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LIE
0 : 2
LTU
-
 51' Edgaras Cesnauskis 0:1
 75' Edgaras Cesnauskis 0:2
WM Qualifikation 2014 - Gruppe G
12.10.2012 19:30 Uhr
Spielort
Rheinpark Stadion Vaduz
1112 Zuschauer
Schiedsrichter
Slavko Vincic (SVN)
Schiedsrichter-Assistenten
Andrej Kokolj (SVN)
Marko Stancin (SVN)

Startaufstellung

Benjamin BÜCHEL
Ivan QUINTANS

Daniel KAUFMANN
Martin STOCKLASA
Yves OEHRI
Franz BURGMEIER
Sandro WIESER   ab 84' Lucas EBERLE
Michele POLVERINO
Philippe ERNE
   ab 87' Philipp OSPELT
Thomas BECK

Nicolas HASLER   ab 73' Niklas KIEBER
Zydrunas KARCEMARSKAS
Deividas SEMBERAS

Ramunas RADAVICIUS
Tadas KIJANSKAS
Marius ZALIUKAS
Deividas CESNAUSKIS   ab 58' Darvydas ŠERNAS
Edgaras CESNAUSKIS

Tomas DANILEVICIUS   ab 87' Arturas RIMKEVICIUS
Saulius MIKOLIUNAS

Arunas KLIMAVICIUS
Arvydas NOVIKOVAS

Ersatzspieler

Cengiz BICER
Lucas EBERLE
Vinzenz FLATZ
Niklas KIEBER
Philipp OSPELT
Ernestas SETKUS
Vytautas ANDRIUSKEVICIUS
Darvydas ŠERNAS
Tadas LABUKAS
Linas PILIBAITIS
Karolis CHVEDUKAS
Arturas RIMKEVICIUS
Mindaugas PANKA
Valdemar BOROVSKIJ
Emilijus ZUBAS
Georgas FREIDGEIMAS
Marius STANKEVICIUS

Trainer

Bidu Zaugg
Csaba Laszlo
  • 1'  (0:0)
    Anpfiff im Rheinpark Stadion.
  • 5'  (0:0)
    Erster Angriff für die Liechtensteiner nach Doppelpass von Franz Burgmeier und Thomas Beck.
  • 17'  (0:0)
    Erste gute Chance für die Gäste aus Litauen. Torhüter Büchel verhindert die Führung jedoch mit einer Glanztat.
  • 18'  (0:0)
    Konter der Liechtensteiner über Nicolas Hasler und Philippe Erne, der den Litauer Torhüter mit einem Schuss aus rund 20 Metern prüft.
  • 29'  (0:0)
    Gefährliche Freistosssituation für Liechtenstein. Sandro Wieser spielt den Ball hoch auf den zweiten Pfosten, doch keiner seiner Mitspieler kommt heran.
  • 32' Deividas Semberas (0:0)
  • 35'  (0:0)
    Erster Eckball für die Liechtensteiner.
  • 36'  (0:0)
    Thomas Beck tritt einen Freistoss, der von Nicolas Hasler mit dem Kopf in Richtung Tor verlängert wird, allerdings zu schwach ausfällt.
  • 45' Saulius Mikoliunas (0:0)
  • 45'  (0:0)
    Vor der Pause noch ein schöner Angriff der Liechtensteiner über Polverino und Burgmeier, der einen Gegenspieler ausspielt, dann aber über das Tor schiesst.
  • 45'  (0:0)
    Halbzeit im Rheinpark Stadion in einem Spiel mit wenig Höhepunkten.
  • 46'  (0:0)
    Weiter geht's im Spiel Liechtenstein - Litauen.
  • 51' Edgaras Cesnauskis (0:1)
    Tor für Litauen. Edgaras Cesnauskis bezwingt Torhüter Büchel mit einem Flachschuss ins weite Eck.
  • 55' Edgaras Cesnauskis (0:1)
  • 56'  (0:1)
    Nach Foul an Polverino hat Liechtenstein eine gute Freistosschance durch Thomas Beck. Sein Schuss streift knapp am Tor vorbei.
  • 58' Darvydas Šernas kommt für Deividas Cesnauskis (0:1)
  • 60' Thomas Beck (0:1)
  • 61' Philippe Erne (0:1)
  • 64' Ivan Quintans (0:1)
  • 73' Niklas Kieber kommt für Nicolas Hasler (0:1)
  • 75' Edgaras Cesnauskis (0:2)
    0:2 für Litauen durch einen Distanzschuss von Cesnauskis, der unhaltbar für Büchel unter die Latte fährt.
  • 84' Lucas Eberle kommt für Sandro Wieser (0:2)
  • 87' Philipp Ospelt kommt für Philippe Erne (0:2)
  • 87' Arturas Rimkevicius kommt für Tomas Danilevicius (0:2)
  • 90'  (0:2)
    Chance für Liechtenstein durch einen Kopfball von Debütant Niklas Kieber.
  • 90' (+2)Marius Stankevicius (0:2)

