schliessen
LIE
0 : 6
GER
-
 21' Lukas Podolski 0:1
 48' Lukas Podolski 0:2
 65' Simon Rolfes 0:3
 66' Bastian Schweinsteiger 0:4
 75' Thomas Hitzlsperger 0:5
 86' Heiko Westermann (Kopfball) 0:6
WM Qualifikation 2010 - Gruppe 4
06.09.2008 20:45 Uhr
Spielort
Vaduz, Rheinpark Stadion
6127 Zuschauer
Schiedsrichter
Gomes Duarte Nuno Pereira (POR)
Schiedsrichter-Assistenten
Miranda Bertino Cunha (POR)
Sergio Manuel Lacroix Pimenta (POR)

Startaufstellung

Peter JEHLE
Franz BURGMEIER

Martin STOCKLASA
Fabio D'ELIA

Marco RITZBERGER
Benjamin FISCHER   ab 86' Ronny BÜCHEL
Martin BÜCHEL
Andreas GERSTER
Michele POLVERINO   ab 65' Raphael ROHRER
Mathias CHRISTEN   ab 75' Thomas BECK
Mario FRICK (C)
Robert ENKE
Philipp LAHM
Serdar TASCI
Heiko WESTERMANN
Clemens FRITZ
Piotr TROCHOWSKI
Thomas HITZLSPERGER
Simon ROLFES   ab 69' Marko MARIN
Bastian SCHWEINSTEIGER
Lukas PODOLSKI   ab 78' Kevin KURÁNYI
Miroslav KLOSE (C)   ab 65' Mario GÓMEZ

Ersatzspieler

Benjamin BÜCHEL
Yves OEHRI
Ronny BÜCHEL
Thomas BECK
Raphael ROHRER
Franz-Josef VOGT
David HASLER
Tim WIESE
Andreas HINKEL
Marcell JANSEN
Christoph METZELDER
Marko MARIN
Mario GÓMEZ
Kevin KURÁNYI

Trainer

Bidu Zaugg
Joachim Löw
  • 1'  (0:0)
    Liechtenstein hat Anstoss. Das Spiel läuft.
  • 18' Franz Burgmeier (0:0)
    Erste Gelbe Karte im Spiel für Franz Burgmeier nach einem Foul an Bastian Schweinsteiger.
  • 21' Lukas Podolski (0:1)
  • 45'  (0:1)
    Halbzeitpfiff in Vaduz.
  • 46'  (0:1)
    Deutschland hat Anstoss zur 2. Halbzeit.
  • 48' Lukas Podolski (0:2)
    Lukas Podolski trifft erneut. Neuer Spielstand 0:2.
  • 54'  (0:2)
    Abseitstor von Piotr Trochowski (GER).
  • 57' Fabio D'Elia (0:2)
    Gelbe Karte gegen Fabio D'Elia nach einem Foul an Piotr Trochowski.
  • 65' Raphael Rohrer kommt für Michele Polverino (0:2)
    Erster Wechsel bei Liechtenstein
  • 65' Mario Gómez kommt für Miroslav Klose (0:2)
    Erster Wechsel bei Deutschland
  • 65' Simon Rolfes (0:3)
  • 66' Bastian Schweinsteiger (0:4)
  • 69' Marko Marin kommt für Simon Rolfes (0:4)
    Zweiter Wechsel bei Deutschland
  • 75' Thomas Beck kommt für Mathias Christen (0:4)
    Zweiter Wechsel bei Liechtentein
  • 75' Thomas Hitzlsperger (0:5)
  • 78' Kevin Kurányi kommt für Lukas Podolski (0:5)
    Dritter Wechsel bei Deutschland
  • 80' Kevin Kurányi (0:5)
    Abseitstor von Kevin Kurányi (GER)
  • 86' Heiko Westermann (0:6)
  • 86' Ronny Büchel kommt für Benjamin Fischer (0:6)
    Dritter Wechsel bei Liechtenstein
  • 90'  (0:6)
    Nachspielzeit: 3 Minuten
  • 90' (+3) (0:6)
    Schlusspfiff in Vaduz. Enstand Liechtenstein - Deutschland 0:6

Deutschland gibt sich keine Blösse

Die ersatzgeschwächte Liechtensteiner Fussball-Nationalmannschaft war beim WM-Ausscheidungsspiel gegen Vize-Europameister Deutschland chancenlos und verlor 4:0 (2:0).

Ballack (4.), Janssen (9.), Schweinsteiger (48.) und Podolski (50.) trafen zu Beginn der Halbzeiten. Dem 1:0 und dem 3:0 lastete der Makel an, dass es sich um zwei Abseitstore handelte. Die raschen Tore lähmten die Bemühungen der Gäste, die wenig Mut zeigten. Einzelne Akteure erstarrten vor Ehrfurcht und konnten ihre Hemmung nicht ablegen.

Effizienz der Deutschen reichte

Die Deutschen überzeugten in der Startphase mit Effizienz. In der Folge blieben sie mehrheitlich im Ballbesitz, liessen Ball und Gegner laufen, doch der Raumgewinn fehlte. Das lag an der guten Organisation der Liechtensteiner, die defensiv auftraten. Eine Portion Mut hätte man sich im Gästeteam gewünscht, denn oft wurde der Ball immer wieder retour gespielt. Dadurch kam es zu wenig Entlastungen. Selbst bei langen Bällen setzte Sturmspitze Thomas Beck praktisch nie nach, um die deutschen Abwehrspieler zu beschäftigen. Zwei Podolski-Schüsse (38./43.), ein Janssen-Kopfball an die Querlatte  (40.) und Ballack sorgten für Gefahr (45.).

«Torhunger» blieb bestehen

Der deutsche «Torhunger» war trotz der zwei weiteren Tore nicht gestillt: Gomez (65.), Helmes (69.) und Podolski (88.) zielten daneben. Zweimal zeichnete sich Jehle aus: Er hielt einen Lahm-Aufsetzer (78.) und stoppte Helmes (79.).

Liechtenstein zeigte nach dem Tee mehr Mut nach vorne; offensiv war es zu wenig. Vor allem in den 1:1-Duellen konnte sich kein Akteur durchsetzen. Bis auf einen Frick-Schrägschuss (54.) tauchten sie nie gefährlich im Strafraum auf. Einmal klärte Enke vor Ritzberger (11.) und als Frick nur noch einen Mann vor sich hatte, nahm er den Ball schlecht mit (33.).

Als «Underdog» müsste man in den Zweikämpfen härter einsteigen. Doch das Umgekehrte passierte. Die Deutschen gaben den Tarif bekannt, hatten jedoch die Gewissheit, dass sie der Ref krass bevorteilte.