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WM Qualifikation 2010 - Gruppe 4
10.09.2008 18:00 Uhr
Spielort
Baku, Republican Stadium T. Bakhramov
25000 Zuschauer
Schiedsrichter
Georgiev Tsvetan (BUL)
Schiedsrichter-Assistenten
Nikola Dzhuganski (BUL)
Nikolay Angelov (BUL)

Startaufstellung

Kamran AGAYEV
Rail MALIKOV
Sasa YUNISOGLU
Aleksandr CHERTOGANOV

Elmar BAKHSHIYEV

CAVATOV
Samir ABBASOV
Elvin MAMMADOV   ab 64' Leandro GOMES
Makhmud GURBANOV   ab 70' Zeynal ZEYNALOV
Branimir SUBASIC
Peter JEHLE
Marco RITZBERGER   ab 20' Yves OEHRI
Fabio D'ELIA
Martin STOCKLASA
Franz BURGMEIER
Michele POLVERINO
   ab 46' Raphael ROHRER
Martin BÜCHEL

Andreas GERSTER
Benjamin FISCHER
Mathias CHRISTEN   ab 68' Thomas BECK
Mario FRICK (C)

Ersatzspieler

Mahir SHUKOROV
Rauf MEHDIYEV
Nduka USIM
Zeynal ZEYNALOV
Javid HUSEYNOV
Leandro GOMES
Benjamin BÜCHEL
Yves OEHRI
Ronny BÜCHEL
Thomas BECK
Raphael ROHRER
Franz-Josef VOGT
David HASLER

Trainer

Berti Vogts
Bidu Zaugg
  • 20' Yves Oehri kommt für Marco Ritzberger (0:0)
    Erster Wechsel bei Liechtenstein. Marco Ritzberger muss verletzt vom Platz.
  • 45' (+2)Michele Polverino (0:0)
  • 45' (+3) (0:0)
    Halbzeitpfiff in Baku.
  • 46'  (0:0)
    Die 2. Halbzeit läuft.
  • 46' Raphael Rohrer kommt für Michele Polverino (0:0)
    Zweiter Wechsel bei Liechtenstein
  • 46' Javid Huseynov kommt für  (0:0)
    Erster Wechsel bei Aserbaidschan
  • 52' Martin Büchel (0:0)
  • 64' Leandro Gomes kommt für Elvin Mammadov (0:0)
    Zweiter Wechsel bei Aserbaidschan.
  • 65' Elmar Bakhshiyev (0:0)
  • 68' Thomas Beck kommt für Mathias Christen (0:0)
    Dritter Wechsel bei Liechtenstein.
  • 69' Aleksandr Chertoganov (0:0)
  • 70' Zeynal Zeynalov kommt für Makhmud Gurbanov (0:0)
    Dritter Wechsel bei Aserbaidschan.
  • 90'  (0:0)
    Nachspielzeit in Baku läuft.
  • 90' (+3) (0:0)
    Schlusspfiff in Baku. Liechtenstein erkämpft sich einen Punkt!

Kampfgeist und Jehle retten Punkt

Liechtenstein konnte in der WM-Qualifikaton ein positives Signal setzen und erkämpfte sich am Kaspischen Meer einen Punkt. In Baku, wo schon grosse Teams verloren hatten, holte Liechtenstein ein 0:0.

Es war kein Spiel, das die 27 000 Zuschauer von den Sitzen riss. Kampf und Taktik prägten das Geschehen. Dass Liechtenstein ohne Gegentreffer blieb, hatten sie einem starken Torhüter Jehle sowie den Innenverteidigern Stocklasa und D’Elia zu verdanken, die je länger die Partie dauerte, den starken Subasic nie mehr gewähren liessen. Daneben glänzte Burgmeier, der jeden Zweikampf gewann.

Aserbaidschan dominierte

Die Aserbaidschani waren in der Startphase erwartungsgemäss aktiver und aggressiver. Die Liechtensteiner wirkten verunsichert; die sechs Gegentore gegen Deutschland nagten an ihrer Sicherheit. Die Offensivabteilung war kaum existent. Oftmals wurde im Mittelfeld der Rückpass, statt der Pass in die Tiefe gesucht. Die Abwehr behalf sich oft mit langen Bällen, die keinen Abnehmer fanden.

Das änderte sich nach einer Stunde, als die Kräfte der Aserbaidschani schwanden. Wären die Konter mit mehr Präzision und Überzeugung gespielt worden, hätte die Defensive der Gastgeber geknackt werden können.

Jehle glänzend disponiert

Torhüter Jehle stoppte Gurbanov (5.), bändigte einen Yunisaglu-Freistoss (39.) und faustete einen Sadiqovs-Knaller weg (49.). Subasic (21.), Sadiqov (25.) verfehlten das Ziel, Gurbanov brachte den Abpraller nicht unter Kontrolle (52.).
Zwei Weitschüsse von Martin Büchel (22. /36.) – er war der einzige Aktivposten im Mittelfeld – verfehlten das Ziel. Rohrer schoss Certoqanov an (47.), einen Heber von Mario Frick kratzte Baxsiyev von der Linie (79.) und in einer 2:2-Situation zögerte Thomas Beck zu lange mit dem Abspiel (93.).