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LIE
0 : 1
GRE
-
 72' Kostas Mitroglou 0:1
WM Qualifikation 2014 - Gruppe G
06.09.2013 20:45 Uhr
Spielort
Rheinpark Stadion Vaduz
2086 Zuschauer
Schiedsrichter
Stanislav Todorov (BUL)
Schiedsrichter-Assistenten
Georgi Slavov (BUL)
Diyan Valkov (BUL)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Ivan QUINTANS
Martin STOCKLASA
Mario FRICK
   ab 27' Andreas CHRISTEN
Yves OEHRI
Sandro WIESER   ab 85' Seyhan YILDIZ
David HASLER

Michele POLVERINO

Nicolas HASLER

Franz BURGMEIER

Mathias CHRISTEN
   ab 90' Robin GUBSER
Orestis KARNEZIS
Giannis MANIATIS
Dimitrios SIOVAS
Panagiotis KONE
   ab 46' Sotiris NINIS
Kostas MITROGLOU
Vassilis TOROSIDIS

Lazaros CHRISTODOULOPOULOS   ab 84' Dimitrios PAPADOPOULOS
Sokratis PAPASTATHOPOULOS
Chose CHOLEBAS

Kostas KATSOURANIS
Panagiotis TACHTSIDIS   ab 67' Giorgos KARAGOUNIS

Ersatzspieler

Cengiz BICER
Robin GUBSER
Sandro WOLFINGER
Andreas CHRISTEN
Olcay GÜR
Seyhan YILDIZ
Burak ERIS
Michalis SIFAKIS
Giorgos TZAVELLAS
Kostas MANOLAS
Alexandros TZIOLIS
Giorgos KARAGOUNIS
Loukas VYNTRA
Giannis FETFATZIDIS
Dimitrios PAPADOPOULOS
Sotiris NINIS
Kostas FORTOUNIS

Trainer

Rene Pauritsch
Fernando Santos
  • 0'  (0:0)
  • 1'  (0:0)
    Griechenland hat Ankick. Das letzte Heimspiel der WM-Qualifiaktion 2014 läuft.
  • 7' Franz Burgmeier (0:0)
  • 8'  (0:0)
    Erstmals Gefahr für das Tor der Liechtensteiner nach einem Freistoss von Kone, der von der Hintermannschaft im zweiten Versuch geklärt werden kann.
  • 12'  (0:0)
    Erste Offensivaktion auch für Liechtenstein über Burgmeier, Quintans und Hasler. Der Angriff kann aber an der Strafraumgrenze abgefangen werden.
  • 18'  (0:0)
    Super Torchance für die Liechtensteiner durch David Hasler. Dieser nimmt den Ball an der Strafraumgrenze per Brust an und zieht dann direkt ab. Der Ball geht jedoch knapp über das Tor.
  • 22' Panagiotis Kone (0:0)
  • 25' Mario Frick (0:0)
  • 27' Andreas Christen kommt für Mario Frick (0:0)
    Mario Frick muss verletzt ausgewechselt werden nachdem er sich bei einer Abwehraktion gegen Mitroglou wohl gezerrt hat.
  • 30'  (0:0)
    Gute Chance für Mitroglou nachdem der Ball von Oehri abgelenkt wird und direkt vor den Füssen vom griechischen Stürmer landet. Jedoch geht auch dieser Schuss knapp über das Tor.
  • 32'  (0:0)
    Ein Freistoss der Griechen von halblinks kommt gefährlich vor das Tor von Jehle, wo Kone mit dem Kopf verzieht.
  • 41' Vassilis Torosidis (0:0)
  • 45' (+1)Chose Cholebas (0:0)
  • 46' Sotiris Ninis kommt für Panagiotis Kone (0:0)
  • 47' David Hasler (0:0)
  • 49'  (0:0)
    Glück für Liechtenstein nach einem schnell vorgetragenen Angriff der Griechen. Mitroglou dreht sich um Stocklasa, schlenzt den Ball jedoch knapp am Tor vorbei.
  • 54'  (0:0)
    Und nochmals Glück für Liechtenstein als ein Kopfball von Mitroglou knapp daneben geht.
  • 59' Mathias Christen (0:0)
  • 59' Chose Cholebas (0:0)
  • 59'  (0:0)
    Glanzparade von Peter Jehle. Er kratzt einen Kopfball von Mitroglou von der Linie.
  • 63'  (0:0)
    Torschuss von Nicolas Hasler nachdem er sich auf der linken Seite gut durchgesetzt hat.
  • 63' Nicolas Hasler (0:0)
  • 66' David Hasler (0:0)
  • 67' Giorgos Karagounis kommt für Panagiotis Tachtsidis (0:0)
  • 67'  (0:0)
    Und wieder ist es Peter Jehle, der die Liechtensteiner mit einem Reflex im Spiel hält.
  • 71'  (0:0)
    Die Griechen verzweifeln an Peter Jehle, der auch einen guten Schuss von Torosidis bravourös entschärft.
  • 72' Kostas Mitroglou (0:1)
    Und dann ist es doch passiert. Mitroglou trifft zum 0:1
  • 74'  (0:1)
    Lattenschuss durch Ninis, der Ball prallt von Jehles rücken ins Aus.
  • 74'  (0:1)
    Auch nach dem Tor der Griechen geht das Duell Mitroglou gegen Jehle weiter. Einen Schuss des Angreifers wehrt Jehle mit dem Fuss ab.
  • 83'  (0:1)
    Doppelchance der Griechen doch Jehle pariert beide Bälle Souverän. Zuerst die Chance von Mitroglou aus kurzer Distanz per Hacke und dann einen Schuss aus der zweiten Reihe.
  • 84' Dimitrios Papadopoulos kommt für Lazaros Christodoulopoulos (0:1)
  • 84' Michele Polverino (0:1)
  • 85' Seyhan Yildiz kommt für Sandro Wieser (0:1)
  • 90' Robin Gubser kommt für Mathias Christen (0:1)
  • 90'  (0:1)
    Schlusspfiff in Liechtenstein. Die Liechtensteiner unterlagen nach einem umkämpften Spiel Griechenland mit 1:0.

