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GRE
2 : 0
LIE
 7' Dimitris Salpingidis 1:0
 81' Giorgos Karagounis 2:0
-
WM Qualifikation 2014 - Gruppe G
15.10.2013 19:00 Uhr
Spielort
Georgios Karaiskakis, Athen
- Zuschauer
Schiedsrichter
Libor Kovarik (CZE)
Schiedsrichter-Assistenten
Krystof Mencl (CZE)
Jiri Molacek (CZE)

Startaufstellung

Orestis KARNEZIS
Loukas VYNTRA
Chose CHOLEBAS
Kostas KATSOURANIS
Dimitrios SIOVAS
Alexandros TZIOLIS
Panagiotis KONE
   ab 46' Andreas SAMARIS
Giorgos KARAGOUNIS
Dimitris SALPINGIDIS

Giorgos SAMARAS   ab 69' Lazaros CHRISTODOULOPOULOS
Kostas MITROGLOU   ab 86' Stefanos ATHANASIADIS
Peter JEHLE
Yves OEHRI

Daniel KAUFMANN
Martin STOCKLASA

Franz BURGMEIER

Andreas CHRISTEN
Michele POLVERINO
Sandro WIESER
Nicolas HASLER
David HASLER   ab 90' Seyhan YILDIZ
Mathias CHRISTEN   ab 82' Philippe ERNE

Ersatzspieler

Stefanos KAPINO
Michalis SIFAKIS
Andreas SAMARIS
Giorgos TZAVELLAS
Kostas MANOLAS
Vassilis TOROSIDIS
Lazaros CHRISTODOULOPOULOS
Stefanos ATHANASIADIS
Sotiris NINIS
Sokratis PAPASTATHOPOULOS
Giannis FETFATZIDIS
Panagiotis TACHTSIDIS
Cengiz BICER
Olcay GÜR
Ivan QUINTANS
Robin GUBSER
Philippe ERNE
Seyhan YILDIZ
Burak ERIS
Domenico MACRI

Trainer

Fernando Santos
Rene Pauritsch
  • 7' Dimitris Salpingidis (1:0)
  • 10' Panagiotis Kone (1:0)
  • 11'  (1:0)
    Weitere gefährliche Aktion der Griechen mit einem Halbvolley von Kone, der knapp über das Tor geht.
  • 20'  (1:0)
    Eine erste gute Aktion der Liechtensteiner mit einem gelungen Schuss von Sandro Wieser, welcher vom Torhüter glänzend pariert wird.
  • 23'  (1:0)
    Und gleich noch eine gute Aktion der Liechtensteiner. Franz Burgmeier passt von links scharf in den Strafraum, wo Andreas Christen im letzten Moment am Abschluss gehindert werden kann.
  • 42'  (1:0)
    Glück für Liechtenstein bei einem Flachschuss von Salpingidis, der knapp am Tor vorbeigeht.
  • 46' Andreas Samaris kommt für Panagiotis Kone (1:0)
  • 52' Dimitris Salpingidis (1:0)
  • 69' Franz Burgmeier (1:0)
  • 69' Lazaros Christodoulopoulos kommt für Giorgos Samaras (1:0)
  • 70'  (1:0)
    Konterchance für Liechtenstein über Andreas Christen, der zum Schluss hängen bleibt. Der Ball gelangt jedoch zu seinem Bruder Mathias, dessen Schuss am Tor vorbeigeht.
  • 75' Yves Oehri (1:0)
  • 78' Martin Stocklasa (1:0)
  • 81' Giorgos Karagounis (2:0)
    Karagounis verwandelt einen Freistoss aus rund 20 Metern via Pfosten und Körper von Peter Jehle zum 2:0.
  • 82' Philippe Erne kommt für Mathias Christen (2:0)
  • 84'  (2:0)
    Tolle Parade von Peter Jehle nach einem Schuss von Christodoulopoulos.
  • 86' Stefanos Athanasiadis kommt für Kostas Mitroglou (2:0)
  • 88'  (2:0)
    Glück für Liechtenstein als eine scharfe Hereingabe durch den Strafraum fährt und von allen verpasst wird.
  • 90'  (2:0)
    Peter Jehle blockt eine schuss ab und Salpingidis verwandelt den Nachschuss aus einer Abseitsposition
  • 90' Seyhan Yildiz kommt für David Hasler (2:0)
  • 90' (+2) (2:0)
    Spielende

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Ernst Hasler

Griechenland erfüllt Pflicht

Griechenland nutzte seine Minimalchance, um sich direkt für die WM in Brasilien zu qualifizieren. Dank eines 2:0 (1:0)-Siegs gegen Liechtenstein erfüllten die Griechen die Pflicht, doch Bosnien siegte gleichzeitig in Litauen und ist Gruppensieger.

