schliessen
LIE
0 : 3
SUI
-
 11' Alexander Frei 0:1
 51' Alexander Frei (Elfmeter) 0:2
 65' Xavier Margairaz 0:3
Freundschaftsspiele
16.08.2006 20:15 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
4837 Zuschauer
Schiedsrichter
Bernhard Brugger (AT)
Schiedsrichter-Assistenten
Norbert Schwab (AUT)
Michael Pointer (AT)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Marco RITZBERGER
   ab 56' Sandro MAIERHOFER
Daniel HASLER
Christof RITTER   ab 71' Raphael ROHRER
Martin TELSER
Thomas BECK
Ronny BÜCHEL   ab 46' Martin BÜCHEL
Martin STOCKLASA
Franz BURGMEIER
Mario FRICK   ab 80' Daniel FRICK
Fabio D'ELIA   ab 58' Roger BECK
ZUBERBÜHLER   ab 46' Fabio COLTORTI
Philipp DEGEN   ab 72' Stéphane GRICHTING
Johan DJOUROU
Patrick MÜLLER
Ludovic MAGNIN

Johann VOGEL   ab 46' Blerim DZEMAILI
Daniel GYGAX

Xavier MARGAIRAZ   ab 69' Ricardo CABANAS
Tranquillo BARNETTA   ab 65' SPYCHER
Alexander FREI   ab 61' Mauro LUSTRINELLI
Marco STRELLER

Ersatzspieler

Martin BÜCHEL
Sandro MAIERHOFER
Roger BECK
Raphael ROHRER
Daniel FRICK
Blerim DZEMAILI
Fabio COLTORTI
Mauro LUSTRINELLI
SPYCHER
Ricardo CABANAS
Stéphane GRICHTING

Trainer

Martin Andermatt
unbekannt
  • 11' Alexander Frei (0:1)
  • 37' Marco Ritzberger (0:1)
  • 44' Ludovic Magnin (0:1)
  • 46' Blerim Dzemaili kommt für Johann Vogel (0:1)
  • 46' Fabio Coltorti kommt für Zuberbühler (0:1)
  • 46' Martin Büchel kommt für Ronny Büchel (0:1)
  • 51' Alexander Frei (0:2)
  • 56' Sandro Maierhofer kommt für Marco Ritzberger (0:2)
  • 58' Roger Beck kommt für Fabio D'Elia (0:2)
  • 61' Mauro Lustrinelli kommt für Alexander Frei (0:2)
  • 65' Xavier Margairaz (0:3)
  • 65' Spycher kommt für Tranquillo Barnetta (0:3)
  • 69' Ricardo Cabanas kommt für Xavier Margairaz (0:3)
  • 71' Raphael Rohrer kommt für Christof Ritter (0:3)
  • 72' Stéphane Grichting kommt für Philipp Degen (0:3)
  • 80' Daniel Frick kommt für Mario Frick (0:3)
  • 88' Daniel Gygax (0:3)
Quelle: Ernst Hasler

Ein Schaulaufen der Eidgenossen

Das Nachbarduell zwischen Liechtenstein und der Schweiz endete mit einem deutlichen 0:3 (0:1)-Sieg der Gäste. Es war ein Schaulaufen der Schweiz, die Liechtensteiner standen dabei Spalier, obwohl sie mehrere Chancen zu einem Tor besassen.

Die Schweizer konnten sich mit einer starken Startphase den nötigen Respekt verschaffen, den die müde wirkenden Liechtensteiner nie wirklich ablegen konnten. Einzig Mario Frick konnte eine Halbzeit lang Akzente setzen und die Gästeabwehr etliche Male fordern. Danach tauchte der stärkste Liechtensteiner ab. Frei mit einem Doppelpack (11. / 51.) sowie Margairaz (65.) liessen sich als Torschützen feiern.

Furiose Eidgenossen

In der Startphase agierten die Schweizer von Anbeginn furios. Schon deshalb erstaunte der Führungstreffer nicht. Gygax (2. / 7.), Frei (4.), Djourou (17.), Streller (21.), Gygax (41.) und Margairaz (47. /49.) besassen Möglichkeiten und belegten, dass die Schweiz die Gangart bestimmte.

Nach dem Rückstand blieb die Nervosität beim Gastgeber im Spiel. Schon im Spielaufbau unterliefen einfachste Abspielfehler, sodass lange Zeit nie wirklich Gefahrenmomente vor Torhüter Zuberbühler erzeugt werden konnten. Burgmeier konnte zumindest einige glänzende Angriffe lancieren und auch Mario Frick bäumte sich gegen die Niederlage auf. Er zog dreimal beherzt ab (30. / 31. / 45.); die beste Chance liess er aus, als er solo vor Zuberbühler den Ball nicht unter Kontrolle brachte (36.).

Foulpenalty schockt Liechtenstein

Das 0:2 mittels Foulpenalty versetzte Liechtenstein während Minuten in einen Schockzustand. In jener Phase, als die Liechtensteiner durch Thomas Beck nahe am Anschlusstreffer waren (55. /64.), gelang der Schweiz die Entscheidung. Streller (58.), Magnin (74.), Lustrinelli (84.) und Dzemaili (87.) kamen zu gefährlichen Abschlüssen, die entweder das Ziel verfehlten oder von Torhüter Jehle gebändigt wurden. Burgmeier verpasste das Ehrentor (86.). Liechtenstein legte für einmal wenig Mut zu Tage und liess die Frische vermissen.