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Liechtenstein verpasst Sensation

Liechtenstein brachte die Nummer elf des Fifa-Rankings, Griechenland, arg in Bedrängnis, doch die Sensation blieb im letzten WM-Heimspiel aus, denn der Favorit ging doch noch als 0:1 (0:0)-Sieger vom Platz.

Der bullige Mittelstürmer der Griechen, Kostas Mitroglou (Olympiacos Piräus), erzielte den Siegestreffer (72.). Liechtenstein war im ersten Abschnitt die spielbestimmende Elf, doch die Griechen steigerten sich nach dem Tee erheblich und gingen schliesslich als verdienter Sieger vom Platz. Vor allem die physische Präsenz des Europameisters von 2004 war beeindruckend. Ein überragender Torhüter Jehle liess die Griechen dennoch verzweifeln; rettete er im zweiten Abschnitt doch gleich mehrere hochkarätige Chancen.

Schliesslich bezahlten die Liechtensteiner, die in der zweiten Halbzeit stark abbauten, für ihre engagierte Leistung hart. Nicolas Hasler fehlt nach der zweiten Verwarnung in Litauen wie auch David Hasler, der ungerechtfertigt Gelb-Rot sah (66.).

Konzentrierter Start
Liechtenstein legte einen konzentrierten Start vor, hielt den Ball geschickt in den eigenen Reihen und war mehrheitlich im Ballbesitz. Die Griechen agierten wie erwartet sehr aggressiv und liessen dem Gastgeber kaum Spielraum zu. Beim ersten guten Vorstoss der Liechtensteiner und in Überzahl verpasst David Hasler das richtige Moment des Abspiels (12.). Kurz darauf zog Wieser aus der zweiten Reihe ab, doch sein Schuss fiel zu harmlos aus (14.). Die erste Grosschance liess David Hasler aus: Er übernahm eine Burgmeier-Flanke mit der Brust, drehte sich und jagte den Volley aus 17 Metern haarscharf über die Querlatte (18.).

Liechtenstein kam zu mehreren Freistössen von der Seite, führte sie jedoch sehr schlecht aus. In der Folge kamen die Griechen besser ins Spiel, übten mehr Druck aus. Tachtsidis zog seinen Hinterhaltschuss über das Tor (25.), Mitroglou verzog (30. – Abseits?) und Siovas vergab die beste Chance. Er köpfelte – allerdings von Oehri haarscharf bedrängt – den Ball aus zwei Metern übers Tor (32.). Ein gerechtes Remis zur Halbzeit.

Griechenland legte zu
In der zweiten Halbzeit übernahm sofort Griechenland die Initiative, liess die Liechtensteiner auch nicht mehr gewähren wie noch vor dem Tee. Sturmspitze Mitroglou war fast bei jeder Offensivaktion beteiligt und lediglich Torhüter Jehle konnte ihm Paroli bieten und reagierte mehrmals glänzend. Er fischte seinen Kopfball aus dem Eck (59.), lenkte zudem den Katsouranis-Kopfball an die Querlatte (67.) und hielt den Flachschuss von Katsouranis (70.). Zudem zielte Mitroglou zu hoch (49.) und kann den Cholebas-Pass nicht kontrollieren (50.). Auch köpfelte er aus sechs Metern daneben (54.).

Siegestreffer
Als die Griechen durch Holebas Gelb-Rot (59.) sahen, schien die Partie wieder zu kippen. Liechtenstein kam wieder besser nach vorne, kombinierte zielstrebiger. Nicolas Hasler schoss zu zentral (65.). Kritisch war die Szene, als David Hasler von Torosidis im Strafraum gefoult wurde (65.), doch der unsichere Ref liess weiterspielen. Auf der Gegenseite gelang den Griechen doch noch der Siegestreffer: Torosidis düpierte Oehri und sein scharfes Flachzuspiel vors Tor verwertete Mitroglou (0:1).

In der Folge konnten die Liechtensteiner nicht mehr wirklich reagieren; zu ausgepowert war das Gros der Spieler. Einen Ninsis-Kracher bändigte Jehle (74.), zudem behalf sich Jehle einer Fussabwehr gegen Mitroglou (74.). Die Griechen suchten die Entscheidung und schliesslich blieb Jehle ein weiteres Mal gegen Mitroglou Sieger (83.). Liechtenstein löste sich in den letzten Minuten aus der Umklammerung, denn Yildiz brachte in der Offensive nochmals etwas Entlastung. Da aber der finale Pass fehlte, blieb es bei der knappen 0:1-Niederlage, die vor allem den Griechen hilft, denn der bisherige Leader Bosnien & Herzegowina patzte zu Hause gegen die Slowakei (0:1).