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Litauen revanchiert sich

Im dritten WM-Ausscheidungsspiel kassierte Liechtenstein die dritte Niederlage. Gegen Litauen kassierten die Zaugg-Schützlinge eine 0:2 (0:0)-Niederlage. Litauen reichte eine Leistungssteigerung nach dem Tee zum verdienten Sieg.

Somit revanchierten sich die Litauer für die Schmach in der letzten EM-Qualifikation, als Liechtenstein vier Punkte einfuhr (2:0, 0:0). Edgaras Cernauskas mit einer Doublette (51./75.) sorgte für den entscheidenden Unterschied.

Liechtenstein zeigte eine starke erste Halbzeit, hielt sehr gut dagegen und liess in der Defensive praktisch nichts zu. Letztlich kam es in der zweiten Halbzeit zum Leistungsabfall, weil einige Leistungsträger körperlich stark abbauten. Das ist teilweise auf die fehlende Spielpraxis in ihren Vereinen zurückzuführen.

Wie gewonnen, so zerronnen
Die Partie wickelte sich im ersten Abschnitt mehr oder weniger im Mittelfeld ab. Beide Teams waren bestrebt, aus einer gesicherten Abwehr nach vorne zu kommen. Eine Grosstat von LiechtensteinsTorhüter Benjamin Büchel, der denVorzug vor Bicer erhielt, war notwendig, um die Null halten zu können: Er lenkte einen Radavicius-Schuss aus 17 Metern grossartig über die Querlatte (17.).

Liechtenstein zeigte die nötige Aggressivität und kam mehrmals zum Abschluss, ohne jedoch zwingend zu sein. Burgmeier legte sich das Leder zu weit vor (5.),Wieser verzog seinen Hinterhaltschuss deutlich (12.), derweil Erne seinen Schuss von der Strafraumgrenze zu zentral ansetzte (18.). Die beste Chance besassen Erne, doch seinem Kopfball fehlte die Wucht (36.), sowie Burgmeier, dessen Schrägschuss zu hoch eingestellt war (46.+).

Litauen erhöhte Druck
Im zweiten Abschnitt legte Litauen mehr Engagement am den Tag und wurde prompt belohnt. Die Gäste drängten die FL-Abwehr an den eigenen Strafraum, schliesslich kam der Ball über Radvicius zu Edgaras Cesnauskis, dessen scharfer Flachschuss via Pfosten ins Tor drang (0:1). «Es war eine Reihe von Aktionen, in denen wir den Ball nicht befreien konn- ten. Schliesslich landete der Ball bei meinem Gegenspieler. Er nahm den Ball super an und traf trocken ins lange Eck», ärgerte sich Liechtensteins Verteidiger Yves Oehri. Es kam noch dicker: Nach einem Foul von Radavicius an Polverino – der Ref sah grosszügig darüber hinweg – lancierten die Litauer denAngriff und wiederum Edgaras Cesnauskis traf mit einem Hocheckschuss von der Strafraumgrenze ins linke, obere Eck (0:2). «Wir hatten den Eindruck, dass demTor ein Foul vorausging», ärgerte sich Nationaltrainer Bidu Zaugg.

Liechtenstein war bemüht, ins Spiel zurückzufinden. Es besass vor dem 0:2 einen Hochkaräter, als ein Freistoss von Thomas Beck haarscharf neben dem Tor in Behind ging (56.). Ansonsten konnten die Zaugg-Schützlinge keine zählbarenTorchancen kreieren. Ein Vorstoss von Erne sah vielversprechend aus, doch der FCBSpieler schoss, statt dasAbspiel zu suchen (68.). Deshalb blieb die bittere Erkenntnis: Viel Aufwand, aber kein Ertrag gegen ein Team, das robust auftrat, geschickt die Defensive pflegte und trotzdem immer wieder gefährlich nach vorne kam. Letztlich lebten die Litauer Effizienz vor. Ein harmloser Kopfball von Kieber (92.) war der letzte Abschluss in einem Spiel, in dem Liechtensteins Offensive je länger die Partie dauerte, nur noch ein laues Lüftchen war.