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LIE
1 : 3
AUS
 7' Neill (Eigentor) 1:0
 20' Sterjovski 1:1
 75' Kennedy 1:2
 83' Aloisi 1:3
Freundschaftsspiele
07.06.2006 19:30 Uhr
Spielort
Ulm, Donau-Stadion
7000 Zuschauer
Schiedsrichter
Wolfgang Stark (GER)
Schiedsrichter-Assistenten
Volker Wezel (GER)
Josef Maier (GER)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER
Fabio D'ELIA
Daniel HASLER
Marco RITZBERGER
Thomas BECK   ab 88' Roger BECK
Ronny BÜCHEL
Martin STOCKLASA
Sandro MAIERHOFER   ab 69' Daniel FRICK
Benjamin FISCHER   ab 88' Raphael ROHRER
Mario FRICK
KALAC
MOORE   ab 78' BEAUCHAMP
NEILL
POPOVIC
EMERTON
SKOKO   ab 86' SARKIES
CAHILL
   ab 86' KILKENNY
LAZARIDIS   ab 68' THOMPSON
STERJOVSKI   ab 86' MILLIGAN
KEWELL   ab 59' KENNEDY
ALOISI

Ersatzspieler

Daniel FRICK
Raphael ROHRER
Roger BECK
BEAUCHAMP
SARKIES
KILKENNY
THOMPSON
MILLIGAN
KENNEDY

Trainer

Martin Andermatt
unbekannt
  • 7' Neill (1:0)
  • 20' Sterjovski (1:1)
  • 45' Cahill (1:1)
  • 59' Kennedy kommt für Kewell (1:1)
  • 68' Thompson kommt für Lazaridis (1:1)
  • 69' Daniel Frick kommt für Sandro Maierhofer (1:1)
  • 75' Kennedy (1:2)
  • 78' Beauchamp kommt für Moore (1:2)
  • 83' Aloisi (1:3)
  • 86' Kilkenny kommt für Cahill (1:3)
  • 86' Sarkies kommt für Skoko (1:3)
  • 86' Milligan kommt für Sterjovski (1:3)
  • 88' Raphael Rohrer kommt für Benjamin Fischer (1:3)
  • 88' Roger Beck kommt für Thomas Beck (1:3)
Quelle: Ernst Hasler

Der Unterschied dank zweier Kopftore

Ein frühes Tor gab Liechtenstein die nötige Sicherheit, um gegen das WM-Team Australien lange Zeit mitzuhalten. Letztlich konnten die Australier dank ihrer Kopfballstärke die Partie als 3:1 (1:1)-Sieger verlassen.

Ein Neill-Eigentor brachte Liechtenstein in Front (17.), Sterjovski (20.), Kennedy (75.) und Aloisi (83.) drehten das Ding noch für Australien, sodass der schmeichelhafte Sieg der Aussis wenige Tage vor dem WM-Auftakt Tatsache wurde. Liechtensteins Nationaltrainer Andermatt übte sich in Zurückhaltung. «Obwohl wir erst seit zehn Tagen im Training stecken, war die Leistung in Ordnung», bilanzierte Andermatt. Sein Gegenüber sprach plötzlich davon, dass offenbar seine zweite Garnitur auf dem Platz stand.

Chancen nicht genutzt

Die Liechtensteiner Führung schockte Australien, stattdessen besass Liechtenstein Möglichkeiten. Fischer (10.) und ein Foulvergehen von Torhüter Kalac an Mario Frick ahndete der Ref nicht (18.), stattdessen fiel das 1:1. Liechtenstein hielt den Ball geschickt in den eigenen Reihen, entwickelte jedoch wenig Raumgewinn. Mutiger agierte die Andermatt-Elf nach der Pause. Thomas Beck (46.), Ritzberger (48.), Mario Frick (52. / 76. / 78.) und Roger Beck (90.) hätten mehr aus ihren Grosschancen machen müssen. Diesen Szenen konnte Australien vorerst nur wenig entgegensetzen. Moore (51.), Aloisi (52.) und Cahill (59.) agierten zu harmlos, trotzdem gelang noch die Wende.

Fehlende Effizienz

Liechtenstein hätte Australien mehr als ärgern können. Doch die fehlende Effizienz gab den Ausschlag zu ungunsten Liechtensteins. Dass Australien punkte Spielaufbau mässig auftrat, sah Nationaltrainer Hiddink gelassen: «In den WM-Partien besteht ein grösseres Gleichgewicht; wir werden uns darauf ausrichten. Wenn eine Mannschaft gut organisiert ist, ist es nicht einfach, zu Chancen zu kommen. Einige Spieler wollen wir noch fit bringen, um dieses Handicap auszumerzen.»