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FRA (U17)
2 : 0
LIE (U17)
 17' Jamrozik 1:0
 62' Kwateng 2:0
-
UEFA-U17-EM 2014 Quali - Gruppe 3
22.10.2013 16:00 Uhr
Spielort
National team coplex, Shefayim (ISR)
- Zuschauer
Schiedsrichter
Kevin Azzopardi (MLT)
Schiedsrichter-Assistenten
Duncan Sultana (MLT)
Itzhik Cohen (ISR)

Startaufstellung

BERNARDONI
KWATENG
DIOP
DESLANDES
JACOB
LUSAMBA
BOURIAUD
CHENDRI   ab 68' POHA
DEMBELE   ab 60' KEYOUBI
JAMROZIK
TELL   ab 59' FAUPALA
Niklas PFLEGER
Nicolas TSCHÜTSCHER
Elias QUADERER
Luca RITTER
Roman SPIRIG
Gabriel TIEFENTHALER
Maximilian KRATOCHWIL
Maximilian GÖPPEL
Moritz EIDENBENZ   ab 72' Cooper QUADERER
Christoph HILTI   ab 50' Yanik FRICK
Livio MEIER   ab 67' Rafael GRÜNENFELDER

Ersatzspieler

CAGNON
MOUKOUDI
MICHELIN
POHA
KEYOUBI
FAUPALA
Michael FOSER
Cooper QUADERER
Rafael GRÜNENFELDER
Basil VIRET
Yanik FRICK
Magnus HILTI
Kevin HADZIPASIC

Trainer

Laurent Guyot
Michael Koller
  • 17' Jamrozik (1:0)
  • 50' Yanik Frick kommt für Christoph Hilti (1:0)
  • 59' Faupala kommt für Tell (1:0)
  • 60' Keyoubi kommt für Dembele (1:0)
  • 62' Kwateng (2:0)
  • 67' Rafael Grünenfelder kommt für Livio Meier (2:0)
  • 68' Poha kommt für Chendri (2:0)
  • 72' Cooper Quaderer kommt für Moritz Eidenbenz (2:0)

Quelle: Liechtensteiner Vaterland / Piero Sprenger

U17-Team kämpft beherzt und unterliegt Frankreich nur 0:2

Resultatmässig ist dem Liechtensteiner U17-Team der Start ins EM-Qualifikationsturnier in Israel missglückt. DieTruppe von Trainer Michael Koller unterlag Frankreich mit 0:2-Toren. Der Auftritt war allerdings beherzt, die Franzosen mussten beissen.

Wenn man gegen ein absolutes Topteam wie Frankreich 80 Minuten voll dagegen halten kann und am Ende nur mit 0:2-Toren unterliegt, kann man aus Sicht des kleinen Liechtenstein stolz sein. «Ein dickes Kompliment an meine Jungs. Sie haben toll gekämpft, den Franzosen alles abverlangt und mehr als nur ein achtbares Resultat erzielen können», freute sich auch LFV-Trainer Michael Koller ob der Darbietung seiner Schützlinge. «Genau so eine Leistung habe ich mir erhofft. Alle Spieler haben zu hundert Prozent das umgesetzt, was wir im Vorfeld der Partie besprochen hatten.»

Versucht nach vorne zu spielen
Natürlich waren die Franzosen klar überlegen, was die Statistik auch belegt: 9:0-Eckbälle, 55:6-Angriffe und ein Lattenschuss von Chendri (65.) verdeutlichen dies. Doch geschenkt wurde ihnen nichts, die Liechtensteiner lieferten vor allem in der Defensive eine wahre Abwehrschlacht. Auch das Spiel nach vorne wurde gesucht, allerdings erwies sich dies als sehr schwierig. «Wir waren schon mehrheitlich unter Druck. Sowohl defensiv als auch offensiv. Sobald wir mal in die gegnerische Platzhälfte kamen, wurden wir von zwei, drei Spielern gepresst», so Koller. «Trotzdem versuchten wir den Ball nicht nur blindlings nach vorne zu schlagen, sondern von hinten heraus zu kombinieren. Einige Male ist uns dies sehr gut geglückt und so gab es für die Defensive etwas Entlastung.» Gegen spielstarke und körperlich robuste Gegner hat es die Abwehr in solchen Partien ohnehin nicht leicht. «Ganz ausschalten kann man die Stürmer nie, aber zumindest versuchen, sie zu stören. Das ist uns einige Male gelungen», findet Koller nur lobende Worte.

Es gilt nun, den Schwung aus diesem schwierigen Startspiel auch in die nächsten Partien mitzunehmen. Die Aufgaben werden nicht leichter, denn Tschechien und Gastgeber Israel haben ähnliches Potenzial wie Frankreich. Das hat man im gestrigen Direktduell sehen können. In einer temporeichen und von vielen spektakulären Szenen geprägten Begegnung setzte sich am Ende mit Tschechien das etwas glücklichereTeam durch. Matchwinner beim 4:2-Erfolg war dabei Stürmer Pulkrab, der drei Treffer erzielte (34./39. und 47.). Das vierteTor ging auf das Konto von Mihálik in der Nachspielzeit (84.). Für die Israeli trafen Hamzey zum 0:1 mittels verwandeltem Foulelfmeter (22.) und Isakov zum zwischenzeitlichen 2:3 (53.). Israel war keinesfalls die schlechtere Equipe, doch vor demTor waren dieTschechen einfach effizienter. Zudem traf Badocha in der 44. Minute nur den Pfosten.

Liechtenstein bekommt am Donnerstag mit Tschechien einen harten Brocken vorgesetzt. «Ich stufe die Tschechen noch stärker ein als Frankreich. Wir müssen ähnlich mutig auftreten wie heute, dann wird es auch für Tschechien hoffentlich schwer. Wichtig ist, dass wir uns gut erholen. Bei Temperaturen von knapp 30 Grad wird den Spielern besonders viel abverlangt», erklärte Michael Koller.