Salpigidis (7.) und ein unglückliches Eigentor von Jehle (81.) führten zum Pflichtsieg des Europameisters von 2004.

Griechenland trug seine Angriffe teilweise sehr statisch vor. Liechtenstein liess in der Abwehr indes wenig zu, doch im Spiel nach vorne waren die Schwächen augenfällig. Einzelne Passfolgen führten die Liechtensteiner glänzend, dann fehlte das richtige Timing oder die Präzision der Passes in der Vorwärtsbewegung.

Frühes griechisches Tor
Die Griechen waren in ihrem Offfensivdrang wesentlich einfacher auszumachen als vier Tage zuvor die Bosnier. Langatmiger Spielaufbau und wenig zwingende Aktionen prägten das Geschehen, dennoch fiel das frühe Führungstor. Cholebas kombinierte sich über die linke Angriffsseite durch, den Querpass im Zentrum verpassten Stocklasa und Jehle, Salpigidis schob ein (1:0). Zuvor hatte Mitroglou den Ansatz einer Chance, als er den Ball nicht unter Kontrolle gebracht hatte (5.) und Kone verzog seinen Schuss (11.).

Liechtenstein konnte sich in der Folge rasch aus der Abwehrzone lösen und Gegenangriffe lancieren. Ein Wieser-Aufsetzer stellte Torhüter Karnezis erstmals vor Probleme (20.). Nach dem ersten Liechtensteiner Eckball brannte es lichterloh vor Karnezis: Wieser legte per Kopf quer auf Stocklasa, seinen Volley klärte Siovas mit der Hand, und die war keineswegs angelegt. Eine klare Fehlentscheidung des Refs, der einen Eckball statt Strafstoss diktierte (21.). «Er grätscht in meinen Schuss und hat die Hand irgendwo. Der Schiedsrichter muss die Szene sehen. Es war ein klarer Penalty; wer weiss, wie die Partie dann gelaufen wäre –schade», ärgerte sich Ersatzcaptain Martin Stocklasa.

Nach einem gelungenen Burgmeier-Vorstoss die nächste Chance, doch Wieser schlug teilweise neben den Ball (23.). Die Partie wies kein gutes Niveau auf, lebte vom Kampf, denn die Fehlerquote war hüben wie drüben hoch. Mitroglou kam nach Samaras- Rückpass nicht optimal an den Ball (33.) und Salpigidis-Kracher flog haarscharf neben dem Pfosten in Behind (43.). Griechenland lag glücklich, aber verdientermassen vorne, weil es mehr fürs Spiel tat. Trotzdem konnte das Team von Fernando Santos wenig Impulse setzen.

Partie lebte von der Spannung
In der zweiten Halbzeit blieb Griechenland dominant, drückte Liechtenstein weit in deren Platzhälfte zurück. Die Gäste kamen zwar zu Entlastungen, doch fehlte oft der Mut, um sich nach vorne zu wagen. Sobald ein Grieche Druck auf den Ballbesitzenden ausübte, wurde der Retourgang eingelegt. Löbliche Ausnahmen waren der stark aufspielende Oehri, der Samaras neutralisierte, sowie Burgmeier – beide legten stets den Vorwärtsgang ein.

Die Partie tröpfelte dahin, weil sich die Griechen weiterhin schwertaten, um zwingende Chancen zu erarbeiten. Salpigidis hämmerte einen Ball 15 Meter übers Tor (59.). Glück hatte Jehle, als er im Luftduell gegen Siovas nicht klären konnte (64.). Nach einem Karagounis-Freistoss verpassten alle Mitspieler (70.). Ein unglückliches Eigentor führte zur Entscheidung: Ein Karagounis-Freistoss klatschte an den Innenpfosten und vom Rücken von Jehle ins Tor (2:0).

Liechtenstein kam auch zu Vorstössen, wirkte jedoch nicht zielstrebig genug. Burgmeier fand keinen Abnehmer bei seinem guten Vorstoss (61.) und als die griechische Abwehr patzte, fehlte Andreas Christen und Sekunden später Mathias Christen die Entschlossenheit, um den Ball im gegnerischen Kasten unterzubringen (71.). Samaris verzog knapp (72.), danach klärte Jehle gegen Cholebas (79.) und einen Christodoulopoulos-Kracher fing Jehle im Nachfassen (84.). Wieser mit einem zu hoch angesetzten Hinterhaltschuss sorgte für die letzte Offensivaktion (85.).