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LIE
0 : 1
TOG
-
 55' Kader 0:1
Freundschaftsspiele
02.06.2006 19:30 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
2700 Zuschauer
Schiedsrichter
Robert Schörgenhofer (AUT)
Schiedsrichter-Assistenten
Mario Strudl (AT)
Stephan Bischof (AUT)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER
Fabio D'ELIA
Daniel HASLER
Marco RITZBERGER
Roger BECK   ab 46' Franz-Josef VOGT

Martin STOCKLASA
Ronny BÜCHEL   ab 71' Martin BÜCHEL
Franz BURGMEIER   ab 14' Raphael ROHRER
Thomas BECK   ab 79' Daniel FRICK
Benjamin FISCHER   ab 84' Wolfgang KIEBER
Kossi AGASSA
Massameso TCHANGAI
Yaovi Dosseh ABALO
Daré NIBOMBE
Ludovic ASSEMOASSA   ab 74' Richmond FORSON
Yao Junior SENAYA JUN.   ab 39' Thomas DOSSEVI
Kaka AZIAWONOU
Alexis ROMAO
Cherif Touré MAMAM
Sheyi ADEBAYOR
KADER

Ersatzspieler

Martin BÜCHEL
Wolfgang KIEBER
Franz-Josef VOGT

Daniel FRICK
Raphael ROHRER
Moustapha SALIFOU
Thomas DOSSEVI
Richmond FORSON

Trainer

Martin Andermatt
unbekannt
  • 14' Raphael Rohrer kommt für Franz Burgmeier (0:0)
  • 39' Thomas Dossevi kommt für Yao Junior Senaya Jun. (0:0)
  • 46' Franz-Josef Vogt kommt für Roger Beck (0:0)
  • 48' Franz-Josef Vogt (0:0)
  • 55' Kader (0:1)
  • 71' Martin Büchel kommt für Ronny Büchel (0:1)
  • 74' Richmond Forson kommt für Ludovic Assemoassa (0:1)
  • 79' Daniel Frick kommt für Thomas Beck (0:1)
  • 84' Wolfgang Kieber kommt für Benjamin Fischer (0:1)
Quelle: Ernst Hasler

Togo dank Adebayor unberechenbar

Nichts wurde es mit einer Überraschung gegen WM-Teilnehmer Togo: Liechtenstein verlor in einem ausgeglichenen Spiel 0:1 (0:0). Aufgrund des Chancenanteils ging der Sieg in Ordnung.

Es war kein berauschendes Spiel und über weite Strecken von Sicherheit und Passivität geprägt. Kader erzielte den Siegestreffer (55.).

Ausfälle wogen schwer

Mario Frick musste wegen einer Magen-/Darmgrippe forfait geben. Doch auch Burgmeier fiel in der Startphase aus. «Leistungsträger können wir nicht so einfach ersetzen», bedauerte FL-Nationaltrainer Andermatt.

Fischer (3.) auf der einen sowie Mamam (4.), Kader (9.), Adebayor (10.) und Yao Senaya (21.) auf der anderen Seite scheiterten. Das Blatt schien sich zu wenden: Liechtenstein zeigte mehr Mut, nahm mehr Risikobereitschaft auf sich und setzte die Akzente. Es war die stärkste Phase der Liechtensteiner, doch Thomas Beck (29.) und D’Elia, der zweimal innert 25 Sekunden scheiterte (30.), reüssieren wie auch Adebayor (44.) nicht.

Gegentreffer lähmte den Gastgeber

Wenig Engagement und Vorsicht prägten die Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit und prompt gelang Togo der Siegestreffer. Der Schock sass tief, bis auf Fischer (57.) und Rohrer gab es keinen Abschluss mehr zu sehen. Die Afrikaner liessen Mann und Ball laufen, taten nur das Nötigste, liessen aber kaum Klasse aufblitzen. Nur einmal tauchte Kader nochmals gefährlich vor Torhüter Jehle auf (62.).

Liechtenstein fehlte die Kreativität. Wohl deshalb behalf man sich zu oft hoher Zuspiele in die Spitze. Doch die Togolesen liessen einiges zu wünschen übrig, besassen die Lufthohheit. Der Arsenal-Stürmer Adebayor war neben Kader die auffälligste Figur auf dem Platz. «Adebayor ist meine zweite Hand auf dem Platz. Wir brauchen ihn, wie ihn andere Teams auch gerne hätten», lächelte Togos Nationaltrainer Otto Pfister. Hasler agierte in der Viererkette sehr aufmerksam, im Mittelfeld ergänzten sich Ronny Büchel und Martin Stocklasa gut, im Angriff konnte Fischer gewisse Gefahr erzeugen.