (1:0)
  • 81' Baldovaliev (1:1)
  • 81' Megleski (1:1)
  • 90' Pandev (1:1)
  • 93' Illioski (1:2)
Quelle: Ernst Hasler

Als die Felle davonschwammen

Es hätte für Liechtenstein ein Happy-End werden können, doch letztlich fehlten gegen ein technisch versiertes Mazedonien die Kaltschnäuzigkeit.  In der Nachspielzeit erzielten die Gäste den 1:2 (1:0)-Siegestreffer (93.).

Bis zur 81. Minute hatte die Führung – D’Elia traf mit dem Kopf (33.) – gehalten. Im Finish schwammen die Felle davon: Baldovaliev (81.) und Ilioski (93.) gelangen die späten Tore.

Trotz vieler Patzer Pausenführung

Einer perfekten Startphase der Liechtensteiner folgte eine Verunsicherung, denn die Bälle im zentralen Mittelfeld gingen zu schnell verloren. Rohrer tat sich in der zentralen Position schwer und wusste später im Aussenraum besser zu gefallen. Fischer (6.), Burgmeier (6.), Rohrer (24.), Ronny Büchel (32.) und Martin Stocklasa (39.) fehlte die Entschlossenheit. Gedanklich waren die Mazedonier den Gastgebern längst immer ein Tick voraus. Der Chancenanteil sprach indes Bände: Vasoski (16.), Pandev (18. / 21. / 26.) und Masev (40.) scheiterten am starken Jehle. Entgegen dem Spielverlauf ging Liechtenstein in Front.

Fahrlässiger Umgang mit Kontern

Im zweiten Abschnitt blieben die Mazedonier spielbestimmend und setzten sich vor dem FL-Strafraum fest. Die Gastgeber konnten sich immer wieder lösen und Konter fahren. Rohrer (48.), Roger Beck (54.) und Fischer (74. / 77.) hätten Torerfolge herbeiführen müssen; es fehlte die Kaltschnäuzigkeit. Statt 2:0 hiess es 1:1 und als Michael Stocklasa im umpassendsten Moment ausrutschte, war Ilioski zur Stelle (1:2). Der Zeitpunkt war unglücklich, doch Pandev (51.), Baldovaliev (61. / 68.), der auch noch die Lattenoberkante traf (84), und Sumulikoski (69.) besassen beste Chancen. «Es war ein glücklicher Sieg, weil der Siegtreffer in der Nachspielzeit fiel», gestand Mazedoniens Nationaltrainer Boban Babunski und ergänzte: «Die Entwicklung ist sichtbar, diese Mannschaft ist nicht mehr jenes Team wie früher. Liechtenstein steht kompakt. Zudem besticht die gute Ballkontrolle im Mittelfeld.»