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LIE
1 : 2
AUT
 68' Mario Frick 1:0
 77' Garics 1:1
 84' Prager 1:2
Freundschaftsspiele
06.10.2006 18:00 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
3750 Zuschauer
Schiedsrichter
René Rogalla (SUI)
Schiedsrichter-Assistenten
Jean-Paul Remy (SUI)
Edi Kaufmann (SUI)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Martin TELSER
Daniel HASLER   ab 54' Fabio D'ELIA
Christof RITTER
Yves OEHRI
Thomas BECK   ab 88' Daniel FRICK
Martin BÜCHEL   ab 80' Raphael ROHRER
Martin STOCKLASA
Franz BURGMEIER   ab 78' Roger BECK
Mario FRICK
Benjamin FISCHER   ab 62' Ronny BÜCHEL
PAYER
STANDFEST   ab 81' PRAGER
EDER
FELDHOFER
PLASSNEGGER   ab 67' Christian FUCHS
MÖRZ   ab 76' GARICS
AUFHAUSER
IVANSCHITZ   ab 92' ERTL
LEITGEB   ab 46' WEISSENBERGER
LINZ
Marc JANKO   ab 62' KULJIC

Ersatzspieler

Fabio D'ELIA
Daniel FRICK
Raphael ROHRER
Roger BECK
Ronny BÜCHEL
KULJIC
GARICS
ERTL
WEISSENBERGER
PRAGER
Christian FUCHS

Trainer

Martin Andermatt
Josef Hickersberger
  • 46' Weissenberger kommt für Leitgeb (0:0)
  • 54' Fabio D'Elia kommt für Daniel Hasler (0:0)
  • 62' Ronny Büchel kommt für Benjamin Fischer (0:0)
  • 62' Kuljic kommt für Marc Janko (0:0)
  • 67' Christian Fuchs kommt für Plassnegger (0:0)
  • 68' Mario Frick (1:0)
  • 76' Garics kommt für Mörz (1:0)
  • 77' Garics (1:1)
  • 78' Roger Beck kommt für Franz Burgmeier (1:1)
  • 80' Raphael Rohrer kommt für Martin Büchel (1:1)
  • 81' Prager kommt für Standfest (1:1)
  • 84' Prager (1:2)
  • 88' Daniel Frick kommt für Thomas Beck (1:2)
  • 92' Ertl kommt für Ivanschitz (1:2)
Quelle: Ernst Hasler

Wie gewonnen, so zerronnen

Wann hat es das gegeben? Liechtenstein spielt das grosse Österreich an die Wand, dominiert nach Belieben, verliert letztlich dennoch mit 1:2 (0:0)-Toren, obwohl Mario Frick Liechtenstein verdient 1:0 in Front geschossen hatte (68.).

Wie gewonnen so zerronnen, musste Liechtenstein einen möglichen Sieg im Finish preisgeben. Die Einwechselspieler Garics (77.) und Prager (84.) retteten Österreichs Ehre und stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Das 1:2 musste Jehle auf seine Kappe nehmen.

Lebhafter Beginn

Etliche Fans, die zu spät kamen, mussten sich ärgern, denn sie verpassten einen lebhaften Beginn, wobei vor allem Liechtenstein zu Möglichkeiten kam. Fischer (6.) und Mario Frick (8. / 10.) scheiterten und einen Kopfball setzte Fischer ans Lattenkreuz (38.). Stockfehler bei den Österreichern zeugten in der Startphase von Nervosität in der Gästeelf. Leitgeb und Ivanschitz sahen ihre Schüsse von Jehle gehalten (10.). Ivanschitz (31.) und März (44.) verpassten; Linz traf den Aussenpfosten (18.). Liechtenstein zeigte Leidenschaft und spielte keck nach vorne. Lediglich im Spielaufbau gab es oft leichtsinnige Abspielfehler, weshalb Österreich zu relativ leichten Ballgewinnen kam. Nur allmählich kamen die Gäste besser in Tritt.

Eine schmerzhafte Niederlage

«Hicke raus», tönte es zu Beginn der zweiten Halbzeit aus dem österreichischen Fanksektor. Das beflügelte die Liechtensteiner, die spielerisch mehr drauf hatten und das Spiel dominierten. Stocklasa (50.) und Thomas Beck (58.) scheiterten. Mit der Führung im Rücken zog sich der Gastgeber in der Folge weit zurück, baute das ÖFB-Team auf, das plötzlich mehr Mut fasste. Bis zur Wende musste Jehle lediglich einen Eder-Kopfball bändigen (72.). Büchel vergab den erneuten Führungstreffer (81.); Thomas Beck (86.) und D’Elia (91.) scheiterten an Torhüter Payer, der Österreichs Sieg rettete. Es tat weh, dass Liechtenstein – mit einem überragenden Mario Frick – nicht als Sieger vom Platz ging. Liechtensteins Defensive zeigte Nerven, als der Sieg greifbar nahe schien.